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Im Hochzeitsmodus – Weddings going on

Wie immer ist der Sommer die Zeit im Jahr, die mir vollkommen durch die Finger gleitet. Was im Januar noch so weit weg scheint, stürmt nun auf mich ein und ich kann kaum Luft holen.

Diese Woche habe ich begonnen, mich auf eine Hochzeit vorzubereiten. Mein Bruder heiratet in den Sommerferien in Spanien und meine Mädels dürfen Brautjungfern sein. Die Braut wünschte sich weiße Kleider für die Mädchen und nun bin ich am nähen.

Natürlich gibt es nur Upcycling in diesem Haus, es mussten also jede Menge alter Bettlaken und ein Spitzenvorhang herhalten. Den Vorhang mag ich wirklich gern, ich habe mir schon letztes Jahr ein Kleid daraus genäht. Dieses Mal sind die Mädels dran. Zugeschnitten sind beide Kleider, genäht ist im Moment nur Charlottes .

Die Jungs brauchen noch graue Hosen und eigentlich sollte ich ein buntes langes Abendkleid haben, nachdem schwarz auf der Hochzeit verpönt ist. Ihr seht, es gibt Arbeit im Hause und das parallel zur Mahd und zur Kirschenernte. Habe ich schon erwähnt, dass ich wahnsinnig werde?

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It’s again a very busy time of the year. Although, there’s always a lot going on around here. We are invited to my brother’s wedding in August and hence my girls, who will be bridesmaids, were asked to wear something white. Yes, I can. I took some old linen and curtains and then made one dress. One. Well, I need two. And pants for the boys and an evening gown for that old girl…… Which means a lot of work besides my orchard, the shop, the cherries and school…..

Kleines Upcycling für den Haushalt – No Waste Dishcloth

Ich freu mich immer, wenn ich Kinderklamotten vererbt kriege, und wenn es nur zum Zerschneiden ist. Hier hätte ich einen vererbten Kapuzenpulli für Jakob. Der aber hat schon genügend und das Erbstück hat aufgerissene Ärmelbündchen. Auch so manchen Fleck im Pulli. Flicken lohnt sich für mich dann nicht, wenn mein Kind das Kleidungsstück gar nicht braucht. Ein paar Wochen lag der Pulli also rum. Was tun?

I love handed down clothes for my kids. Even, if all I can do is cut them apart. This sweater could have been for Jakob but he has enough and I didn’t want to repair all those flaws on the sleeves. I had it lying around for weeks.

Im Moment habe ich nur die Ärmel abgeschnitten und die großen Flächen von Vorder – und Rückenteil ganz gelassen. Auch die Kapuze musste dran glauben. In Quadrate geschnitten, die einfach umgeschlagen und versäubert wurden, gibt das ganz wunderbare Putzlappen, der Sweatshirtstoff ist auch schön saugfähig. Ein Schritt für meinen Vorsatz, im neuen Jahr weniger Müll zu produzieren.

Right now I just cut off the sleeves and the hood and I left the front and back part for some later projects. Cut in squares and zigzagged I had quick and easy dishcloths for my no waste kitchen. Friederike wants to have the rest for cushions. Well…..

Mittlerweile hat Friederike Ansprüche auf den Rest angemeldet. Sie braucht ein Kissen fürs Zimmer. Alles findet sich…….

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Werkrausch – Born to craft wild

»Abschließen! « , sagt mein Mann immer mit Blick auf meinen tausend Parallelprojekte. Vermelde gehorsamst: habe abgeschlossen.

He always says: »close the deal«. Well, I did it. At least regarding lots of my parallel projects.

Blaue Tasche, Tea Cozy, Mütze sind fertig. Dafür entstanden noch ein paar Lichterketten im Frust – Glitzer tut gut bei Frust und neues Garn und ein neuer Korb. Und ein bisschen Schmuck.  Also jede Menge hübscher Sachen, die ich meinem Mann frech zum Fotografieren hingelegt habe. Ich habe viele Begabungen, gute Fotos zu machen, gehört nicht dazu. Aber für meinen Onlineshop sollen all die Unikate auch hübsch aussehen und dank meines Exklusivfotografen werden sie perfekt in Szene gesetzt.

Like that blue paperbag, the tea cozy, the cap.  As there was time left, I did some basket weaving, glitter light making, yarn spinning and jewellery. Yes. I said to him »Honey, could you please do the pictures« (I’m not good in that) and he did for my shop.  

Für die Lichterkette habe ich PET – Flaschen zerschnitten und geschmolzen – fragt nicht, wie oft ich mir die Finger verbrannt habe. Aber sie sind ganz klein und glitzerig und fein und ich weiß nicht was.

I cut some PET bottles for the  fairy lights and burned my fingers a lot. But I love those tiny flowers very much.

Am neuen Papierkorb fasziniert mich der Schwung. Vielleicht für kreative Projekte, die dort etwas ruhen wollen? Wie zum Beispiel die Hosentasche, an der ich grad nähe?

And I like that new swinging paper basket. Maybe some of my craft projects will take a rest in there….

Und endlich habe ich es geschafft, meine handgesponnenen Garne ordentlich zu beschriften, Zeit wars. Und schwupps, ist eine Woche vorbei…..

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MMI – Pause im Werkelwahn

Die Fotos kommen heute genauso, wie ich gearbeitet habe. Zwischendurch mit Luftholen. Vormittags habe ich eine Krawatte aus alten Jeans genäht. Ich finde sie immer wieder genial und habe meinen Schnitt perfektioniert. Um nicht zu sagen, dass ich hauptsächlich eine alte Krawatte zerschnitten habe. Und die Schlussnaht von Hand genäht habe. Das Hosenbein war noch intakt und mit einem hübschen Wollstoff verstürzt ergibt sich ein dezentes Utensilo. Männergeschenke, ahnt Ihr was?

The pictures come in today the way I worked my tasks through. I cut an old pair of blue jeans apart (some more actually) to make ties and a basket for the shop.

Nachmittags habe ich mich dann richtig gefreut, weil ich meine erste Bestellung über den Onlineshop fertig gemacht und verschickt habe. Hoffentlich geht alles gut!

In the afternoon I got my first package ready for shipping. I am so excited and I hope everything will work out just fine.

Und abends habe ich festgestellt, dass noch nicht geputzt ist und ich außerdem noch Plätzchen backen muss. Der Plan war erst zu Backen und dann den Dreck weg zu machen, doch drei Kinder mit Matheproblemen haben meine Pläne zunichte gemacht. Putzen kommt also auf die To-Do-Liste für morgen.  Aber dann echt!

In the evening I wanted to make some cookies and then clean the house. Haha. Turned out that three of four kids had difficulties in maths. Changed plans, which means cleaning for tomorrow. Really!

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Sehen wir uns mal bei HANDWERK?

Die Konzertzeit beginnt – concert times

Diesmal habe ich mich auf absolutes Neuland gewagt. Unfreiwillig, eigentlich. Es wird Herbst und damit beginnt die Konzertzeit für Musikschulkinder. Meine Mädchen treten mit ihren Ensembles auf und wenn man Gitarre oder Cello spielt, bevorzugt man lange Hosen, sofern man nicht auf Abendkleider steht. Letztes Jahr hatte ich Charlotte eine wunderschöne Hose aus schwarzem Samt genäht, doch die ist nun zu klein und wird in den Schrank der kleinen Schwester wandern. Kein Problem, dachte ich, in einem Haus voller Stoff und ich machte mir einen Schnitt in der neuen Größe und ging Stoff suchen. War da nicht noch ein schwarzer Cordsamt irgendwo? Tatsächlich fand ich gar nichts und kam ins Grübeln. Stoff kaufen? Wohl kaum zu rechtfertigen bei meinem Vorrat. Hose kaufen? Ungern.

This time I dared to try something new. Concert time has begun, as always in autumn and the girls are deep into making music and wearing pretty clothes. Pants are preferred and I had made a beautiful pair of black concert pants for Charlotte last year, which were just right for Friederike this year. Hence  a new pair was needed and I cut out a new pattern only to find out I had no fabric in the house. To make this clear: no black fabric suitable for pants. I guess I have any other fabrics whatsoever.

Also: ein Experiment. Aus dem ganzen Bekanntenkreis bekomme ich alte Textilien zum Zerschneiden zugesteckt. Keine Ahnung, von wem die schwarze Jeans kam, die Säume waren abgetreten. Es hat mich ziemlich viel Zeit und Nerv gekostet, alles abzutrennen, so dass es zur Wiederverwertung taugt, aber es funktionierte. Aus einer großen Hose wurde eine kleine, ich konnte sogar die Schnittteile so auflegen, dass ich nicht einmal Taschen oder Bund zuschneiden musste. Der alte Reißverschluss wurde der neue, nur der Untertritt musste neu zugeschnitten werden. Sogar den Bund mit dem Etikett konnte ich wieder annähen und die Hose sieht aus wie neu. Allerdings kostete mich das Experiment zwei Nachmittage. Aber es funktioniert und ich habe nun die perfekte Wiederverwertungsmethode für abgetretene Erwachsenenjeans!

Well, that cried for experiments. I have an upcycling stash of old blue jeans and well, there was a black one, too. And after two afternoons and some anger and some cursing, I had made a small pair of pants out of a larger one. I used even the zipper, all the pockets and the waistband. I dare say this pant was perfectly recycled. Only it took more care and time than I had expected. Like so often.

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RUMS – Kleid

Jetzt bin ich dran! Ab und an hätte ich auch gern neue Klamotten und diesmal habe ich einen Schnitt abgeändert aus einer Oktoberburda. Ich brauchte ein Kleid mit geradem Schnitt, rundem Halsausschnitt und kurzen Ärmeln ohne Schnickschnack. Ich wollte ein Mondriankleid von Yves Saint – Laurent. Mein Schnitt war in viele Einzelstücke und viel zu eng anliegend. Aber eigentlich habe ich ihn nur zur Orientierung für das Oberteil gebraucht. Ich habe alle Schnittteile aneinandergelegt und dann Pi-mal-Daumen Weite zugegeben. Viel Weite.

Ich bin zufrieden, vor allem weil mein schöner Tapetenkordstoff mich so sehr an diese Zeit erinnert!

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Vorbereitung für die nächste Saison – Seasonal Preparations

Ich mag das böse Wort noch gar nicht aussprechen: Winter.

Aber da ich nun mal einen Laden habe, kann ich nicht erst im Winter Wintersachen machen. Also quäle ich mich quer durchs Jahr. Meine Mützen habe ich an Pfingsten gehäkelt (bei dreißig Grad!), in schönstem Herbstwetter habe ich mich an einen Adventskalender gemacht.

I don’t want to say that bad, bad word: winter. But it’s coming soon and I can’t start making seasonal stuff for my shop in winter. Hence I crocheted hats in summer and I sewed an advents calendar in autumn.

Ich hatte nämlich grade nochmal ein paar Hemden geschenkt bekommen und einmal quer durchgezählt – es reichte für vierundzwanzig Säckchen. Ich habe nur die Manschetten abgeschnitten und es sind auch nicht alle Säckchen ganz gleich groß – schließlich waren auch die Hemden unterschiedlich.

I took only a part of the sleeves from the shirts I had been given. It was an easy peasy thing yet time consuming with all that short seams and ironing and fixing the snaps. But I got it done and now it’s quite a happy sort of calendar waiting to be filled with goodies…..

Aber vierundzwangzig Mal habe ich die Manschetten zusammengenäht, gebügelt und mit Snaps an ein hübsches silbernes Band geknöpft. Das macht meinen Adventskalender waschbar, die Säckchen können getauscht werden und zum Befüllen abgenommen werden. Ich habe auf Zahlen verzichtet, auf meinen Adventskalendersäckchen sind auch keine drauf, meine Kinder öffnen einfach eins nach dem anderen. Hier passt sogar ein bisschen mehr als eine Kleinigkeit hinein….

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Altes Hemd, neue Tunika – Old Shirt, New Tunic

Der Kragen sei abgestoßen meinte mein Mann und fügte hinzu, das ginge gar nicht. So?

No one wants to have a torn collar, do you. Well, I do. Because.

Kein Riss im Hemd, kein Fleck daran, nur ein abgestoßener Kragen. Den kann ich ja abtrennen, oder? Ich habe ziemlich viel abgetrennt, diesmal. Um den Kragen herum habe ich so großzügig abgeschnitten, dass ein kleiner V-Ausschnitt entstand, die Weite habe ich auch reguliert und unter der Brusttasche habe ich das ganze Hemd auseinandergeschnitten. Die untere Weite ließ ich, aber die Armausschnitte habe ich enger gemacht. Auch die Ärmel habe ich gekürzt, die Armkugel aber einigermaßen gelassen. Dann habe ich alles wieder zusammengenäht, nur verkehrt herum.

As long as only the collar is torn and not the shirt, I can do a whole lot with it. I cut a lot this time, to be honest. Cut away the collar to make a V-neckline, cut away the lower part under the breast pocket and cut away the sleeves. And stitched it together again, in parts vice versa and a bit slimmer.

Die vordere Knopfleiste vom Unterteil habe ich hinten angenäht, die Seitennähte geschlossen. Weil das Unterteil nun weiter war als das Oberteil, brauchte ich hinten und vorne zwei kleine Falten. Das sieht aber eigentlich auch sehr hübsch aus. Die Ärmel habe ich sehr knapp umgenäht und eingesetzt, zwei kleine Falten geben ihnen etwas Verspieltes. Den Ausschnitt habe ich mit einem Schrägband verstürzt, weil weiß oft nicht gleich weiß ist, habe ich mich für ein farbiges Band entschieden.

Hence the buttons were placed on the back, the sleeves shortened to cute girlie short sleeves and the neckline was trimmed with a colorful ribbon. And with some work and time, a beautiful new tunic now hangs in the shop. Well, I love to sew without pattern. And I’m eager to know, what autumn will bring in sewing……

So. Es war ziemlich pfriemelig, aber nun hängt eine neue, freundliche Tunika im Laden und ich bin begeistert, was man alles so ganz ohne Schnitt nähen kann. Mal sehen, was der Herbst noch für Upcycling Mode bringt…..

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Weg mit den Resten – Stash busting

Ich weiß wohl, dass ich das nie schaffe, aber die Hoffnung stirbt zuletzt – meist habe ich mehr Stoffreste auf dem Haufen, als ich wegarbeiten kann. Und nachdem ich auch nicht täglich für den Laden nähe, ist das manchmal schwierig….

I know I never will be able to get it done, but I still have some hope. Usually I get more leftover clothes and linens than I could ever get sewn.

Diesmal hat es mir eine bunt gemusterte, grüne Tischdecke angetan. Sie ist eckig und ich wollte gerne die Grundstruktur für den Rock erhalten. Ich habe eine Jeans gefunden, die eine neue Bestimmung sucht, und um die Taschen herum ausgeschnitten. Ich habe einfach einen Schlitz in die Deckenmitte gemacht und ihn an den Seiten so weit vergrößert, dass ich die Jeans problemlos daran festnähen konnte. Die Taschen habe ich ausgespart, sie sollten ja benutzbar sein, und nachher separat festgesteppt.

This time I fell in love with a green patterned tablecloth. As it is a square one I thought it might be nice to keep this structure for the a skirt. I found a pair of blue jeans looking for a new life and cut it round its back pockets. I cut a slit in the midth of the tablecloth and fit the blue jeans in. I stitchted the pockets at last from the outside, as I wanted them to be really used.

Zum Aufhübschen und für den perfekten Spätsommergipsylook habe ich noch eine dunkelrote Quastenborte rundherum angenäht. Jetzt hängt der Rock fertig an der Puppe im Laden, denn die Jeans hat Größe 33 und passt mir leider nicht. Ein Unglück eigentlich.

For some gipsy decoration I added a purple red ribbon with pompons. And had to hang it in the job as the skirt didn’t fit me. Unfortunately.

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Balkon Challenge: die Sessel. My Balcony -The Chairs!

Erst musste dieser öde Boden irgendwie begehbar gemacht werden. Kein Spaß, nicht besonders ästhetisch, aber es funktioniert. Nun kommt der nette Teil. Wir haben über die Jahre gemerkt, dass wir auf unserem Balkon nicht essen. Wenn wir draußen essen, haben wir meist Gäste oder es ist heiß und für beides ist der Balkon ungeeignet. Aber abends ein Gläschen Wein? Perfekt! Aber dazu sind normale Stühle zu unbequem. Also wollten wir eine Art Lounge bauen. Zwischendurch waren wir auch im Möbelhaus, nur, um festzustellen, dass uns die Sachen entweder nicht gefallen oder zu teuer sind. Also haben wir nachgedacht.

First we had to fix that floor. Wasn’t funny, but absolutely doable. Well, then came the pretty part. As we don’t eat on the balcony, but love to drink a glass of wine outside, we opted for lounge chairs. Using what we had, Hans came up with two old lounge  chairs from the former Bulgarian embassy in Berlin. They have a funny history and we are so lucky were able to save them from being thrown away during the renovation of the embassy after the downfall of the iron wall. Hans was working in Berlin then and lucky enough to grip that pair of chairs.

In den unendlichen Weiten unseres Kellers standen zwei alte Ledersessel. Schön waren sie nicht mehr, der Bezug überall aufgerissen und alt. Aber sie haben eine verrückte Geschichte:

Es sind dies nämlich Sessel aus der Empfangshalle der ehemaligen bulgarischen Botschaft in Berlin.  Nach dem Mauerfall haben viele Ostblockstaaten ihre Botschaften saniert – auch innen. Das SOS- Kinderdorf Berufsbildungszentrum im Wedding bekam den Auftrag und mein Mann hatte dort gearbeitet. Die alten Empfangsmöbel sollten weggeworfen werden. So sind sie bei uns gelandet.

Der Bezug? Wir haben lange überlegt. Eigentlich das gleiche Dilemma. Einen tollen Bezugsstoff kaufen, damit unsere Kinder ihn verschandeln? Da haben wir schon lieber alte Vorhänge zerschnitten. Das waren mal unsere Schlafzimmervorhänge. Die Stuhlkörper haben wir einfach getackert, die Kissen habe ich mit Hotelverschlüssen bezogen. Außer ca. 200 Tackerklammern haben wir nichts investiert. Ach ja, und Faden.

The covering? Again: we used what we had. Like our old curtains, now turned into a new cover for two chairs. We covered the bodies without sewing, but the cushions were sewn extra. Adding some green plants and I now have a lovely space outside!

Jetzt stehen sie auf dem Balkon und ich freue mich jeden Tag. Über den Sommer habe ich auch meine Zimmerpflanzen rausgestellt, sie freuen sich über Frischluft und ich freue mich über eine grüne Oase.

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