Archiv für den Monat: August 2013

Ein Augenblick – One Moment

Ein kleiner Augenblick, der Situationen widerspiegelt, die für uns in den letzten Tagen wichtig waren. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, wir sehen uns wieder am Montag!

One moment, a mirror of situations that were important for us these days.

I wish you a fabulous weekend, I’ll be back again on monday!

Drinnen und Draußen – In and Out

Zypressenidylle Zapfenstreich

Wir waren eigentlich nicht drinnen, diese eine Woche. Selbst in der Ferienwohnung saßen wir meist auf der Veranda. Am liebsten aber waren wir am Meer, stundenlang. Jakob wühlte im Pinien- und Kiefernwäldchen in der Erde und sammelte Steine und Zapfen, die Mädels sammelten Muscheln und Schnecken und Johann und sein Papa gingen auf Krabbenjagd.

Wir machten zwei Ausflüge nach Porec und Umag, aber am liebsten waren wir zu Fuß unterwegs. Ich hatte meine Kamera meistens dabei, außer, wenn wir Baden gingen. Also ungefähr die Hälfte der Zeit.

Seht nur!

Was habt Ihr diese Woche drinnen und draußen gemacht?

Wäldchen am Meer

Treibholz Traumrinde

 

Sonnenuntergang Himmel Sonnenstraße Sonnenblicke Porec

 

Muscheln am Steg

 

Landsend

 

Krabbeneimer Krabbe Jakob werkelt Jakob sammelt Steine

 

Hallenbadsegel Fischereihafen Umag

 

erste Reihe

 

Einsiedlerkrebs Baumschatten altes Haus Umag

 

Abendmeer

 

 

We haven’t been inside these few days. We were outside every single possible minute. Eating outside, reading and knitting and talking outside. We took walks along the seaside, made two short trips to Umag and Porec, but most of the time we were just staying at the sea. The girls were looking for sea shells and snails and Jakob was playing with earth and stones. Nobody was getting bored, they all loved to do the same every single day. I loved to sit there and knit and crochet and take some pictures. Have a look!

What did you do in and out this week?

 

Auf meinem Tisch – On my Table

Auf meinem Tisch gab es letzte Woche – nichts, wirklich nichts. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, finde ich es ganz und gar ungeheuerlich, wie faul ich letzte Woche war! Wir haben zuhause massenweise Pastasaucen und Nudeln gekauft und man glaubt es nicht, meine Kinder haben das echt brav gegessen. Manchmal waren wir auch in Restaurants, aber mit Jakob ist das manchmal noch stressiger als kochen zuhause. Aber Apfelschnitze am Strand schmecken super, und Mamas Kochkünste sind umso geschätzter, je länger man sie entbehren musste.

Manchmal ist es schon irre, wieviel Stunden am Tag ich in der Küche verbringe. Oder ob ich überhaupt mal woanders bin. Für mich war es sehr entspannend, ein paar Tage lang meinem Mann beim Nudelsaucenaufwärmen zuzuschauen. Und einmal im Jahr darf ich auch faul sein!

Was steht diese Woche auf Eurem Tisch?

Urlaubsessen

alle Fünfe im Abendrot

 

Wassermuster

 

Krebs auf Papier

 

There was absolutely nothing on my table that week – except for knitting and crocheting tools and wool and books and a cup of coffee and some junk food which is all perfectly all right when I’m in a lazy holiday mood. Sometimes mamas need just that!

What’s on your table this week?

 

Aus meiner Werkstatt – In my Studio

Ehrlich gesagt, ich hatte mir fest vorgenommen, im Urlaub gar nichts zu tun. Nada! Ich wollte eigentlich nur sitzen und lesen. Aber, so nach und nach, bekam ich beim Lesen das große Zucken in den Fingerspitzen. Weshalb eigentlich nicht lesen und ein bisschen stricken? Nur ein ganz kleines bisschen? Und kommt nicht der Winter bald? Und braucht nicht mein großes Mädchen warme Füße?

Also hab ich beim Lesen und Kaffeetrinken ein bisschen gestrickt.

Lesen

 

Und dann waren die Strümpfe fertig und auf Regulas Blog sah ich so nette Einkaufssäckchen. In weiser Voraussicht bin ich mit einem Sack Wolle in Urlaub gefahren. Und so konnte ich drauf los häkeln. Die Anleitung findet Ihr bei Regula, ich hab manches für mich angepasst, aber sie hat den Prototyp!

Urlaubskaffee

 

Ich habe zwei runde Böden gehäkelt, gleich groß und sie in der letzten Runde bis auf einen Schlitz zusammengehäkelt.

Strand häkeln

 

Und am Meer habe ich dann angefangen, Reihen mit Stäbchen und Luftmaschen zu häkeln, das wurde dann – irgendwann mein Netz. Aus Stäbchen und Luftmaschen habe ich am Schluss noch zwei Henkel gehäkelt.

Urlaubsarbeit

 

Sieht man das ein bisschen? Was genial ist: man kann das ganze Säckchen im doppelten Boden verschwinden lassen, ich hab noch eine Blume drauf gemacht und einen Knopf zum Schließen. Ehrlich gesagt, hab ich noch ein paar mehr gemacht. Man weiß nie: für Freundinnen, Töchter oder Shoppingexzesse….

Was habt Ihr diese Woche gemacht? Habt Ihr schon beim Creadienstag vorbeigeschaut?

To be honest, I didn’t want to work at all. At first, I just wanted to sit and read, which is what I love and what I can do almost never. But after a bit of reading, it seemed that my fingers started to itch and I got me some wool and started knitting socks for Charlotte. When those were finished, I just wanted to go on and I found Regula’s sweet, sweet shopping bags on her blog. I wanted to have those and her instructions were clear and easy (and her English way better than mine). Luckily I had a bag of wool with me – I always have – and started with two equally round and big coasters. I crocheted them together except for the last 10cm and then started making the net by double crochets and chains, which is what I did for quite a while and I finished my bag by adding two handles in double crochets and chains. The clue is, that you can hide the whole bag within those two coasters. Regula added a sweet flower, I tried to, too. And a button. And I made some more bags. For daughters, friends, shopping tours….

What did you make this week?

 

Jetzt – Now

  • hatten wir solch großes Glück, dass ich es selbst nicht fassen kann. Zwei Tage vor unserem Urlaubsantritt konnten wir endlich Handwerkersangelegenheiten regeln.  Als wir längst gedacht hatten, unser lang ersehnter Urlaub wäre nicht möglich. Als ich eigentlich schon nicht mehr packen wollte. Als ich bereits meinen Kindern erklärt hatte, dass wir dieses Jahr nicht in Urlaub fahren werden.
  • war alles so schrecklich chaotisch und schnell gegangen. Ich habe in der Eile zu viel gepackt und unser Auto platzte aus allen Nähten. Zwischen Kofferpacken und Haus renovieren hab ich noch etwas Sirup eingekocht und für ein paar Tage Posts geschrieben – ich wollte Euch nicht einfach so alleine sitzen lassen!
  • hatten wir traumhaft schöne Tage in Kroatien. Ich kann mich gut an einen Kindheitsurlaub in Istrien erinnern, aber alles ist in Wirklichkeit viel, viel schöner. Die Erde dort ist dunkelroter als ich dachte, Pinien und Kiefern sind höher, das Meer ist blauer und die Sonnenuntergänge sind noch so viel schöner als vor dreißig Jahren.
  • ich wünsche Euch eine wunderschöne und hoffentlich trockene Spätsommerwoche!

Ferienhäuser außen Ferienhaus außen

 

Hallenbadsegel

 

Urlaubsblicke

 

Sonnenuntergangspinien

 

evtl wilder Anis

  •  I was the luckiest person in the world. After all we had been through and time running we were thinking of staying home although we already had booked our trip to Croatia. 
  • it was such a hassle and chaos – I packed too much and our car was stuffed. Additionally I made some syrup and took care of the rebuilding of our house. When we started, I was too tired to sleep. 
  • we had such a lovely time in Croatia. I had been there as a child, but now, the soil seems to be more red, the sunsets more beautiful, the sea more blue. 
  • I wish you all a beautiful last summer week!

Ein Augenblick – One Moment

Ein kleiner Augenblick, der Situationen widerspiegelt, die für uns in den letzten Tagen wichtig waren. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, wir sehen uns wieder am Montag!

One moment, a mirror of situations that were important for us these days.

I wish you a fabulous weekend, I’ll be back again on monday!

Drinnen und Draußen – In and Out

Ich glaube, ich spüre den Herbst in allen Ecken und Enden. Seit zwei Wochen wächst das Gras langsamer (wir müssen nicht mehr jede Wochen mähen) und im Garten hat definitiv die Erntezeit begonnen. Ich habe mit meinem Frühkartoffelbeet angefangen. Es ist immer das gleiche: Im Frühjahr sind die Kartoffeln so schnell unter der Erde und wachsen dann wie von selbst. Aber die Ausgraberei ist elend. Wenn es zu heiß ist, ist der Boden hart wie Stein und kaum zu durchstechen. Hat es geregnet, ist das Umgraben zwar kein Problem, aber jede Schaufelladung wiegt das dreifache. Es ist eine Plackerei und ich beordere immer meine Kinder zum Helfen: Kartoffeln aus der Erde suchen, waschen, schrubben, in die Schüssel legen. Diesmal hab ich mich zu sehr auf sie verlassen: Mitten unter der Arbeit hatten sie keine Lust mehr und ließen die Kartoffeln im Putzwasser liegen. In der Sonne. Einen Tag. Am nächsten Tag musste ich ein viertel Kartoffelbeet in den Kompost werfen. Gut, dass ich noch spätere Kartoffeln eingesetzt habe, denn die Lust zum Graben ist mir erst mal vergangen. Nächstes mal muss ein Papa mit ran, so ist das!

Kartoffel in Schubkarre

 

Kartoffeln geputzt

 

Was habt Ihr diese Woche drinnen und draußen gemacht?

Autumn is coming, I can tell you. Not only, because it is August, but because we realized our lawn was growing slower. And the harvest starts coming in. This time, it was the potatoes. I started pronging half a bed ( I planted two different sorts of potatoes this year) and got all my kids helping to dig the potatoes out, wash them and store them in the fridge. At least, I thought that this was what they were doing, when I went in to make lunch. In fact, they were bored by washing potatoes and left them in the water. In the sun. For a day. When I asked them the next day, where the rest of the harvest was, I realized I had to throw them all away. Now I was no longer in a mood of pronging and left the second half of the bed for later on. For daddy. 

What have you been doing in and out this week?

Auf meinem Tisch – On my Table

Diesmal landeten andere Dinge auf meinem Tisch, respektive auf unserer Orgel, als essbares. Und weil ich nicht weiß, wieviele Leute davon Bescheid wissen, mache ich heute ganz uneigennützig Werbung für eine Institution, die in unserem erstaunlichen Staat für uns Bürger eingerichtet wurde, damit wir von ihr Gebrauch machen:

Der Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de)

Zu Studienzeiten habe ich dort bereits immer bestellt, über Jahre hat sich das Bestellsystem stark verändert und vereinfacht. Dann habe ich ein paar Jahre nicht mehr bestellt und nun fiel sie mir vor drei Wochen wieder ein, als ich mich fragte, ob es dort wohl auch Bücher zu ökologischen Themen geben könnte.

Ja, gibt es.

Und dann habe ich bestellt, denn als Staatsbürgerin darf ich das. Manche Zeitschriften sind kostenlos, aber immer sind die Bücher unendlich gut geschrieben und sehr günstig. Und sogar für Charlotte und Friederike bin ich fündig geworden.

Meine Beute hiervon liegt also diese Woche auf meinem Tisch. Und ich freue mich jedesmal aufs Neue, dass es die Bundeszentrale gibt und ich dort bestellen kann.

Also, für alle, die sich interessieren und nichts davon wussten: ist toll. Gibt es auch auf Landesebene, aber, ehrlich gesagt, ist mir die Bundeszentrale lieber.

Hier seht Ihr, was ich mir ausgesucht habe:

Bundeszentrale5 Bundeszentrale4 Bundeszentrale3

 

Bundeszentrale1 Bundeszentrale 6

 

Was steht diese Woche auf Eurem Tisch?

I’m not quite sure wether it makes sense in any respect to translate this post, but for anybody who’s not German speaking, however interested in what I do, I did order some books by the „Bundeszentrale für politische Bildung“. They have great books, good authors and it almost costs nothing. However, I think you have to be a German citizen to be able to order. 

Anyway, these great books are lying on my table right now. And what’s lying on yours?

 

Aus meiner Werkstatt – In my Studio

Manchmal will man an Regentagen einfach etwas zu tun haben. Manchmal sammelt man Dinge und weiß noch gar nicht, wofür. Und manchmal fallen die Ideen vom Himmel herab und erledigen den Rest. Wie diesmal. Seit einiger Zeit hebe ich die Plastikflaschen von unseren Duschgels und Shampoos auf. Meist haben sie eine schöne Form und eine nette Farbe – oder sie sind einfach weiß – und die Etiketten lassen sich leicht lösen. Aber was tun damit? Ich brauche eigentlich keine Vasen mehr, für eine Handyladestation müsste ich erstmal mein Handy finden und dann….

Aber ich habe mir einfach so eine lustige Sonnenbrille gekauft. Ohne Etui. Wenn ich aber doch baden gehen möchte, wäre es mir schon lieber, wenn meine Sonnenbrille weder zerkratzt, noch nass würde. So kam die Idee zu einem Brillenetui.

Das habe ich gemacht (und Charlotte gleich mit):

Leere Plastikflasche ordentlich ausgespült und alle Etiketten runtergemacht.

Plastikflasche ganz

Dann oben großzügig um den Hals herum ausgeschnitten.

Plastikflasche abgeschnitten

Der schwere Teil: mit der Lochzange einigermaßen große Löcher im Abstand von 1-2mm gelocht. Ächz.

Plastikflasche gelocht

fertig gelocht

Mich dann mittels wasserfestem Edding hoffnungslos blamiert.

 

Plastikflasche bemalen

Meiner Tochter Häkelgarn in die Hand gedrückt und sie durch die Löcher oben mit Baumwollgarn ein paar Runden feste Maschen häkeln lassen.

Charlotte umhäkelt Plastikflasche Charlotte umhäkelt Plastikflasche 2

Eine Kordel in einer Kontrastfarbe gedreht und oben durchgezogen.

Fertig! Weils so schnell ging, haben Charlotte und Friederike auch gleich ein Etui gemacht und ich hab noch eine große Flasche mit  Badezusatz zerschnitten für unser Zahnpflegeset auf Reisen.

Plastiketuis fertig

Plastikflasche fertig bemalt

 

Sonnenbrille in Plastiketui

Was habt Ihr diese Woche hergestellt?

Sometimes I keep things without knowing why. Until the ideas come to me totally unexpectedly. Like this time, when I kept plastic bottles from our shampoos without knowing what for.

I suddenly realized I wanted to have a spectacle case in case I go swimming or on a trip and need a place to keep my sun glasses which is not my hair….

That’s what I did: 

I cleaned an empty shampoo bottle and removed the labels. Then I cut off the part around the bottle neck and punching holes each 1-2 mm all around the open neck. All creative people will decorate their bottle much nicer than I did, but decoration is what came next. After that I got my bookish daughter to crochet a few rows through the holes all around the bottle („You can crochet while reading?“ „Yes!!!“). You’d now make a string to pull through your last crochet row (I chose matching colors) and that’s it! It was so easy and fun (though not the punching) that Charlotte did a case, too, as well as Friederike and I made a bigger one for our dental cleaning stuff on trips. 

What’s going on in your studio this week?

Jetzt – Now

 

  • kann ich kaum fassen, welch unendliches Glück  wir diese Woche hatten: just am Tag vor dem großen Gewitter wurde das Gerüst aufgestellt und am Tag, als der Regen kam, kletterten drei Kerle auf unser Dach und schufteten bis nachmittags um drei. Dann hatten wir ein Dach und es begann zu regnen. 
  • regnet es und regnet es und es ist mir so egal! Wir haben drinnen geputzt und gebastelt, ein neuer Teppich ist im Entstehen, meine Mädels flöten und ich steige ab und zu auf den Speicher, nur um zu sehen, dass er dicht ist. Ist das nicht wunderbar?
  • fällt alles von mir ab und ich denke mir manchmal, dass ich erst jetzt richtig Ferien habe.
  • kann Jakob „Gewitter“ und „Donner“ sagen – sehr bezeichnend für unsere Wetterlage, nicht wahr?
  • müsste ich eigentlich im Garten ernten, aber das Wetter lässt mich nicht hinaus.
  • spüre ich, wie der Herbst kommt.
  • wünsche ich Euch eine wunderbare, trockene neue Woche!

Gerüst Hauseingang Gerüst frontal

 

letzte Reste Dachziegel

 

 

  • we are having a roof on our house again. Did I tell you already, that I love roofs?
  • it started raining again and it just doesn’t matter.
  • I climb to the attic now and then and it’s dry.
  • we have been inside for a few days, doing our chores, like cleaning, tidying up, laundry, laundry, cooking and laundry again. 
  • my kids have been making music, playing, being creative with what they found inside. It’s relaxing.
  • I’m so relieved, I fell like holidays would just begin. 
  • I feel the season’s changing and sucking in each sunny moment. 
  • I wish you a wonderful new week!