Aus der Küche – In the Kitchen

 

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Der Herbst macht mich wahnsinnig! Ich komme kaum mit dem Verarbeiten hinterher und fotografiere nur einen Bruchteil dessen, was ich mache. Diesmal zum Beispiel Fotos von meiner Mirabellenernte. Ich habe so viele Mirabellen geschenkt bekommen und wir lieben sie. Aber muss man erstmal innerhalb von drei Tagen 15 kg Mirabellen verarbeiten, dann gehen einem schnell die Ideen  und vor allem die Gläser aus. Also, die Klassiker: massenweise Dörrobst, Mirabellenlikör (man hat keine Arbeit, einfach ein großes Glas zur Hälfte mit Mirabellen füllen, klarer Schnaps drauf und ein bisschen Zucker rein) angesetzt, säckeweise eingefroren (wie gesagt, Gläser waren nach der Brombeerschwemme aus) und Kuchen gebacken.

Autumn is crazy. Like always. I try to keep up with fruits coming in and forget taking pictures. Like the Mirabelles. They were a present and I was not prepared for them, but we all love them. Within three days I had to preserve 15 kg of mirabelles. No more jars left, as we had a lot of blackberries, too and hence  I turned to classic preserving: dried mirabelles, mirabelle liqueur (stuff the mirabelles in a jar, pour hard liqueur on them and add some sugar) prepared, lots of mirabelles in the deep freezer (jam coming up later) and pies. 

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Viel Kuchen. Mirabellenkuchen mit einem Hefeteig. Mirabellendatschi also. Insgesamt habe ich zehn Mirabellenkuchen gebacken. Die gibt es im Winter. Wie gesagt, drei Tage Chaos, das Haus versank in der Unordnung und ich wuchs in der Küche an. Und plötzlich: vorbei. Als hätten wir nie Mirabellen gehabt.

Neulich waren meine Kinder unterwegs und haben sich als Vesper gedörrte Mirabellen mitgenommen. Sie sagen, nichts schmecke so gut wie gedörrte Mirabellen. Na, irgendwas hab ich also richtig gemacht. Auf damit zu Gusta!

A real lot of pies. Usually with a yeast dough. Ten pies, to be exact. They are in the deep freezer, waiting for some winter comfort. Like I said: three days in a complete chaos. And then: done. As if there never had been any mirabelles. 

My kids were outside some days ago and took some dried mirabelles with them. They told me, nothing compared to dried mirabelles. Well, at least, I was right in one respect. 

 

 

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2 Gedanken zu „Aus der Küche – In the Kitchen

  1. facile et beau - Gusta

    ohhhh sooo viele Mirabellen. Ich liebe sie. Hätte dir gerne welche abgenommen. ich habe bei uns nicht so viele gesehen. wahrscheinlich war das wetter nicht gut genug.
    meine Oma hat immer Mirabellen-Knödel gemacht – superlecker!
    der kuchen sieht auch zum anbeißen aus. und so viele kuchen – einfach irre. da hast du jetzt reichlich vorrat :).. gedörrt hab ich sie noch nie probiert, aber als Marmelade und Kompott sind sie auch total lecker.

    Danke fürs teilen <3
    liebe grüße
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