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Erntefreude!

Mein Gott, was hatten wir Kirschen dieses Jahr! Nach einer Regenwoche wage ich nicht zu hoffen, dass noch irgendetwas dran hängt. Ansonsten habe ich bestimmt zwanzig Kilo geerntet, schließlich hatten wir zwei voll beladene Bäume mit Süßkirschen. Den zweiten Baum konnten wir nicht mal mehr abernten, das Gewitter hat uns erwischt. Nun, sollen die Amseln und Stare doch auch etwas von den Kirschen haben.

Wir haben jedenfalls Dörrkirschen, Saft, Marmelade, Kirschkernkissen, Kirschkuchen, Kirschstrudel, Kirschgrillsauce und sehr viele Schüsseln zum Naschen im Kühlschrank.

Gibt es bei Euch auch so viele Kirschen dieses Jahr?

Was für eine Freude!

Gartenfreude

Es hat ein bisschen gedauert und es ist ein bisschen still um mich geworden. Aber nun ist mein Datenschutz aktualisiert und eh man sich’s versieht, stecke ich mit Haut und Haar mitten in der Gartenarbeit. Mein Mann baut mir ein Gemüsegarteneck und alles, was fertig ist, wird sofort bepflanzt.

It took a while and there was silence. Now I updated my blog and got a vegetable garden. I just love it.

Gleichzeitig werke ich seit 1. Juni auf meiner Wiese, die ich wie immer traditionell nur mit Sense und Rechen bearbeite. Nachdem sich mein Grund vergrößert hat auf 50 AR, ganz schön viel Arbeit. Seit letzter Woche reifen die Kirchen und es gibt genug zu tun. Bei Euch auch?

Soviel Gartenfreude darf zum Freutag!

At the same time I am working on the orchard with my scythe. Now that I own 5000 qm, that’s a lot of work. Not to speak of the cherries……. Again: I love it.

 

MMI – Meinen Herbstgarten

Wenn an warmen Tagen die Sonne über meinen Balkon streicht, sitze ich draußen und tanke ein bisschen auf. So schön ist ein Herbstgarten, bevor er sich zur Ruhe legt und jedes Jahr staune ich, wieviele Blätter von so einem Baum runterkommen. Und im Moment ist es nur der Ahorn, nicht die Buchen. Respekt!

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MMI – Die gläsernen Gärten in Frauenau

Wer immer in Frauenau im Bayerischen Wald zu Gast ist, darf Fürstliches bestaunen. Der kleine, malerische Ort ist dominiert von den Glashütten, die eine lange Tradition im bayerischen Wald haben. Wir haben auf unserem Ausflug bei weitem nicht alles gesehen und so war klar, dass ein Besuch nicht reichen würde. Heute zeige ich Euch einen Teil der gläsernen Gärten des Freiherrn von Poschinger. Ist es nicht wunderschön dort?

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Balkon Challenge: die Sessel. My Balcony -The Chairs!

Erst musste dieser öde Boden irgendwie begehbar gemacht werden. Kein Spaß, nicht besonders ästhetisch, aber es funktioniert. Nun kommt der nette Teil. Wir haben über die Jahre gemerkt, dass wir auf unserem Balkon nicht essen. Wenn wir draußen essen, haben wir meist Gäste oder es ist heiß und für beides ist der Balkon ungeeignet. Aber abends ein Gläschen Wein? Perfekt! Aber dazu sind normale Stühle zu unbequem. Also wollten wir eine Art Lounge bauen. Zwischendurch waren wir auch im Möbelhaus, nur, um festzustellen, dass uns die Sachen entweder nicht gefallen oder zu teuer sind. Also haben wir nachgedacht.

First we had to fix that floor. Wasn’t funny, but absolutely doable. Well, then came the pretty part. As we don’t eat on the balcony, but love to drink a glass of wine outside, we opted for lounge chairs. Using what we had, Hans came up with two old lounge  chairs from the former Bulgarian embassy in Berlin. They have a funny history and we are so lucky were able to save them from being thrown away during the renovation of the embassy after the downfall of the iron wall. Hans was working in Berlin then and lucky enough to grip that pair of chairs.

In den unendlichen Weiten unseres Kellers standen zwei alte Ledersessel. Schön waren sie nicht mehr, der Bezug überall aufgerissen und alt. Aber sie haben eine verrückte Geschichte:

Es sind dies nämlich Sessel aus der Empfangshalle der ehemaligen bulgarischen Botschaft in Berlin.  Nach dem Mauerfall haben viele Ostblockstaaten ihre Botschaften saniert – auch innen. Das SOS- Kinderdorf Berufsbildungszentrum im Wedding bekam den Auftrag und mein Mann hatte dort gearbeitet. Die alten Empfangsmöbel sollten weggeworfen werden. So sind sie bei uns gelandet.

Der Bezug? Wir haben lange überlegt. Eigentlich das gleiche Dilemma. Einen tollen Bezugsstoff kaufen, damit unsere Kinder ihn verschandeln? Da haben wir schon lieber alte Vorhänge zerschnitten. Das waren mal unsere Schlafzimmervorhänge. Die Stuhlkörper haben wir einfach getackert, die Kissen habe ich mit Hotelverschlüssen bezogen. Außer ca. 200 Tackerklammern haben wir nichts investiert. Ach ja, und Faden.

The covering? Again: we used what we had. Like our old curtains, now turned into a new cover for two chairs. We covered the bodies without sewing, but the cushions were sewn extra. Adding some green plants and I now have a lovely space outside!

Jetzt stehen sie auf dem Balkon und ich freue mich jeden Tag. Über den Sommer habe ich auch meine Zimmerpflanzen rausgestellt, sie freuen sich über Frischluft und ich freue mich über eine grüne Oase.

Ab damit zum Creadienstag, Pamelopee, Meertje, HoT, Dienstagsdinge, EiNaB, Gusta und Happyrecycling!

Balkonchallenge: Neuer Boden! – Challenge on My Balcony: A New Floor!

Manchmal sind alte Häuser schon nervig. Zum Beispiel, wenn der Balkonbelag kaputt geht.

Old houses can be so ennerving. Like when the floor on the balcony gets damaged.

Und einem dann der Fliesenleger erzählt, dass das mit dem neuen Belag auch nicht besser wird. Toll. Zu wenig Estrich, so der Fachmann, sei bei unserem Balkon der Grund dafür, dass die Fliesen ständig abbrechen. Toll. Also haben wir erstmal die alten Fliesen abgeklopft und dann nachgedacht. Das hat gedauert, fast ein halbes Jahr. Letztendlich ging es schnell: neuer Estrich drauf, Gefälle mit eingeplant, mit Bitumen eingestrichen und dann Klickfliesen aus Verbundmaterial oben drauf gelegt. Nicht verschraubt oder verfugt, so kann das Wasser abdampfen und sprengt uns nicht wieder den Boden. Bestimmt nicht die schönste Lösung, aber sie funktioniert. Und weil der Balkon grad so schön leer war, haben wir gleich die eine alte Holzwand neu gestrichen. Ich sag Euch was: es wird so schön!

Freude zum Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT und Meertje!

And when the craftsmen tell you you can do nothing about that because the house is too old and built in an incorrect way. Great. Hence we removed the broken tiles and started thinking. It took us half a year. We fixed the floor, replaced the tiles with new ones that are fixed by clicking them together. We hope that the damp spots will dry out in winter and thus the floor remain just fine. We hope. And as we were already working out there, we painted one wall in white. So much prettier. It will be wonderful  some day.

 

Badewannenfinale – Tub Final

Jetzt aber! Was lange währt, wird endlich gut! Meine Badewanne wächst. Von der Mahd auf der Obstwiese habe ich einen großen Sack Heu mitgenommen und auch einiges an Zweigen. Das ist die Drainage für das Beet. Ich fahre damit auch bei meinem anderen Hochbeet sehr gut, wenn man auch bei einer derart großen Mulchschicht bedenken muss, dass das Beet regelmäßig zusammensackt. Mir ist das egal, ich fülle dann mit der nächsten Mulchschicht wieder auf. Trotzdem habe ich noch vier Säcke Erde zum Abdecken gebraucht, irre, was in diese Badewanne hineinpasst. Die meisten Pflanzen hatte ich schon:

Well, this is my final tub post. I got a lot of hay and twigs from the orchard and filled the tub with it. The last few inches were filled with garden soil. And my plants. I had a rose, oregano, left over tomato plants and a cucumber, my friend gave me peppermint, camomile and artemisia, my love gave me thyme and salad herbs. Still looks like it’s too big but I guess the plants will soon fill every free space. Love it so.

Ins Eck ein Rosenbäumchen, das letztes Jahr halbtot beim Discounter zum Verschenken war, dann mein Oregano, der mich schon seit Jahren begleitet. Meine Freundin hat mir zu Ostern viele Kräuter geschenkt, die Pfefferminze liebt es, Artemisia (Cola-Pflanze) hatte ich noch nie. Die Kamille hat gelitten, ich glaube, der war es drinnen zu mild und zu feucht. Vielleicht erholt sie sich draußen wieder. Ich hatte noch ein Rosmarinstöckchen und Hans hat mir Thymian und Olivenkraut gebracht. Kannte ich noch nicht. Liebstöckel war auch da und in ähnlich schlechtem Zustand wie Kamille, erholt sich aber sehr schnell. Nachdem ich noch massenweise Tomatenpflänzchen hab und niemand die will, habe ich sie auch noch dazwischen gesetzt, genauso wie eine Gurke und Stecklinge von Lavendel und Salbei. Bestimmt schon wieder zuviel, am Anfang sieht es halt immer so leer aus. Die Gurke hat sich schon mal am Badewannenrand verbrüht. Toll. Ich bin gespannt, wie alles weiterwächst.

Ab damit zu EiNaB, Gusta und Pamelopee!

Die nächste Challenge: mein Balkon – A New Challenge: My Balcony

Nun fange ich eigentlich mittendrin an, Ihr müsst also wissen, dass noch ein vorher und ein nachher folgt. Irgendwann. Als wir in dieses Haus eingezogen sind, ging alles schnell. Wie es halt nunmal so ist. Dinge bekamen einen Platz zugeteilt und eine Bestimmung. Und Jahre später merkt man, dass man im Alltag diese Dinge nicht so nutzt, wie ursprünglich gedacht. Was nun?

I am starting in the middle of things. Because there is a before as well as a therafter. To cut a long story short: my balcony needs a redo. We don’t use it the way we thought and hence before not using it at all we took advantage of all those sunny days in the last weeks and started a new project.

So ging es mit unserem Balkon. Nur, dass er auch noch unrenoviert, baufällig und nicht besonders schön war. Der Frost hatte den Fliesenbelag zerstört, Jakob hatte wasserfeste Sonnencreme in die Fugen verteilt, die Holzwände waren scheußlich braun, die Lampe alt und wir hatten festgestellt, dass an dem Tisch einfach niemand saß.

Which means we renewed the walls, the floor and the decoration and the furniture. But today, I’ll only show my new coffeetable. Made out of an old mirror, old wooden baseboards and some steel pipes and joints. It saved us a lot of money, not to mention we reduced the amount of trash we would have to throw away. Working with what we have, using it, giving it a second life is a wonderful chance. Hans took it and constructed a perfect table. For two glasses of wine, two people who love each other and love to talk with each other. Love.

Was nun? Geld wollten wir nicht ausgeben, unser Einkommen fließt immer noch in die Renovierung. Und haben wir nicht genug Zeug? Wir hatten zum Beispiel uralte Ledersessel. die stehen jetzt auf dem Balkon als Loungesessel. Aber das wird ein anderer Beitrag. Und dann hat Hans sich verkünstelt und mir einen Tisch gebaut. Aus einem alten Badspiegel, der im Keller lag.

Alte Scheuerleisten wurden abgeschliffen, neu lackiert und zum Rahmen umgebaut. Und ein paar alte Edelstahlrohre hat er zurecht gesägt und mit alten Gelenkverbindungen, die Hans seit seiner Berliner Zeit umzieht, zu einem kleinen Tischchen umfunktioniert. Ein bisschen putzintensiv zwar, man sieht es oben, aber perfekt für ein Glas Wein, eine Tasse Kaffee und gemütliche Plauderstunden zu zweit. Und wenn ich Euch erst den Rest meines Balkonprojekts zeige, wisst Ihr auch, warum ich so gerne dort sitze!

Auf zum Creadienstag, zu Pamelopee, Meertje, HoT, Dienstagsdinge, EiNaB, Gusta und HappyRecycling!