Archiv für den Monat: Februar 2018

MMI- Faschingskrapfen

Wer sagt überhaupt, dass Krapfen nur an Fasching schmecken? Und wer hat die Essenszeit auf Nachmittag verlegt? Verspätete Faschingskrapfen sind auch gut.

Einfach einen weichen, süßen Hefeteig machen, dick ausstechen und dann gehen lassen. Sie brutzeln im heißen Fett und werden erst danach mit Marmelade gefüllt. So lecker! Auch, wenn sie erst zum Abendessen fertig sind!

Auf zu Frollein Pfau!

Kunst und Handwerk, Upcycling

Unikate, Upcycling, Handarbeit, Kunsthandwerk, Schmuck

Wieder ein Projekt fertig – Project finished

Ha! Es wird doch stetig besser! Diesmal habe ich gleich drei Körbe fertig bekommen, Juhee! Ich hatte so viele Papierröhrchen gedreht, dass ich tatsächlich sortieren konnte. Einmal grün, einmal braun und einmal weiß-bunt. Jetzt kommen sie erst mal in den Laden….

Well, I did it again! This time I finished three baskets and was even able to sort colors. I love it. 

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Neu Gelesen

Birgit Fazis: Meine kleine Küche am See. Saisonale Wohlfühlrezepte.

Leichte Familienküche rund ums Jahr

Birgit Fazis hat mit Meine kleine Küche am See. Saisonale Wohlfühlrezepte eine sympathische kulinarische Autobiographie verfasst. Wir dürfen die Mutter und Autorin einmal durch ihr Jahr begleiten, in dem sie mit ihrer Familie lebt, kocht und feiert. Gutes Essen gehört dazu und wenn es auch noch familientauglich ist, freuen sich nicht nur die Kinder. Eine Hommage an ein liebevolles Zuhause.

Birgit Fazis plaudert aus dem Nähkästchen. So entsteht mehr als nur ein Kochbuch, man erhält den Eindruck, dass man in ein sympathisches Familienalbum blicken darf. Mit den vielen schönen Fotos und kleinen Geschichten eignet sich Meine kleine Küche am See auch wundervoll als Geschenk für nette Menschen, die eine Leidenschaft für gutes Essen und ein harmonisches Familienleben haben.

Einfache Rezepte schnell zubereitet

Fazis‘ Fokus liegt auf einfachen und leckeren Familienrezepten. Alle ihre Rezepte leben von frischen Zutaten und sind schnell gekocht. Dafür muss man Abstriche hinnehmen, z.B. hinsichtlich dem Einsatz von Fertigprodukten. Ein schneller Kuchen im Glas ist nunmal nicht mehr schnell gemacht, wenn der Rührkuchenboden erst gebacken werden muss. Weil ich das meistens nicht will, werden aus einfachen Rezepten komplizierte.

Die Familientauglichkeit ist dennoch ein erstrebenswerter Schwerpunkt. Kleiner Einsatz, große Wirkung scheint Fazis‘ Motto zu sein und ihr Prinzip gelingt. Kleine Kreativprojekte, jahreszeitlich angepasst, runden das Wohlfühlangebot ab. Wer jetzt schon kreativ lebt und kocht, braucht ihr Buch kaum. Für alle, die meinen, Kreativität und Harmonie erforderten einen ungerechtfertigten Arbeitsaufwand, ist dieses Buch ein echtes Geschenk.

Kleine Fluchten aus dem Alltag

Birgit Fazis will es sich und ihrer Familie so schön wie möglich machen. Ich wünsche ihr, dass es gelingt. Die leckeren Rezepte von Cocktails, Torten, Salaten und Suppen sind hübsch fotografiert, aber einfach gehalten. Foodies werden eher nicht fündig, es fehlen exklusive Gerichte. Manchmal wird auch aus einer Mücke ein Elefant. Ich finde nicht, dass eine Käseplatte ein Rezept ist. Es ist einfach nur eine Käseplatte.

Wer einen funktionierenden Pinterest Account hat, wird einiges wiederfinden. Mürbteigkuchen, Feigen mit Schafskäse, Baguette mit Kräuterbutter, essbare Blüten. Das spektakulärste Rezept ist eigentlich der Schokoladenpudding, den Fazis wirklich ohne Puddingpulver selber macht. Er schmeckt mit Sicherheit göttlich. Dass sie auch Biskuitböden aus der Packung benutzt, kann ich ihr nur schwer verzeihen.

Hübsches Mitbringsel

Trotzdem ist es ein sehr freundliches und nettes Buch einer engagierten Familie. Vielleicht ist mein eigenes Familienleben zu chaotisch und wild, als dass ich die einfachen Freuden genießen könnte. Vielleicht mache ich auch nur zu gern alles selbst. Oder meine Kinder sind zu groß für rosa Tüll und Eis am Stil und mögen viel zu gern ACDC. Als Geschenk für eine liebe Freundin mit Kindern ist es auf jeden Fall perfekt!

Titelangaben:

Birgit Fazis: Meine kleine Küche am See. Saisonale Wohlfühlrezepte.

Ostfildern: Jan Thorbecke Verlag, 2018. 152 Seiten. 22 EUR.

 

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Freddie Janssen: Saures. Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr.

Gebt mir Saures!

In diesem sympathischen Kochbuch geht es ums Eingemachte. Freddie Janssen macht mit Saures. Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr richtig Lust auf herzhafte Experimente in der Küche. Vor allem Vorsichtige dürfen sich auf entspannte Anleitungen zum richtigen Fermentieren freuen. Eigentlich geht immer alles ganz einfach, nicht wahr? Also: genügend Gemüse einplanen, um es dann lecker einzulegen.

Janssens Küchenexperimente sind herrlich unerschrocken und exotisch. Die Holländerin mit einem Faible für asiatische und südamerikanische Aromen kombiniert wacker alles, was es an Geschmacksträgern gibt. Auch wenn eine Gurke das Cover ziert: prinzipiell wird alles mögliche eingelegt. Die frühere Marketingexpertin geht in einem ersten Kapitel auf die Grundlagen zum süß-sauren Einlegen und zum Fermentieren ein. Schnell wird klar, es könnte einfach sein.

Gute Zutaten als Basis

Genauso schnell wird aber auch deutlich: der Geschmack ist deutlich abhängig von der Qualität. Eigentlich eine Binsenweisheit. Seit ich aber meinen Apfelessig selber mache, weiß ich: der Unterschied ist unglaublich. Auch Janssen bevorzugt milde Essige, die mit gutem Zucker und Steinsalz gemischt eine wundervolle Grundlage für eingelegtes Gemüse bilden. Erst dann geben Gewürzkombinationen und Mischungen mit Früchten dem Eingelegten den letzten Schliff.

Einlegen oder Fermentieren? Letzteres erfordert etwas mehr Fingerspitzengefühl, gerade, wenn es sich um Sauerkraut oder Kimchi handelt. Doch Janssen liefert auch hier eine einfache, detaillierte Anleitung für die Salzlake und die genaue Mengenaufteilung. Am schwierigsten ist immer noch die Bedingung zu gewährleisten, dass an das Gemüse kein Sauerstoff dringt. Janssen löst dieses Problem auf geniale Weise: Sie beschwert das Gemüse einfach mit einem wiederverschließbaren Eisbeutel, der mit Wasser gefüllt ist. Ich bin im Glück.

Raffinierte Rezepte

In einem letzten Kapitel des Buches wird mit dem Vorrat gekocht. Stimmt – wohin mit all dem Eingelegten? Janssen arbeitet in London, wo sie Zugang zur kreativen Craft Food Szenerie hat. Bekannte Gastronomen liefern für den Rezeptteil ausgefallene Kreationen, vom Burger bis zum Cocktail. Immer sind eingelegte oder fermentierte Rezeptbestandteile dabei, sogar Grillsaucen werden mit scharfem Kimchi verfeinert.

Dieses Buch richtet sich ganz klar an Foodies. Manche Rezepte finde ich aufwendig bis nicht durchführbar für meinen Großfamilienalltag, doch vor allem die Basiskreationen aus Fermentiertem und Eingelegtem gefallen mir gut. Viele Zutaten sind gut zu organisieren, manche benötigen einen Feinkostladen. Es ist definitiv ein sehr modernes Kochbuch mit tollen, exotischen Geschmacksrichtungen. Vielleicht nicht unbedingt alltagstauglich, aber einen Versuch wert. Ich bin gespannt, wohin mein Gemüsegarten mich dieses Jahr führt!

Titelangaben:

Freddie Janssen: Saures. Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr.

Aus dem Englischen von Claudia Theis-Passaro.

Aarau: AT Verlag, 2017. 144 Seiten. 20 EUR.

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Die Nächste bitte – Next Purse, please!

Endlich ist das nächste Projekt fertig. Oben auf dem Foto seht Ihr die verbleibenden zwei  Tischsets, oder was auch immer das war.

Wie schon bei der ersten Tasche habe ich eine Kleinkinderjeans angepasst und das Tischset (was auch immer) entsprechend angepasst. Weil jede Tasche ein Unikat ist und dieses Exemplar für den Laden gedacht war, habe ich es auch ganz anders verziert. Gefüttert sind sie auch alle, das Futter nähe ich immer von Hand an, bietet mir etwas Sicherheit und Kontrolle beim Führen des Fadens. Nun fehlt nur noch der Fotograf, der mir die Taschen für den Onlineshop aufhübscht.

Next project finished. Two more to go. Again I used a toddler jeans which I altered and of course there was some lining to be added by hand. Decoration had to be different, because, you know, I want those purses to be really special. No one like the other. Now I have to wait for the photographer…..

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Neu Gelesen

Redaktion essen & trinken: Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch.

Einstieg in den Orientexpress

Die findige Redaktion von essen & trinken hat mit Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch ein wunderbares Einstiegswerk für die orientalische Küche verfasst. Dass manche Rezepte sehr westlich klingen, schadet dabei gar nichts. Schließlich richtet sich das Kochbuch an all jene, die wie ich noch nicht so viel Erfahrung in orientalischer Küche haben. Ohne viel Brimborium darf man gleich in die Küchenaction starten und die Früchte der eigenen Arbeit genießen.

Was mich am meisten betrübt, wird gleich im Vorwort propagiert. Nirgends im Buch finde ich zu den Rezepten eine Erläuterung, was ich da eigentlich koche. Ist es afghanisch? Griechisch? Marokkanisch? Nein, die Redaktion vertritt die Ansicht, dass wild durcheinander gekocht werden darf, solange es schmeckt. Eigentlich finde ich das auch völlig in Ordnung. Bis ich irgendwann beim Schmökern merke, dass ich gerne die Geschichte hinter dem Rezept gekannt hätte.

Übersichtliche Gestaltung

Das Kochbuch ist hübsch aufgemacht und gestaltet, entspricht aber ansonsten im Layout durchaus den gängigen Kochbüchern. Vielleicht hätte sich das Thema zu etwas mehr exzessivem Design angeboten. Die Redaktion hat die Kapitel ansonsten durchaus sinnvoll aufgeteilt. Es gibt anfangs Kleinigkeiten zu essen, später dann Geflügel und Rind, dann Lamm, Fisch, Meeresfrüchte und Vegetarische Kost. Desserts fehlen, das fällt auf, aber vielleicht gibt es einfach keine orientalischen Desserts? Ach was….

Vieles, was hier gekocht wird, ist vegetarisch oder vegan. Mir gefällt vor allem der Zutatenreichtum. Weil es eben ein konventionelles Kochbuch ist, stehen die Chancen gut, dass die Zutaten auch erhältlich sind. Was habe ich schon an Kochbüchern rezensiert, die alle den Haken hatten, dass ich nichts von den Zutaten vor Ort kriege! In Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch werden außerdem gerade für besondere Gewürze immer wieder Bezugsquellen angegeben, und zwar unterschiedliche, falls mal ein Händler nicht in Frage kommen sollte.

Bekannte Gesichter und Neuland

Es wird querbeet gekocht, Bekanntes trifft auf Experimentelles. So ist fast für jeden etwas dabei. Unspektakulär, dafür kindersicher ist das Fladenbrot mit Lammhackfleich, der Rote -Bete Salat mit Nüssen und Salzzitronen schmeckt sicher auch vielen. Gerade bei den Vorspeisen und Kleinigkeiten gibt es Wiedererkennungswerte, wenn z.B. Weinblätter und Paprikaschoten gefüllt werden und mit Couscous und Hummus Dips zubereitet werden.

Diese Kleinigkeiten machen bei weitem das größte Kapitel aus, erstaunlich, nicht wahr? Man bekommt richtig Lust auf Abende mit Freunden und großen orientalischen Buffets mit vielen leckeren, nun ja, Kleinigkeiten! Bei den Hauptgerichten geht es dann entsprechend handfester zu und relativ schnell wird man über die Anschaffung einer Tajine, einem orientalischen Schmortopf, nachdenken. Viele orientalischen Gerichte werden darin zubereitet und ich weiß nicht, ob sie durch einen Dampfgarer oder eine Schmorpfanne ersetzt werden kann.

Abwechslungsreiche Rezepte

Bei den Hauptgerichten offenbaren sich kulinarische Unterschiede. Vorspeisen, die originell zubereitet sind, kennen wir ja schon aus dem mediterranen Umfeld. Doch die Hauptgerichte im Buch sind einfach oft sehr anders. Es wird viel mit Früchten gekocht, Feigen, Granatapfelkerne und Kresse geben sich die Hand bei Geflügel, genauso wie Minze, Auberginen und Mandeln. Man kann die Unterschiede förmlich riechen!

Toll, dass die Redaktion auch an die Selbermacher gedacht hat. Für das traditionelle nordafrikanische Gewürz Raz el Hanout gibt es im Buch eine Rezeptur, wer nicht mag, kauft ein. Mir gefällt vor allem, dass die Rezepte allesamt kochbar sind. Abwechslungsreich, viel Gemüse und Geschmacksbomben unter der Zunge – mehr will ich gar nicht!

Titelangaben:

Redaktion essen & trinken: Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch.

Köln: Fackelträger Verlag, 2017. 160 Seiten. 20 EUR.

 

Kunst und Handwerk, Upcycling

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Buchfreude!

Buchfreude: ab zum Freutag!

Jessi Bloom: Mein Garten für freilaufende Hühner. Wie man einen schönen und hühnerfreundlichen Garten gestaltet.

Die Hühnerflüsterin

Jetzt ist die beste Zeit, über den Garten nachzudenken. Weihnachten ist vorüber, wir sind gut ins neue Jahr gestartet und der kalte Februar hält mich drinnen. Zeit für Jessi Blooms Mein Garten für freilaufende Hühner. Wie man einen schönen und hühnerfreundlichen Garten gestaltet. Ich habe das wundervolle Buch geradezu verschlungen und die schönen Hühnerfotos waren nur ein Teil der Freuden. Ich bin sicher, Jessi Bloom ist eine verwandte Seele.

Sie kennt die Hühner so gut. Zugegeben, es ist erst das zweite Hühnerbuch, das ich lese, doch ich bin sehr entzückt. Diesmal erhalte ich gar nicht so viele wissenschaftliche Informationen über Rassen und was weiß ich was. Dafür gibt es wohl bessere Hühnerbücher. Aber ich brauche auch all die Softfacts, die Jessi Bloom mir von den Hühnern vermitteln kann, mehr sogar als die Theorie. Und weil immer alles anders ist, hat Bloom viele andere Hühnergärten besucht und fotografiert.

Hühner und Garten als Kombination

Was Bloom macht, ist sehr interessant. Sie integriert ihre Hühner in ihren Familiengarten. Das hat Konsequenzen genauso, wie es nur unter bestimmten Voraussetzungen gelingt. Dass es harmonisch gelingt, ohne zerhackte Beete und panische Hühner, ist das Tolle an Blooms Konzept. Und dass es auf ganz verschiedene Weisen gelingen kann, zeigen die Biographien der Hühnerhalter, die jedem Kapitel vorangestellt sind.

Jahreszeitliche Überlegungen spielen bei Blooms Konzept eine große Rolle. Hühner fliegen nicht, sie suchen Zuflucht unter Stauden vor ihren Fressfeinden am Himmel. Das heißt aber auch, dass, wenn die Hühner auch im Winter draußen sein dürfen, sie immergrünen Schutz benötigen. Plötzlich kommt man ins Grübeln und sieht den eigenen englischen Rasen mit anderen Augen. Oder, wie in meinem Fall, findet das Gestrüpp an den Grundstücksgrenzen gar nicht mehr so schlimm.

Einen Hühnergarten gestalten

Wie sich das liebe Federvieh dann im Einzelnen wohlfühlen kann, erläutert Bloom im zweiten Teil des Buches. Hühner benötigen wie Menschen eine bestimmte Infrastruktur. Ich würde meine Blumen- und Gemüsebeete nur ungern scharrenden Hühnerfüßen opfern, also muss ich andere Stellen anbieten können, wo die Hühner graben dürfen. Trinkwasser muss zur Verfügung stehen und vielleicht soll es auch hühnerfreie Bereiche geben.

Ich lerne, dass ich auf meinen sechshundert Quadratmetern vielleicht nur drei Hühner halten kann, ohne dass mein Garten Schaden nimmt, das sollte doch zu machen sein. Unser abgeliebtes Spielhaus könnte ohne großen Aufwand zum Hühnerstall umgebaut werden. Aber brauche ich dann eine Stromleitung? Was, wenn das Trinkwasser im Winter gefriert? Wo baue ich Legenester ein? Ganz klar, ohne Umbau geht es nicht. Ein Plan muss her.

Beispiele aus dem bunten Leben

Blooms Beispiele befreundeter Hühnerhalter sind wundervoll. Manchmal zu wundervoll für mich, die ich neidvoll auf all die wunderschönen Gärten netter Menschen blicke. Jessi Bloom hat ein tolles und ein positives Hühnerhalterbuch verfasst. Aber ich habe auch dazu gelernt. Hühner sollen es doch auch gut haben. Ich möchte, dass sie meinen Garten lieben wie ich ihn liebe, ohne ihn kaputt zu machen.

Also werde ich mich langsam herantasten. Erst gestalte ich die bestehenden Elemente um. Ich will ein Gemüsegarteneck, wo vorher nur Buschwerk war, das aber dann als Schutz für die Hühner wegfällt. Ich brauche Sand und Erde zum Scharren, am besten mit Käfern und Würmern drin. Hühnertraktoren, kleine, transportable Hühnerställe, sind eine tolle Idee, wenn ich meinen Garten immer noch unter Kontrolle haben will. Und vielleicht warte ich noch, bis meine Kinder nicht rigoros barfuß laufen und in Hühnerkot treten. Wer ernsthaft über Hühner nachdenkt, wird Jessi Bloom brauchen.

Titelangaben:

Jessi Bloom: Mein Garten für freilaufende Hühner. Wie man einen schönen und hühnerfreundlichen Garten gestaltet.

Aus dem Englischen von Claudia Huber.

Bern: Haupt Verlag, 2017. 224 Seiten. 24,90 EUR.

 

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Ganz im Zeichen der Feder – Loving Peacocks

Meine Freundin hatte Geburtstag und es war Zeit, einen Scherz weiter auszubauen, den wir schon seit Jahren hin und her schieben: Federn. Sind Federn nicht etwas Tolles? Seit ich einen Goldfasan gesehen habe, ist es um mich geschehen. Am liebsten hätte ich Goldfasanschmuck gemacht, doch irgendwie fügte sich alles pfauenartig zusammen. Am längsten hab ich für das Armband gebraucht, trotz verschiedener Youtube Anleitungen hab ich nichts gepeilt und brauchte ein zweites Armband, damit alles ordentlich wird. Dafür passt es jetzt wunderbar zu den Ohrhängern aus Federn und Perlen. Sie sind herrlich leicht. Federleicht sogar.

Den Kopfschmuck hätte ich fast vergessen. Dabei liebt meine Freundin aufwendige Hochsteckfrisuren. Ein bisschen Glitzer für mehr Art Deco und ich bin gespannt auf Ihren nächsten Auftritt.

This came out to be some sort of peacock birthday. I needed a present for a friend and we both love feathers. So, yes peacock. The most difficult part was the bracelet. It took me a second one to get it right. But now? Isn’t it just nice? I made a paper basket for packing and added a pair of earrings – easy to make – and a bit of hair fancy. That was the easy peasy part. As I said, the bracelet…. Anyway, there’s going to be a peacock party soon, I hope.

Hübsch verpacken wollte ich auch noch alles, also habe ich Papierkörbe geflochten, der erste wurde zu groß, aber der aus braunen Papierrollen hat perfekt gepasst. Ein bisschen Platz war noch für Küchenleckerlis und Selbstgemachtes und die Spange war eine wunderbare Verpackungsdekoration.

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