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MMI – Glasmanufakturen

Immer noch ein Eindruck aus den Sommerferien! Es war faszinierend, den Mitarbeitern der Glashütte beim Glasmachen zuzusehen. Die Führung dauerte knapp eine Stunde, kostete nicht viel und wer mag, kann für 5 EUR zusätzlich sich selbst am Glasmachen versuchen. Natürlich wollten wir. Gar nicht so schwer und gar nicht so leicht, kann ich euch sagen. Man bekommt schnell irgendein Ergebnis und es ist selten so eben und schön wie das der Glasmacher. Toll, wenn man sieht, dass im Endeffekt das Handwerk seit 500 Jahren genau gleich funktioniert. Natürlich wollte ich wissen, wie sich so ein Traditionsunternehmen in der globalisierten Welt halten kann. Es geht, sagten mir die Mitarbeiter, weil die Inhaber der Glashütte sich klar auf Manufakturproduktion spezialisiert haben. Diese Glaszylinder auf den Fotos gehen nach Frankreich, zu einem großen Modehaus. Ich bin begeistert.

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MMI – Lübben

Ich habe noch immer so viele Geschichten aus unseren Sommerferien, es ist unglaublich, wie erfüllt wir dieses Jahr waren. Heute möchte ich Euch Impressionen aus Lübben zeigen, einer kleinen Stadt im Spreewald, die offensichtlich alles richtig gemacht hat. Der Spreewald und seine Kanäle bleiben erhalten und touristisch erschlossen, und die Lübbener haben einen wunderschönen Stadtpark mit so vielen verschiedenen Spielplätzen, dass man neidisch werden kann. Dass die Lübbener ihre Stadt lieben, konnte man sehen. Der Park war mehr als gut besucht und das absolute Highlight war der Wasserspielplatz. Sehr kluge Leute haben einen Teil der Spree nur ein bisschen umgeleitet, damit Kinder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können – planschen. Das alles kostenlos, schön und wunderbar in Schuss gehalten. So etwas würde ich mir für jede Stadt wünschen!

Ab zu Frollein Pfau damit!

 

MMI – Beeskow

Wir hatten so einen netten Vormittag in der Burganlage von Beeskow. Ein kleines Museum mit einer Gerhard Hauptmann Ausstellung, Opernworkshop im Burghof, ein Mitmachmuseum über mittelalterliches Handwerk. Aber alles, was meine Kinder interessiert hat, war der Folterkeller! Friederike hat fotografiert, ich möchte noch zusätzlich auf den sauber gewischten und gefliesten Boden hinweisen (was für ein hübsches Verlies) und meine Stirn über so manche Infotafel runzeln. Hm. Seht selbst!

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MMI – Die gläsernen Gärten in Frauenau

Wer immer in Frauenau im Bayerischen Wald zu Gast ist, darf Fürstliches bestaunen. Der kleine, malerische Ort ist dominiert von den Glashütten, die eine lange Tradition im bayerischen Wald haben. Wir haben auf unserem Ausflug bei weitem nicht alles gesehen und so war klar, dass ein Besuch nicht reichen würde. Heute zeige ich Euch einen Teil der gläsernen Gärten des Freiherrn von Poschinger. Ist es nicht wunderschön dort?

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MMI – Wandern am Treppelsee

Es ist selten, dass wir so intensive Ferien haben! Als wir dieses Jahr beschlossen hatten, das eigene Land zu entdecken und mehr zu wandern, wussten wir noch gar nicht, wie viel Spaß uns das machen würde. Nun geht es los und jede Tour ist etwas Besonderes. Unsere Ferienwoche als Familie verbrachten wir im Schlaubertal in Brandenburg in der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und es genossen, plötzlich auf Slow Motion umschalten zu müssen. Ich zehre noch immer von diesen entschleunigten Tagen.

Die Gegend dort ist so ganz anders als alles, das ich bisher kannte und die großen Seen und flachen Täler haben uns schon fasziniert. Stundenlang an einem See spazieren, das haben wir lange nicht mehr gemacht. Perfektes Wetter, Stille und Wasser. Welch ein Glück!

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MMI – Berlin

So sieht es aus, wenn man mit vier so unterschiedlichen Kindern Urlaub macht. Auf wenige Sachen können wir uns immer einigen. In Berlin waren wir im Naturkundemuseum, meine dinosüchtigen Jungs waren schwer begeistert von den Skeletten und den großen und kleinen Schreckensechsen. Charlotte war außerdem schwer angetan vom Rest des Museums und neigte dazu, jede Beschreibung auswendig zu lernen. Also waren wir vier Stunden im Museum. Friederike wollte unbedingt das Brandenburger Tor und den Bundestag sehen und so sind wir zu Fuß durch Berlin gelaufen. Am Spreeufer entlang, durch das Regierungsviertel und ins Wissenschaftsministerium durften wir sogar kurz rein und die aktuelle Ausstellung ansehen.

Mein Gott, was ist das eine tolle Stadt. Friederike hat tausend Fotos gemacht. Im  Adlon haben wir standesgemäß (haha) unseren  Kaffee und  etwas Limonade eingenommen, uns an der wundervollen Architektur berauscht und den netten und perfekten Service auch für kleine Jungs sehr genossen.

Charlotte wollte noch zum Ampelmannshop und wir hatten richtig Hunger. Hans hat uns in die wundervolle Art Deco Brasserie am Gendarmenmarkt entführt und wir haben mondän und ausgiebig geschlemmt. Berlin, wie bist du wunderbar!

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MMI – Dresden!

Ich war noch nie in Dresden und finde diese Stadt einfach wunderschön! Ich bin so stolz auf mein Land und seine Städte und so erfüllt von unseren Tagen, die wir dort unterwegs waren, wo wir nie oder nicht oft sind. Die Kinder waren ähnlich begeistert und in Johann und Friederike habe ich zwei leidenschaftliche Fotografen engagieren können. Die Durchsicht der Bilder wird noch ein paar Monate dauern, aber diese paar Kinderimpressionen aus so einer schönen Stadt, die auch an grauen Tagen glänzt, will ich Euch nicht vorenthalten. Nach Dresden will ich auf jeden Fall nochmal….

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Auf Schusters Rappen – Walking Again

Diesmal stand die Schertelshöhle auf dem Programm . Nach dem Blautopfdrama war ich gespannt, wie weit Buch und Realität diesmal auseinander liegen würden, doch es ging echt. Drei Stunden waren angegeben, vier waren wir unterwegs. Von der Papiermühle in Wiesensteig die Fils entlang bis zur Quelle, dann durchs Hasental hinauf zur Schertelshöhle. Wie man an den Fotos sieht, war es nicht besonders anstrengend oder steil. Einziger Wermutstropfen: man musste fast den gleichen Weg zurück. Dafür konnten wir in der eiskalten Filsquelle unsere heißen Füße abkühlen und das ist auch was wert. Die Schertelshöhle ist super begehbar und gut ausgeleuchtet und jede unserer Wanderungen hatte etwas geboten, das für kleine Kinder wichtig ist: Burg, Höhle, Wasser. Fazit: wann wandern wir endlich wieder, fragte Jakob. Bald, sagten Hans und ich.

We have been on a three hours walk to the Schertels Cave near Wiesensteig this time and enjoyed it a lot . The path was not at all exhausting to walk on and the cold water helped to cool hot feet…. The cave itself was save to walk in and of course spectacular due to its size. The kids enjoyed the combination of the cold water, cool cave and sunny meadows very much. Well, we’ll keep walking, I guess.

 

Straßenhäkeln – Crochet on the Road

So was mache ich, wenn ich Stunden lang im Auto sitze. Weil wir Kinder aus den Ferien in Bayern abholen. Oder weil wir zum Wandern fahren. Häkeln, Stricken, was auch immer.

Diesmal: Ich hatte Blaues Garn aus einem aufgetrennten Pullover, gewaschen, gespannt und aufgewickelt. Und viele Sockenwollreste. Also: Gemischt und Häkelmützen in ganz verschiedenen Größen gemacht, mit Nadel sechs, fünf Maschen im Anschlag und dann in Runden weiter. Je nachdem habe ich drei oder vier Runden zugenommen. Ich habe mir überlegt, dass ich für mein Wintergeschäft die Mützen getrennt vom Schmuck verkaufe. Wer mag, kann sie pimpen mit Blümchen, Pompons und so weiter. Mal sehen, was draus wird.

Ab zum Creadienstag, Pamelopee, Meertje, HappyRecycling, EiNaB, HoT, Dienstagsdinge und Gusta!

I’ve been driving around a lot. Better, sitting aroudn while Hans was driving so  I could crochet. I made a lot of hats out of recycled yarn and sock yarn left overs. Reduces my stash. For decorating, I made fake fur pompons and flowers. Do you think it will work?

Auf zum Wandern!

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Frei nach Goethe sind wir an den Blautopf gefahren und es wahr wunderschön! Heiß und deshalb toll, dass wir durch den Wald gewandert sind, anstrengend, weil wir natürlich irgendeine Markierung falsch verstanden hatten und statt zweieinhalb fünf Stunden gelaufen sind und beeindruckend, wenn man bedenkt, wie schön es grad einmal ums Eck ist.

Blaubeuren allein ist total hübsch und wären unsere Jungs ein klein wenig älter, hätten wir noch einen Stadtbummel gemacht. So aber war der Wald toll, die Baumpilze riesig, Kletterfelsen und alte Burgruinen atemberaubend. Und ganz oben haben wir einen Spielplatz mit Grillstelle gefunden. Allerdings wollte niemand bei 35°C in der Sonne sitzen und Grillen. Hm. Der Rückweg war mit eineinhalb Stunden lächerlich und dass meine zwei Jungs die Strecke ohne Murren und Getragen werden gelaufen sind, beeindruckt mich auch. Die Blau sieht von oben so schön aus! Und sie ist so klar, dass jede Menge Forellen drin schwimmen. Wir haben uns nur nicht getraut, die Füße reinzuhängen, ein Wermutstropfen. …..

Die Schönheit gabs umsonst, die Freude auch, gekostet hat nur das Eis und der Sprit…