Schlagwort-Archive: DIY

Kopfblumen – Flowers on my Head

Dies ist der letzte Teil meiner Schaufensterblumen – solche nämlich, die sich auf die Haare neuer Besitzerinnen freuen!

This is the last part of my flower trilogy  – namely that of the flowers waiting for fresh hair…..

Aus Futterstoffresten habe ich verschieden große Kreise zugeschnitten, die ich dann wiederrum fünfmal eingeschnitten habe, es ergeben sich so fünf Blütenblätter. Jeder Kreis wird in großem Abstand über eine Kerzenflamme gehalten. Aufpassen, dass nichts Feuer fängt! Die Futterstoffe schmelzen oft willkürlich in eine sehr schöne Blütenform. Manchmal brennen sie auch, dann überlege ich mir etwas anderes.

I took some polyester lining left overs and cut them in circles with again five cuts in each of them. If you are careful and hold them above a candle light, they will – hopefully – melt in a flower shape. Some just burn and I have to think of another method for those.

Wenn Ihr genügend Blüten habt, werden immer vier oder fünf zerschmolzene Blütenblätter zusammengenäht und mit einer Perle innen fixiert.

As soon as you have enough circles, sew them toghether and fix a pretty bead in the middle.

Ich habe hier Haarreifen geklebt, es wären aber natürlich auch Haarspangen oder Haargummis denkbar. Die Blüten habe ich mit Heißkleber an die Haarreifen geklebt. Es braucht etwas Fingerspitzengefühl, aber es hält gut!

 

Verlinkt mit Meertje, Pamelopee, Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge, HappyRecycling und Gusta!

This time I made alice bands, but you cut of course do some slides or hair ties. I used hot glue for the bands and it’s a bit hot and tricky, but works out just fine!

Garten in der Werkstatt – A Garden in the Studio

Das hier war mein Schaufenster, bevor es im Laden war: ein chaotischer Haufen von Blumen und Blüten und Drähten und Stoffen in der Werkstatt. Unter anderem habe ich PET-Blüten gemacht. Sie werden aus dem Boden der PET-Flaschen geschnitten. In unserem Urlaub letztes Jahr haben wir festgestellt, dass die Italiener unglaublich viele bunte PET-Flaschen benutzen. Wir haben sie alle ausgewaschen und aufgehoben und ich habe sozusagen meine Urlaubsernte verwerkelt. Der Flaschenboden wird zu Blüten geschnitten und geschmolzen. Mit dem Lötkolben löte ich Löcher ins Plastik, durch die ich dann meinen Perlendraht ziehe. Je nach Blüte fädle ich passende Perlen auf. Der Draht wird fixiert und eine Spange dient dazu, die Blüten flexibel einsetzbar werden zu lassen. Zum Beispiel an einem Geschenk oder, wie hier in meinem Laden, an einem Zweig. Schön, wie sie glitzern, oder? Mein Laden ist bunter und in den Weltmeeren schwimmen diese PET-Flaschen nicht.

Verlinkt mit Creadienstag, Meertje, Pamelopee, Dienstagsdinge, HoT, HappyRecycling und Gusta!

This is, what my shop decoration looked like before it was placed in the shop: a total mess of flowers and blossoms. For example, I did PET – Flowers. They are cut out off the bottom of PET -bottles, melted and arranged with beads. On our last trip to Italy we found out, that beverage bottles there had all kind of colors. So we collected them, washed them and brought them home. Which means this is some sort of holiday memory. For a twig or a present. I love their gleam in my window.

Verschlafene Ferien – Forgotten Holidays

Kennt Ihr das, all die guten Vorsätze, die dann verpuffen? Ich wollte es meinen Kindern an Ostern so schön machen – ich habe es auch noch fertig gekriegt, für die Erzieherinnen und die Nachbarn zu backen und zu basteln und sogar den Tisch schön zu decken. Dann kam die Ferienmüdigkeit und ich bin einfach nicht mehr aufgestanden. Mir doch egal, wenn das Geschirr rumsteht und die Eier noch im Karton sind. Jedes Kind hatte ein Osternest und das war die Hauptsache. Ich hatte sie gebeten, nicht vor acht aufzustehen. Aber an Ostern hilft das nichts und ab sechs Uhr hatten wir Getrampel. Auch gut, Decke übers Gesicht und weitergeschlafen. Ich bin wirklich kein guter Osterhase.

Verlinkt mit  MMI.

 

You know that – don’t you? You have a perfect plan and then – you just blow it. I wanted to have a perfect easter sunday. I even got the baking and making and crafting done in time. Even decorated the table with fresh linen. Then I was tired, got to bed and never woke up again. My kids are early birds only on easter sunday and their mum is not. Only on easter sunday. They got their nests which was very important and I got sleep. Which is very important, too.

Maifenster – May’s window

Wisst Ihr noch?

Ich bin fertig und mein Schaufenster ist dekoriert mit allem, was mir blumig genug erschien. Ich habe noch ordentlich schnippeln müssen, aber genügend Girlanden gemacht. Nur die Fotos sind von drinnen, es war mir einfach zu kalt draußen.

Ich finde, die Blütenkelche sehen ganz zauberhaft aus und obwohl jede Girlande anders ist, harmonieren sie gut. Ich brauche endlich Frühling um mich herum. Und jedes Mal freue ich mich, dass wir die uralten Vorhangschienen im Laden gelassen haben, sie nehmen mir so viel Arbeit ab!

Verlinkt mit Creadienstag, Gusta, HappyRecycling, Pamelopee, Meertje, HoT und Dienstagsdinge!

Do you remember?

I am done with my new shop window. I decorated it with everything that looked like spring and flowers. I had to do some more cutting of egg boxes but I got enough garlands. Only the pictures were taken from the inside, it was simply to cold outside.

I love the blossoms and think they go together so well. I need some more spring around  me this time of the year.

MMI – Obstwiesenernte

So sieht es auf meinem Balkon aus, wenn ich ab jetzt von meiner Obstwiese komme. Ich kann nämlich schon ernten! Und zwar: Veilchen, Gänseblümchen, Spitzwegerich, Schnittlauch, Bärlauch, Löwenzahnblätter und Löwenzahnblüten und Sauerampfer. Ein Fest und bunt und wundervoll. Also habe ich gleich mal die Blümchen und Löwenzahnblätter und den Sauerampfer zu einem köstlichen Frühlingssalat verarbeitet. Ein Gaumen- und Augenschmaus, wie Ihr sehen könnt.

Außerdem hergestellt: Spitzwegerichsirup, Bärlauchpesto, viel Schnippelschnittlauch für übers Jahr und Löwenzahngelee. Ich liebe den Frühling.

Verlinkt mit: MMI und Gusta!

That’s what my balcony looks like when I come home from the orchard. Harvest, I love you. This time it was viola odorata, daisies, ribwort, wild chive, ramsons, dandelion and sour dock. Which meant a salad full of dandelion leaves, flowers, sour dock and wild chive . The taste of spring is awsome.

With the rest I made some syrup of ribwort, Pesto of ramsons, chopped chive for everything and this year’s first dandelion jelly. I love it.

Flapper Update

So, es geht weiter in die nächste Runde. Mein Flapperkostüm gestaltet sich aufwändig. Ich bin mir nicht immer sicher, wie gut ich das finde.

Well, it’s going on, that flapper sewing. I’m not sure wether I like that time consuming costume.

Zum Feintuning kommt das Kleid in den Laden, weil dort meine Puppe steht. Ich habe gewühlt und schwarze Fransen gefunden. Ich glaube, ein bisschen Schwarz oben und unten schadet der Lichtoptik nichts, oder was meint Ihr?

I finished the dress in the shop on the dress form. I sewed some fringe to the seam and also to the neckline.

Erst einmal habe ich unten rum zwei Reihen Fransen angenäht, dann oben. Ich habe mir eine neue Ausschnittlinie gebastelt und hatte entsprechend eine Lücke. Das entstandene Dreieck habe ich mit kleinen Wachsperlen ausgestickt. Das war vielleicht eine Arbeit….

As I changed the neckline I had a triangle to fill and stitched lots of beads to it. It was such a damned task.

Aber nun bin ich fertig. Mein Kopfschmuck, den ich noch hatte, gefällt mir nicht, ich werde mir noch ein Stirnband basteln. Und ich glaube, ich will schwarze Schuhe und Handschuhe. Das habe ich alles noch nicht, also gibt es wohl nochmal ein Update. Ihr Armen!

Now I’m done with the dress. I don’t like the headpiece I wear so I’ll probably make one more flapper style. And I guess I will wear black shoes and gloves, so stay tuned again!

Auf zu: MMI, MMM, Gusta, HappyRecycling und Pamelopee!

Reise in die Vergangenheit – A Trip to the Past

Grad begebe ich mich auf eine Reise in die Vergangenheit. Ich liebe singen und mein Chor ist wild entschlossen, im Mai ein Swingkonzert zu stemmen. Das Programm wird toll und es ist Ehrensache, dass wir alles durchgestalten. Mit Choreographie und Kostümen im Stil der 20er Jahre. Eigentlich für mich kein Problem, weil ich gern tanze und sowieso ein 20er Jahre Outfit habe. Aber: es ist schwarz. (Hallo? Klar ist es schwarz). Weil meine Damen aber gern von Bühnenscheinwerfern in wechselnden Farben angestrahlt werden möchten, muss es weiß sein. Oh je!

I’m on a trip to the past right now. I love to sing and my choir is determined to host a Swing Concert reminding of the roaring twenties. With costumes and dancing and all. I love it. But: we were told to get a white Flapper dress. White? Hello? They said it had to do with the light on stage, so well. White.

So, hier meine Challenge: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich irgendwann wieder in ein weißes Charlestonkleid schlüpfe, geht gegen null. Also will ich nichts investieren. Oder nur wenig. Man nehme:

As I don’t think I will wear that dress anymore after, I don’t want to invest a lot of money. So I took:

den Vorhang, den mir meine Nachbarin zum Zerschneiden gebracht hat. Die Blüten sind weiß und in Häkeloptik. Cool, oder?

an old curtain I got from my neighbour. Has some sorts of crochet flowers on it. Isn’t that cool?

Dazu: ein altes weißes Baumwollbettlaken, denn schließlich sieht man durch Häkeloptik durch.

Plus: old white linen, as the curtain is transparent.

Dann: einen anderen weißen Organzavorhang, denn ich brauche auch sowas wie einen Futterstoff, da ich ja tanzen muss.

Plus: another curtain, made of polyester, which I will use as lining.

Den Reißverschluss habe ich aus einem alten Kopfkissen herausgetrennt.

I took the zipper out of an old cushion top.

Garn muss ich kaufen.

Yarn I had to buy, of course.

Der Schnitt: ein süßes Kleid aus der Ottobre 2/2008. Kein Flapperschnitt, weil: mein Körper vier Kinder zur Welt gebracht hat, ich nicht 25 Jahre alt bin und mehr als 50 kg wiege. Also: eher eine leichte A-Linie. Damit es trotzdem aussieht wie aus den Zwanzigerjahren: A-LInie abschwächen, Länge einkürzen und einen Beinausschnitt in der vorderen Mitte hinzaubern.

Gut zum Tanzen, nichts wird zwicken und meine dickste Stelle ist weniger auffällig.

The pattern is from Ottrobre 2/2008, but not Flapper like. Because I gave birth to four kids and nothing on me looks like a 25 year old flapper. I weakened the A-line design, shortened the pattern and cut in a slit in the front middle.

Zugeschnitten und alles vernäht, es war z.T. etwas aufwändig mit den vielen Schichten, weil ich aufpassen musste, dass mir z.B. der Reißverschluss nicht abhanden kam, aber es hat geklappt. Mein Rohmodell ist fertig.

Keine Spaghettiträger, guter Schnitt.

Aber: es sieht null !!!! nach 20er Jahre aus. Eher wie ein Brautkleid. Und der Beinausschnitt ist zu wenig auffällig. Leute, hier ist Arbeit gefragt, wenn ich jemals  auf die Bühne will. Morgen geht es weiter!

Verlinkt mit: Creadienstag, Pamelopee, Meertje, HoT, Dienstagsdinge, Gusta und HappyRecycling!

The sewing was easy as I knew the pattern very well, I just had to take care I always got all the different fabric layers. Now I have a raw model.

But: it doesn’t look at all like a flapper dress. More of a wedding gown. I have a lot more work to do if I want to wear it on stage. Will tell you tomorrow, stay tuned!

Gartenarbeit – Working in the Garden

Oh Gott – es ist immer das selbe: elendsviel zu tun. Den Winter über hatte ich im Garten so schön Pause und nun muss ich mich ranhalten. Da merke ich wieder, dass 600qm Garten und 2000qm Obstwiese einfach viel Arbeit sind. Ich versuche, aufzuteilen. Mal hier, mal dort. Kaum regnet es nicht  und die Temperaturen sind erträglich, bin ich draußen. Ich habe mir vorgenommen, ein Schattenbeet anzulegen, das Laub aus den Beeten etwas zu entfernen, einen Strauch wegzuschneiden und mein Hochbeet umzuorganisieren. Die Kinder haben Spaß dabei. Nebenher musste unser Ahorn geschnitten werden und die geraden Schösslinge habe ich zurechtgesägt und entrindet. Lasst Euch überraschen, was daraus wird, noch liegen sie zum Trocknen auf der Terrasse. Überall schauen Triebe und Blätter heraus und ich  bin schon so gespannt, zu sehen, was alles es über den Winter geschafft hat.

Komm, Frühling, komm!

Verlinkt mit MMI!

Oh my gosh  – it’s the same procedure as every year. A lot of work outside. I had nothing to do outside in the garden in winter, but that is what you see right now. And I guess, a 600qm garden plus  2000 qm orchard are a lot for one mama. I try to divide: today in the garden, tomorrow in the orchard. As soon as it’s warm enough and not raining, I am outside. There is a new shadow bed to be raised, the old leaves have to be removed from the bed, my raised bed has to be organised and the maple tree has to be cut. Well, a lot of work for me and more fun for the kids, they love the chaos and the thought of green. Just as I do. Come, spring! 

Farbe in der Werkstatt – Color in my Studio

In meiner Werkstatt sieht es schlimm aus. Ich brauche demnächst mal zwei Vormittage zum Klar-Schiff – machen, das sehe ich schon. In der Zwischenzeit allerdings arbeite ich an meinem nächsten Schaufensterprojekt. Theoretisch hätte ich gern, dass es bunt und voller Farbe wird. Theoretisch. Praktisch ist das ganz schön schwer, denn alles, was selbstgemacht ist, hat mit einem Haufen Arbeit zu tun. Diesmal habe ich mich für Girlanden entschieden. Bei unserem Eierkonsum fallen viele Kartons an. Ich nehme sie für alles Mögliche: zum Sortieren, im Garten zum Mulchen und eben auch zum Basteln. Deshalb habe ich nur die Spitzen ausgeschnitten und eingefärbt. Das mache ich meist, wenn ich auch etwas anderes anmale, damit ich nicht nur wegen der Kartons Farbe verbrauche. Mit Perlen und Schusterzwirn aufgefädelt, geben sie sehr hübsche Girlanden, die an zarte Blüten erinnern. Hm. Nur, dass ich viele davon brauche, um mein Schaufenster zu füllen. Mal sehen, ob ich es schaffe….

Verlinkt mit: Gusta, Creadienstag, HappyRecycling, HoT, Dienstagsdinge, Meertje und Pamelopee!

My studio is such a mess. Which means I definitely need to mornings for cleaning and tidying up. In the meantime I work on a new shop window projects. I want to have a colorful window and I need something for my windows to hang it. Which makes flower garlands, made of egg boxes. I cut them and color them and then thread them on a thin twine with beads in between. Looks so lovely. But I have to make tons of them to fill a window. Let’s see, if I make it! 

Neues Schaufenster – New Shop Window

Den ganzen trüben Januar über habe  ich für dieses Schaufenster gearbeitet. Ich wollte viele Kerzen haben, denn am Weißen Sonntag wird hier Erstkommunion gefeiert und wer weiß, vielleicht braucht jemand noch eine Kerze? Eine ist schon verkauft, der Rest steht im Fenster. Schon lustig, nach wie wenig Aufwand manchmal Dinge aussehen, für die man ewig gebraucht hat. Erst Mittw Februar hatte ich alle Kerzen beinander. Und das, obwohl ich schon letzten Sommer ein paar Taufkerzen gemacht hatte. Ist es nicht verrückt? Die Kerzen mache ich nur vormittags, wenn keine schreienden Kinder um mich rum sind und ich denken kann. Manchmal denke ich mir was aus (wie den Blätterbaum), manchmal sind die Ideen anderer genial. Manchmal erinnere ich mich an meine Kindheit (wie die Kerze ganz rechts unten). Insgesamt stelle ich fest: Kerzen mag ich einfach.

Verlinkt mit: Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge, Meertje und Pamelopee!

All that cold January long I have been working on that shop window. I wanted to have a whole lot of candles because as a catholic mama I know there’s a holy communion comming up after easter. Maybe someone wants a candle?  I already sold one, the rest remains in the shop window. It’s funny how easy -peasy the candles are sometimes looking although they were time consuming to make. I work in the mornings without kids, so to be able to think and be creative. Sometimes I come up with an idea (like the tree), sometime others had an idea and sometimes I remember my childhood (the right one below). To sum it up: I love candles.