Archiv der Kategorie: Spielen

Auf meinem Tisch – On my Table

So sieht es aus, wenn ich nach einem eigenen Rezept backe und mir Notizen mache. Wie sehen Eure Rezeptbücher aus? Die Rezepte, die ich von anderen Frauen mitgeteilt bekomme, funktionieren oft wesentlich besser als alle Kochbuchrezepte. Ich hüte sie wie einen Schatz. Da ich aus Bayern stamme, kannte ich die Reutlinger Mutschel nicht. Sie hat eine lange Geschichte, die ich kaum kenne, außer, dass die Mitte der Mutschel die Achalm ist, der Reutlinger Hausberg, und die Verzierungen auf den Sternarmen die verschiedenen Zünfte darstellen. Meinen Kindern ist das nicht so wichtig. Die Mutschel schmeckt gut – mit und ohne Marmelade – und man kann um die Mutschel spielen – viele lustige Würfelspiele.

This is what it looks like when I use my own recipes for baking. How do you note your recipes? Often, those recipes I get from other women are the best. Like a food treasure for me. As I am from Bavaria, I knew nothing about a Mutschel. It tastes great and comes a long with a lot of fun games. 

So geht’s:

1kg Mehl, 1/2 l Milch, 80g Hefe, 150g Butter, 15g Salz, 10g Zucker, 1 Eigelb werden zu einem Teig vermischt, der ruhen darf. Er reicht für zwei Mutscheln.

Der Teig wird geteilt. Jede Hälfte wird eine Mutschel. Nun nehmt Ihr von einer Teighälfte noch mal gut ein Drittel weg. Für die Verzierungen. Der Rest wird ausgerollt, eingeschnitten und zum Stern gerollt.

Here you go: 

Take 1kg of flour, 1/2 l of milk, 80g yeast, 150g butter, 15g salt, 10g sugar, 1 egg yolk. Make a dough which will last for two Mutschels

Vom Verzierungsdrittel kommt wieder ein Drittel weg, für die Achalm in der Mitte. Formt einen Berg und setzt ihn in die Sternmitte.

Divide the dough into two halves. Each half will become a Mutschel. Follow the pictures to form a Mutschel – star.  Now take away another one-third for the middle-hill. Form a ball and place it in the middle. 

Der Rest des Teigs wird wieder geteilt. Ein weiteres Drittel für den Zopfkranz um die Achalm, der Rest wird geachtelt.

Now divide the dough again. Another one-third for the braid around the middle. The rest will be divided in eight parts. 

Jedes, der acht Teigstückchen wird ein Zierelement für einen Sternarm. Ich habe Zöpfe geflochten, Brezel gedreht, eine Schnecke und eine Schlange gezwirbelt. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf!

Form small decorations from the remaining eight parts. Put some egg yolk on the finished Mutschel.  Bake the Mutschel on 180°C until golden. 

Bestreicht die fertige Mutschel mit Eigelb. Gebacken wird auf 180°C ohne Umluft, bis die Mutschel goldbraun ist.

Im Netz findet Ihr jede Menge Würfelspiele für das Mutscheln. Viel Spaß damit.

Auf damit zu Gusta und Frollein Pfau!

Kostüm Update – Costume Update

Das wird ein schwieriger Post für mich, denn er ist noch gar nicht fertig. Und wenn überhaupt, wird er auch nur richtig knapp fertig. Aber es gibt, zwei Wochen vor den Faschingsfeiern meiner Kinder, einen Zwischenstand. Die Bedingung von meiner Seite ist, dass ich meinen Kindern dann helfe, wenn sie mir auch helfen. Friederike hat das gestern getan. Den ganzen Vormittag lang, als ich von einer tödlichen Sonntagsmüdigkeit befallen war. Sie hat die Küche gesaugt, die Treppen gefegt, den Tisch abgeräumt und wieder gedeckt, Dörräpfel eingeräumt, Apfelschnitze geschnippelt und mit mir Mittagessen gekocht. Sie war sooo lieb. Da habe ich ihr versprochen, dass ich mich revanchiere. Mit ihrem Kostüm. Friederike will eine griechische Göttin im Fasching werden. Oder die schöne Helena. Wir haben einen alten Vorhang zerschnitten und einen schrägen Ausschnitt gebastelt. Sie hat genäht und den Gummi eingezogen. Zur Seitennaht konnte sie sich nicht mehr überwinden.  Nun kam mein Part.

This is a tricky post. Because I can’t finish it right now. If ever. It is some kind of in between result, with one of three costumes finished. Friederike had great fun in helping me a lot yesterday and this was her reward. I promised her to help with her Greek goddess costume. You need an old curtain, a crazy tie, some christmas ribbons, snaps, bottle caps and an Alice band.  I just arranged the curtain on her directly. Elastic strap helped with the neckline. And I cut off the seam while she was standing there. You needn’t be so correct with a Mardi Gras costume, right? I cut off the tie just right and made a snap in it. Now she had a belt. I used some off the left over curtain to make a tunic shawl. Different Christmas ribbons were used for the seam and the shawl and make it look really dramatic. The leftovers were used for the Alice band, together with a whole lot of hot glue, a bottle cap, quilling strips and beads. Isn’t she just lovely? I hope she wants no statement collier, because batman and a knight are waiting downstairs to get done……

Wir brauchten einen Griechengürtel. Gut, dass Hans gerade alte Krawatten aus den 70ern wegwerfen wollte. Ist der wahnsinnig?????

Ich habe die Krawatte abgeschnitten, wo ich wollte und an Friederikes Taille angepasst. Snaps rein- perfekt. Dann der Saum. Erst einmal grob abgeschnitten, dann auf den Boden gelegt und gerade nachgeschnitten. Wir haben ein Weihnachtsgeschenkband in bordeaux gefunden, das perfekt war. Also habe ich es unten angenäht. Ich finde übrigens, dass man bei Faschingskostümen nicht alles perfekt nähen und versäubern muss. Ich muss schnell machen. Friederike wollte noch einen Tunikalook haben. Also habe ich vom abgeschnittenen Saum ein Stück genommen, zurechtgeschnitten und mit goldenem Geschenkband eingefasst. Mit einem Rest vom roten Geschenkband habe ich es in Falten gelegt und an der Schulter festgenäht.

Eine Herausforderung war das Diadem. Ich habe einen gelben Haarreif mit goldenen Geschenkbandresten umwickelt (ich liebe Heißkleber) und zwei Streifen Weihnachtsquillingpapier gefunden. Daraus habe ich Zacken geformt und sie am Haarreifen festgeklebt. Ein goldener Kronkorken kam in die Mitte und alles habe ich mit pinken und türkisen Punkten verziert.

Die Armspange ist auch aus Geschenkband und mit Snaps knapp zu schließen. Ich hoffe, sie will kein Collier mehr von mir, denn Batman und ein Ritter warten noch auf mich.

 Das ist der Anfang von Batmans Gürtel. Gelb bemalte Tetrapaks. Man darf noch gespannt sein.

That’s the beginning of Batman’s belt. Yellow painted LPGs. Stay tuned for more Batman pictures. 

Vom Ritterkostüm ist bereits der Helm fertig. Danke an den Förderverein der Grundschule, der mir seinen Schokokussmüll geschenkt hat. Viele silberne Verpackungen. Na????

Thank’s to a lot of moms from school I was able to finish my knight’s helmet. Silver packaging? Thank you! 

Ich habe ungefähr fünf Verpackungen gebraucht. Erst einmal habe ich fünf Mützenteile ausgeschnitten und aneinandergetackert. Es gibt bestimmt elegantere Methoden, aber keine schnellere. Dann musste Jakob probieren und ich habe den Hut angepasst.

I needed five silver boxes to make that helmet, thinking of some sort of cap at first. Fixed it somehow and let Jakob try it on. 

 

So sah der Helm zwischendurch aus. Nicht sehr spektakulär, oder? Ich habe mich gegen ein Visier entschieden, die Kinder klappen das nur so lange runter und hoch, bis es kaputt ist. Also: ein Nasenhelm.

Now my helmet didn’t look very knight like. Hence I decided to add some nasal protection to make it more spectacular.

Gut, oder? Arbeitsdauer: 30 Minuten. Weil ich denken musste. Ich brauche jetzt noch die Tunika, evtl. Arm-und Beinschoner und evtl. einen Umhang, falls ihm der rote von uns noch nicht passt.

Didn’t it come out great? It took me 30 minutes to make the helmet, thinking included. Well, I got some more work to do, I can tell you….

Und heute das letzte Update kurz vor knapp. Batmans Gürtel habe ich fertiggestellt und Batman musste schwer leiden – zum Versäubern des Umhangs blieb mir keine Zeit. Einfach ausgeschnitten und mit Snaps geschlossen. Batman ist trotzdem hoch zufrieden und posiert mit seiner Waffe. Nun muss er nur noch  bis Freitag gesund werden. Himmelherrgott.

This is the last update before Mardi Gras. I was able to finish Batman’s belt and just let the cape left unneatened. Just cut it out and closed it with snaps. Batman is happy nevertheless and has to get rid of his cold until Friday. I hate it. 

Dafür ist mein Ritter fertig. Die Tunika habe ich aus dem Kopf zugeschnitten und zusammengenäht und sie auch prompt zu klein gemacht. Dabei sah das Krawattenkreuz so schön aus. Was tun? Also habe ich die Seitennähte wieder aufgetrennt, nach innen eingenäht und aus dem Rest der Krawatte einen Gürtel gemacht. Trick 17, wie meine Mama sagen würde. Mein Ritter ist grad gesund, ich warte aber schon auf den Husten pünktlich zum Faschingsfest. Zum Mäusemelken.

I got my knight finished, too. I sewed the tunic somehow and it was too small. Ahem. Had to open the seams again and fix everything with a belt. I love old ties. They made a great cross plus a belt. Hence: never throw away old ties. You will need them. Now I am waiting for the next kid to get that cold. Hate it. I just said that, didn’t I?

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Lauter Narren – Mardi Gras

Niemand in diesem Haus hat gerade viel Zeit zum Quatschen. Gut, dass ich noch keine Gartenarbeit habe, so kann ich meinen Kindern helfen. Aber das meiste müssen sie selbst machen, schließlich will ich mich nicht im Fasching verkleiden, meine Kinder aber schon. Johann baut sich ein Batmankostüm. Ein altes Shirt wird mit Logo verziert (wir haben ein Ausmalbild zur Kartonschablone umfunktioniert), Außerdem baut er sich eine Batmanwaffe (zu meinem Leidwesen) und Friederike wird eine Griechin und näht sich ein asymmetrisches Kleid aus einem alten Vorhang. Soweit der Stand der Dinge, denn Jakob will wieder Ritter sein und ist gewachsen. Außerdem braucht er was Schwarzes, sagt er. Mama muss noch denken. An Weiberfastnacht bin ich fällig, da feiern alle Kinder Fasching in den Schulen und im Kindergarten.

Auf damit zum Creadienstag, zu HappyRecyling, Dienstagsdinge, HoT, Gusta, Meertje und Pamelopee!

There’s no time for talking in here right now. Thanks God there’s nothing to do in the garden and it’s quiet in the shop. Hence I can help those kids with their Mardi Gras costumes. They have to make them on their own, which is some sort of discussion each year, but then they get creative. Johann is in for Batman, painting old shirts and building weapons, Friederike wants to be a Greek goddess in a beautiful dress made out of an old curtain and Jakob decided to be a knight again. A black knight this time and here I have a lot of work as this one can’t sew. Well, I have one week left. I’ll make something, I guess. 

Weihnachtswahn – Christmas Madness

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Jetzt beginnt er wieder, der Weihnachtswahn. Während meine großen Kinder noch ein bisschen brauchen, bis sie in Stimmung sind, stürzt Jakob sich ins Dekofieber und wirbelt mit seinen Ideen alles durcheinander. Manchmal aber passt es. Wenn er zum Beispiel beschließt, dass die Papierlampions auch schön am Fenster aussehen.

Christmas Madness has begun. While the older kids need some more time to get into the rhythm of jingle bells, Jakob is in the midth of it and digging deeper. Sometimes, his decorative ideas are perfect.

Weihnachtsdeko2

Und endlich kleben auch die Papiersterne da, wo sie sollen, nämlich am großen Küchenfenster. Ob wir noch ein paar mehr schaffen?

And all those paper stars are finally fixed on the window. Maybe we make some more?

Weihnachtsdeko3 Weihnachtsdeko4

Am nettesten aber ist, dass meine Kinder spontan meine Werkstatt wieder entdeckt haben. Weil ich für den Förderverein der Schule Kurse gebe, stehen viele Laubsägen am Tisch und Schleifpapier und und und. Und jedes einzelne meiner Kinder schleicht sich hinein, um irgendetwas auszusägen. Mit Vorliebe wird mit Glitzer dekoriert, was den Glitzerverbrauch dieses Jahr deutlich erhöht und auch mein Haus umfärbt. Das Klo glitzert, die Küche, alle Kinder…..

Es weihnachtet! Auf damit zu Frollein Pfau und Allie&Me!

Most of all I love meeting them in my studio. I give courses for elementary school kids and my kids found the saws and wood and glitter. Oh my. Everything is full of dust and glitter, most of all, Jakob. And the Kitchen. And the toilet. And my living room. Everything. Glitter……

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Auf meinem Tisch – On my Table

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Selbst ist das Kind. Und wer Weihnachtsgeschenke machen will, darf sich selbst ein bisschen kümmern. Als letzte Woche eine große Weihnachtskiste von BakerRoss ankam, haben sich meine Kinder wirklich gefreut. Und meinen Esstisch für zwei Stunden in eine perfekte Weihnachtswichtelstube verwandelt. Für die Jungs waren diesmal genügend einfache Bastelsachen dabei und endlich klebt der Moosgummi auch mal da, wo er soll, und nicht irgendwo im Haus! Jakob war besonders fleissig, seine kleine Vogelfamilie durfte ich deshalb gleich fotografieren. Alles andere ist noch im Entstehungsprozess und wird uns wohl noch ein paar Tage Freude machen.

Auf damit zu Frollein Pfau!

Well, the making has begun. And if those kids want to give self mades, they have to take care of that. Hence they were more than happy to get a BakerRoss box last week and they turned my table into a studio for two hours. Even the boys had enough easier crafting sets to work with and Jakob was very busy. I was allowed to take pictures of those birdies, everything else has yet to be made and will guarantee more days of joy.

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Auf meinem Tisch – On my Table

Halloweenbuffet2

Meine Kinder hatten solches Glück, dass dieses Jahr Halloween in die Herbstferien fiel. Und solches Pech, dass viele ihrer Freunde fort waren. »Da kann man gar keine richtige Party machen«, meinte Jakob.

My kids were lucky to be able to celebrate Halloween in a holiday week. Unless that most of their friends were somewhere else. No party?

Oh doch. Und zwar, wenn man die Grundregel aller Partyplanungen beachtet: es muss genug zu essen geben. Wir haben also Sonntag und Montag durchgekocht, dann dekoriert und so konnten wir feiern. Natürlich ist alles immer Arbeit, aber das Internet hat es mir diesmal echt leicht gemacht. Was täte ich bloß ohne meine ganzen Pinnwände.

Well, you can always have a party. If you have enough time and food. Hence we were cooking on Sunday and Monday and celebrating on monday evening. I had a lot of help from the internet this time. I pinned lots of stuff.

Es gab alles: Fledermäuse aus Schokoküssen und Oreos, Hexenbesen mit Schnittlauch und Käse, Mandarinen mit aufgemalten Gesichtern, die obligatorischen Blutspaghetti mit Fingerwürstchen, Gerippe aus Marshmallows und Brezeln und sehr viel blutigen Traubensaft.

Ab damit zu Gusta und Frollein Pfau!

We had them all: chocolate bats, witch brooms with cheese, painted mandarines, spaghetti with bloody fingers, sceletons from marsh mallows and a lot  of dark red juice.

They loved it so much.

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Wenn der Wind weht – When the Wind Blows

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Wir waren wieder in Laichingen beim Drachenfest. Letztes Jahr mussten wir wegen Regen darauf verzichten, dieses Jahr waren wir gleich zweimal, dafür nur kurz. Drachensteigen ist wunderschön, vor allem, wenn viele Leute kommen. Der ganze Himmel ist voller Drachen, die dort oben tanzen und spielen. Oder sich verwirren, wie die Drachen meiner Kinder.

Wenn man keine Lust mehr zum Drachensteigen hat, lohnt ein Rundgang über das Gelände. Ist es nicht faszinierend, welche tollen Drachen es gibt? Mir gefiel so gut, wie sie sich alle bewegen und auf und nieder sinken, selbst die Großen. Wer denkt sich wohl solche Drachen aus? Ich könnte das nicht. Auf der anderen Seite des Feldes hatten viele Händler ihre Stände. Das war so hübsch. Ob ich so etwas Upcyclen kann?

We’ve been to Laichingen again, joining a kite festival with our kids. We were so lucky to be there just within two rainy days, having a few hours of sunshine, kiteflying with a few hundred other people. The sky was full of kites, colorful and lovely, dancing around. 

Later on, I took a walk around the place, watching  huge kites and small ones, each moving and dancing and making a grey day bright again. Maybe I can build it?

 

 

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Es wird gebastelt für Halloween – Halloween Preparations Going On

Jakob flippt völlig aus. Seit es abends früher dunkel wird, will er Geschichten von Halloween hören. Oder den Rauhnächten. Oder der wilden Jagd. Oder von Monstern. Wir haben schon Fledermäuse aus Klopapierrollen gemacht, ganz zu schweigen von hunderten von Papiergespenstern, die nach einmal unten durch gehen sich ins Nirvana zurückbeamen. Dann war ein bisschen Pause und nun kam meine Herbstlieferung von Baker Ross. Nun sind wir zurück im Spiel, denn in der Packung waren massenweise Monsterpompons, Kürbislaternen, Fensterbilder.

Und Jakob schneidet und bastelt, dass es eine Freude ist. Hin und wieder findet sich ein Geschwisterkind, das auch Lust hat, meistens findet sich Friederike und am allermeisten sitzt er neben mir in der Werkstatt und malt und schneidet, dass es eine Freude ist. Was soll ich da sagen, aus Niederbayern und rauhnachtgeprägt? Happy Halloween!

Jakob is totally freaking out. Since darkness is covering this old house pretty early in the evening, he loves to hear stories of Halloween or monsters. We already made paper roll bats or paper ghosts, which vanished as quick as they were made. Jakob paused a while and then came the package by BakerRoss. Now we’re back in, making monster balls, pumpkin lanterns and window pictures.

Jakob keeps on cutting and drawing and crafting. Some time or other, a  sibling will join him, mostly Friederike, but more often than not he would sit beside me in the studio and craft on and on. Well, happy Halloween!

 

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Manamana!

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Ich versuche ja durchaus, Sinnvolles zu produzieren. Meistens jedenfalls. Manchmal aber geht ein Gaul mit mir durch und ich mache einfach nur sinnloses Zeug. Leider macht Sinnlosigkeit oft deutlich mehr Spaß. Jakob und ich haben ein Plastikflaschenprojekt begonnen, noch nicht beendet, aber ein vorzeigbares Zwischenergebnis erreicht. Jakob nennt es: Manamana.

Weil…..

er die Muppetshow liebt und der grüne Kerl ein bisschen wie der aussieht, der Manamana singt – sagt er (denn das Original ist lila und grün angezogen, nicht grün…). Meine Lieblingsstelle ist übrigens die Muppetversion von Lullaby of Birldland

Dafür habe ich große Wasserflaschen genommen und Schlitze hineingemacht. Die Hoffnung: vielleicht kann ich so eine Äolsharfe bauen. Dann wie immer mit Küchenrolle zugekleistert und anschließend bemalt. Damit sie draußen stehen können, habe ich alles mit Klarlack wetterfest lackiert.

Usually I try to make useful stuff. Most of the time. But sometimes I’m getting cocky and I ony make senseless stuff. Which is a lot of fun. Jakob and I am working on a plastic bottle project, it’s not finished, but we have some intermediate results already: Jakob calls it: Manamana.

Because….

he loves the Muppet Show and that green guy looks  a bit like the one singing Mananmana, he says (while the original guy is dressed green and has a purple face….). My favorite moment is the part where he interprets Lullaby of Birdland….

I took big water bottles and made slits, hoping to be able to build a wind harp. The I covered it with tissue and painted it. For outside usage make sure to put varnish on it.

 

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Fürs Gesicht: eine alte Kindersonnenbrille und MASSENWEISE Netze von Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch etc. Ich glaube, ich habe mindestens zwei Monate gesammelt. Mülltechnisch ist es gut, dass ich noch weit vom Selbstversorger entfernt bin, auch wenn es mich manchmal ärgert. Kaum war der Kopf fertig, haben wir eine Fotosession damit gemacht. Was soll ich sagen – ein ganzer Nachmittag Spaß!

Theoretisch wurde er dann auf einem Besenstiel hinterm Hochbeet montiert und sollte pfeifen. Tut er aber nicht und der Kopf ist abgerissen. Also: reparieren und denken!

Es lebe Manamana!

Ich verlinke mit Meertje, HappyRecycling, Gusta, Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge, Made4Boys und Pamelopee!

The face: old kids sun glasses, a lot of onion and potato nets that were collected for two month. As soon as the face was finished, we had a session outside. Like I said: lots of fun.

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Aus meiner Werkstatt – In my Studio

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Ich versuche immer wieder, meinen Stapel an Stoffresten, alten Jeans etc. abzubauen. Meistens mache ich etwas Vernünftiges draus, dass es diesmal zwei Hasen für den Laden wurden, liegt an Jakob. Er liebt Hasen und wünscht sich einige davon in ein Osternest. Ich habe die Nester für die Hasen aus Tetrapaks geflochten und mit Papierstreifen gefüllt – sieht hübscher aus als das übliche Papiergras und müllt auch nicht alles derartig zu.

Den Schnitt für die Hasen habe ich selbst gezeichnet und nachgeschnitten. Gefüllt sind sie mit Stoffresten, was ihnen einen festen Griff verleiht. Für die Unterseite der Ohren habe ich passende Kontraststoffe gewählt, einmal einen Graziellastoff aus den 70ern, ein andermal ein Stück Hemdenstoff. Hemdknöpfe wurden die Augen, von Hand festgenäht. Ich mag Jeans wirklich gern, musste aber wieder einmal feststellen, dass es einfach ein undankbares Material ist, wenn man kleine Dinge nähen möchte. Naja. Jakob ist verliebt und vielleicht nähe ich noch ein paar, bis er sich für einen Hasen entschieden hat!

Ich verlinke mit: Creadienstag, Meertje, Pamelopee, Meitlisache, Made4Boys, HoT, Dienstagsdinge, HappyRecycling und SeasonalSewing!

I’m always in search of opportunities to reduce my fabric stash. Usually I make sensible stuff, but this time I made easter bunnies out of old blue jeans. It was Jakobs idea, he loves easter bunnies and easter baskets. I made a basket out of LPGs and decorated it with cut paper grass. 

I came up with the pattern on my own and just drew it on paper. I think it works quite well. I stuffed the bunnies with fabric rests, which gives them a better grip. For the ears, I added fabric rests from the seventies and from old shirts, buttons became the eyes as I wanted to keep it easy and not overdone. I love blue jeans but it’s a weird material when you are making tiny things of it. Well, Jakob loves the bunnies and maybe I’ll make some more to give him the opportunity to chose what to sell and what to keep…

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