Aus meiner Werkstatt – In my Studio

Manchmal werkele ich einfach vor mich hin und höre auf zu denken. Dann denke ich zum Beispiel viel zu spät daran, dass ich eigentlich auch an einem Blog schreibe und Fotos von meinen Projekten brauche. Was ich mache, gefällt mir, aber ich habe vergessen, zu fotografieren. Toll. So  ein halbes Projekt zeige ich Euch diese Woche, ich denke, Ihr könnt trotzdem was damit anfangen.  Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, liebe ich Lesen. Das ist schlecht, weil ich praktisch kaum Zeit dazu habe. So kommt es, dass ich meine Bücher mit mir rumschleppe und darauf warte, dass sich eine Lesegelegenheit ergibt. Neulich kam mir der Gedanke, beim Bügeln zu lesen. Nicht unbedingt beim Hemdenbügeln, aber Servietten und Kindershirts würden doch zeitweilige Ausrutscher geduldig hinnehmen. Nur Blättern kann ich dann nicht, und auch nicht die Seiten festhalten, was fast noch schlechter ist. Also ging es ans Nachdenken und Kramen.

Als ich damit fertig war, hatte ich eine Schokoverpackung in der Hand, Ihr seht ja welche. Größe passte und Farbe auch, und ich holte mir Backpapier und Bügeleisen und plättete die Chose. Achtgeben, dass Ihr eine niedrige Hitzestufe wählt, sonst schmelzt Ihr Euer Werkmaterial.

Die Verpackung wird wunderbar kompakt. Dann habe ich mir zwei Knochen ausgeschnitten – Ihr seht sie auf dem Foto und Jakob zwei kleine große Steine abgeluchst (er hütet sie wie einen Drachenschatz). Dann habe ich die Plastikteile übereinander gelegt und erst einmal eine lange Hälfte mit der Nähmaschine abgesteppt. Dann den einen Stein platziert (wie, seht Ihr auf dem Bild), mit der Hand weiter genäht, dann den zweiten Stein spiegelverkehrt eingenäht. Damit die Steine innerhalb des Knochens nicht verrutschen, habe ich jeweils zur Mitte hin zwei Dreiecke von Hand eingenäht, die die Steine am Platz halten. Das Gewicht ist optimal, um auch dicke Bücher flach zu halten (Ihr seht hier einen 1200  – Weiter) und durch die Knochenform sehr griffig. Weil das Plastik dünn ist, kann ich den Knochen super knicken….. Gut, oder?

Ab damit zum Creadienstag!

Was habt Ihr diese Woche so gewerkelt?

Knochenarbeit

 

Sometimes I unfortunately forget things – like taking pictures. I’m so sorry, but I have to show you a finished project with only two photos. However, it was quite easy and went so smooth that I think you’d be able to come up with the rest  on your own. 

Recently, I found myself facing the problem of wanting to read but not knowing how to – with kids, household chores, crafts and all. I decided I could do some reading while ironing, but how to keep those pages down?

So I had to think a while and came up with the following: I ironed  a plastic bag first – make sure to use reduced heat on your flat iron for a proper result. The plastic bag should melt into a tight form. You just cut two bones out of it, place the stones on each side like shown on the pics and sew around the stones when you have placed both plastic bones on one another. I was able to sew the first have with my sewing machine, but then I switched to hand sewing, as it got tight. To make sure the stones won’t move, I stitched two triangles towards the middle on the plastic. And that’s it! My book bone keeps the pages down and now I am indeed able to read while ironing. Isn’t that great?

 

What did you do in your studio?

 

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