Aus meiner Werkstatt – In my Studio

Manchmal will man an Regentagen einfach etwas zu tun haben. Manchmal sammelt man Dinge und weiß noch gar nicht, wofür. Und manchmal fallen die Ideen vom Himmel herab und erledigen den Rest. Wie diesmal. Seit einiger Zeit hebe ich die Plastikflaschen von unseren Duschgels und Shampoos auf. Meist haben sie eine schöne Form und eine nette Farbe – oder sie sind einfach weiß – und die Etiketten lassen sich leicht lösen. Aber was tun damit? Ich brauche eigentlich keine Vasen mehr, für eine Handyladestation müsste ich erstmal mein Handy finden und dann….

Aber ich habe mir einfach so eine lustige Sonnenbrille gekauft. Ohne Etui. Wenn ich aber doch baden gehen möchte, wäre es mir schon lieber, wenn meine Sonnenbrille weder zerkratzt, noch nass würde. So kam die Idee zu einem Brillenetui.

Das habe ich gemacht (und Charlotte gleich mit):

Leere Plastikflasche ordentlich ausgespült und alle Etiketten runtergemacht.

Plastikflasche ganz

Dann oben großzügig um den Hals herum ausgeschnitten.

Plastikflasche abgeschnitten

Der schwere Teil: mit der Lochzange einigermaßen große Löcher im Abstand von 1-2mm gelocht. Ächz.

Plastikflasche gelocht

fertig gelocht

Mich dann mittels wasserfestem Edding hoffnungslos blamiert.

 

Plastikflasche bemalen

Meiner Tochter Häkelgarn in die Hand gedrückt und sie durch die Löcher oben mit Baumwollgarn ein paar Runden feste Maschen häkeln lassen.

Charlotte umhäkelt Plastikflasche Charlotte umhäkelt Plastikflasche 2

Eine Kordel in einer Kontrastfarbe gedreht und oben durchgezogen.

Fertig! Weils so schnell ging, haben Charlotte und Friederike auch gleich ein Etui gemacht und ich hab noch eine große Flasche mit  Badezusatz zerschnitten für unser Zahnpflegeset auf Reisen.

Plastiketuis fertig

Plastikflasche fertig bemalt

 

Sonnenbrille in Plastiketui

Was habt Ihr diese Woche hergestellt?

Sometimes I keep things without knowing why. Until the ideas come to me totally unexpectedly. Like this time, when I kept plastic bottles from our shampoos without knowing what for.

I suddenly realized I wanted to have a spectacle case in case I go swimming or on a trip and need a place to keep my sun glasses which is not my hair….

That’s what I did: 

I cleaned an empty shampoo bottle and removed the labels. Then I cut off the part around the bottle neck and punching holes each 1-2 mm all around the open neck. All creative people will decorate their bottle much nicer than I did, but decoration is what came next. After that I got my bookish daughter to crochet a few rows through the holes all around the bottle („You can crochet while reading?“ „Yes!!!“). You’d now make a string to pull through your last crochet row (I chose matching colors) and that’s it! It was so easy and fun (though not the punching) that Charlotte did a case, too, as well as Friederike and I made a bigger one for our dental cleaning stuff on trips. 

What’s going on in your studio this week?

2 Gedanken zu „Aus meiner Werkstatt – In my Studio

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