Archiv für den Monat: Februar 2015

Jetzt – Neu Gelesen

Martine Lizambard: Feines aus der Speisekammer. Natürlich selbst gemacht.

Feines zum Saisonstart

Zugegeben, es ist noch etwas früh, um ans Ernten zu denken. Februar ist ein elender Monat. Er endet nicht, obschon er nur 28 Tage hat. Aber es ist doch nie zu früh, vom Ernten zu träumen und Martine Lizambard gibt mir allen Grund dazu. Sie macht soviel Feines aus der Speisekammer, dass mir jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft und ich vorsichtshalber einen Abstecher in meinen Vorratskeller mache um sicherzustellen, dass genügend Gläser und Flaschen vorhanden sind.

Mein Lieblingsplus an diesem Buch: alles ist machbar, alles ist einfach. So soll es sein, denn nur wenige haben Zeit, sich ewig in die Küche zu stellen. Außerdem ist es spitze, wenn die Rezepte möglichst stark variieren, niemand braucht nur Marmeladen oder nur Liköre. Hier gibt es von allem ein bisschen und begnadeterweise ist es auch noch nach Jahreszeiten geordnet. Ist das nicht wundervoll?

Kräuterfrühling

Lizambard beginnt mit einer Orgie an Kräuterrezepten. Das ist praktisch, denn oft sind Kräutersträucher im Frühling die ersten, die wieder etwas zu ernten bieten, müssen sie sich doch nicht um die Frucht kümmern. Estragon, Petersilie, Knoblauch – sie werden mit Öl und Essig angesetzt und nach Belieben mit saisonal erhältlicher Frucht (Mango – aus dem Supermarkt) verfeinert.

Mich irritiert, dass auch Möhren zum Frühling sortiert werden, aber schließlich können sie gut gelagert werden und sind das ganze Jahr über erhältlich. Sie werden orientalisch eingelegt und sehen schon so hübsch auf den Fotos aus, dass dieses Rezept hier schon in meiner To-Do -Liste verankert ist. Im Frühling wird noch so manches eingelegt, gepickled oder, wie die Schalotten, in einer Balsamicoreduktion haltbar gemacht. Sehr lecker.

Großes Portfolio

Ich mag auch die vielen verschiedenen Chutneys, z.B. aus grünen Tomaten (kenn ich, lecker!) oder aus Sauerkirschen oder Erdbeeren. Wird Konfitüre gekocht, dann immer mit dem gewissen Etwas, z.B. Erdbeerkonfitüre mit Pfeffer. Meine Kinder werden die große Auswahl an Sirup lieben, Erdbeersirup, Rhabarbersirup, wir können einen ganzen Sommer nur von Sirup leben…

Mein Mann dagegen wird sich über Kräuterliköre freuen, ich mich eigentlich auch, was sage ich denn. Am faszinierendsten finde ich neben dem Thymianlikör den Kirschkernlikör. Toll, auch noch Upcycling! Im Sommer geht es grad so weiter, aus Himbeeren wird Essig gemacht (meine Angst: es wird ob der zahlreichen kleinen Nascher nicht genügend Himbeeren für Essig geben), aus Pfefferminze auch.

Wintervorräte anlegen

Endlich beginnt im Sommer die Erntezeit. Cornichons werden eingelegt, Tomaten getröcknet und mariniert, selbst Auberginen kann man haltbar machen. Viele der Rezepte kennt man aus der Feinkostabteilung, wie schön ist es, dass man sie nun auch selber nachkochen kann. Mit der Sommerernte werden wieder Konfitüten und Chutneys in interessanter Zusammenstellung zubereitet, und ich weiß jetzt schon, dass Aprikosen und Mandeln wunderbar harmonieren.

Im Sommer an den Winter denken? In der Vorratsküche ist das dringend notwendig. Hier werden Pfirsiche weihnachtlich gewürzt und eingelegt, der Walnusswein hält mehrere Jahre, Chutneys wie z.B. das aus Brombeeren und Sternanis schreien förmlich danach, zu Weihnachten verschenkt zu werden. Im Winter wird mit dem gekocht, was erhältlich ist, also mit getrockneten Kräuter, Zitrusfrüchten und lagerfähigem Obst/ Gemüse. Manches wird zugekauft, doch fast alles ist saisonal auf Märkten erhältlich, wenn man keinen eigenen Garten hat. Schön, die Rezepte so liebevoll aufbereitet und klug zusammengefasst zu sehen, da macht die Garten – und Vorratsplanung für ein neues Jahr doppelt Spaß!

Titelangaben:

Martine Lizambard: Feines aus der Speisekammer. Natürlich selbst gemacht.

Aus dem Französischen von Susannen Lötscher.

Igling: Edition Michael Fischer GmbH, 2014. 176 Seiten. 19,99 EUR.

Ein Augenblick – One Moment

Ein kleiner Augenblick, der Situationen widerspiegelt, die für uns in den letzten Tagen wichtig waren.  Wenn Ihr Lust habt, setzt einen Link in Eurem Kommentar, so dass wir unsere Augenblicke miteinander teilen können! Weil’s so schön war, ab damit zum Freutag!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, wir sehen uns wieder am Montag!

One moment, a mirror of situations that were important for us these days. If you want to, leave a link in your comments, so that we can share our moments!

I wish you a fabulous weekend, I’ll be back again on monday!

Drinnen und Draußen – In and Out

zwiebeln sprießen

Zwischen Frost und Schnee wagen sich ein paar tapfere Pflänzlein hervor. Ich habe richtig Angst um sie. Damit sie nicht frieren, decke ich sie zu mit etwas Buchenlaub und hoffe, dass der Frost nicht so tief in die Erde reicht. Ein bisschen Ziergras ist auch noch übrig und schmückt den Garten, ich lasse es stehen, bis es wärmer wird, sonst ist der ganze Garten flach und grau. Zuweilen ist es viel zu kalt, um nach draußen zu gehen, dann schnaue ich aus dem Fenster mit einer Tasse Tee und freue mich, dass der Garten auch von oben schön ist und mir ein zweiter Kühlschrank geschenkt wurde.

Was treibt Ihr diese Woche drinnen und draußen?

I’m afraid those newborn plants will die. Usually I cover them with beech leaves, but some don’t want to be hidden. Maybe the cold can’t reach the roots. Some of my grass remained untouched to decorate a grey and sleeping garden. When it’s too cold to go outside, I stand by my window with a cup of tea and watch the beauty outside, being glad to have a second fridge for some time.

What are you doing in and out this week?

ziergras rest

schneeglöckchen

restfruchtstand

Auf meinem Tisch – On my Table

 

alte Plätzchen

 

Resteküche, neue Runde. Da hab ich mir im Dezember eins abgebacken (naja, so viel auch wieder nicht – es waren nur acht doppelte Rezepte Plätzchen) und das alljährliche Resultat wochenlanger Arbeit ist, dass ab heilig Abend niemand mehr Plätzchen sehen kann. Soll ich sie einfach wegwerfen? Kommt gar nicht in Frage!

Aber schreddern kann ich sie ja. Alle miteinander. Ich hatte zuviel geschreddert, ich glaube, drei Handvoll würden genügen.

Now, here comes another recipe for cooking with leftovers. I made a whole lot of cookies for Christmas and now nobody wants to eat the rests. But throwing them away? Never!

Hence I decided to grind them. I made too much, maybe three hands full would be enough.

 

 

Plätzchenmehl

Dann habe ich Reste von weißer Kuvertüre geschmolzen

Then I melted some chocolate leftovers

Schokolade

und unter die Brösel gemischt, bis sich eine teigartige Masse ergab.

and mixed it with the crumbs to get a dough.

Schokoplätzchenteig

 

Eine Springform fetten

After that you oil a baking pan

Springform fetten

und die Bröselmasse aufstreichen. Wie gesagt, ich hatte zuviel, ich denke, 0,5 cm Bröselteigdicke wären besser.

and put the dough in the pan. I guess that half a centimeter of crumb dough would be perfect.

Teig aufgestrichen

Dann kurz in der Frühstücksschublade gewühlt und alle Marmeladenreste herausgeholt

I found some jam leftovers

Marmeladenreste

und auf den Teig gestrichen.

and put those on the dough, too.

Marmeladenreste auf Boden

Dann zwei Dosen Mandarinen abgegossen, 5 Blatt Gelatine erst eingeweicht und dann geschmolzen, 2 Becher Sauerrahm gezuckert und dann unter die Gelatine gehoben, mit den Mandarinen vermischt, auf den Boden drauf und raus in die Kälte zum fest werden. Schmeckt sehr lecker und fruchtig! Ich hoffe, Frollein Pfau schmeckt diese 08/15 Torte auch!

Was kocht Ihr diese Woche?

Now it gets more complicated: I took two cans of tangerines, strained them, took 5 pieces of gelatine and soaked them. I heated the gelatine, took 400g of sour cream, put some sugar in and mixed the sour cream with the gelatine. Put the tangerines in, put everything on your dough and let it cool to get set. It’s yummy!

What’s on your table this week?

Mandarinencover

Aus meiner Werkstatt – In my Studio

Armzuschnitt

Oh Gott, es ist Fasching. Und wie wahrscheinlich viele andere Mamas auch beginnen hier die Diskussionen. Die Mädchen konnte ich zufriedenstellen, jede hat sich in der großen Verkleidungskiste etwas Nettes ausgesucht. Aber Johann? Nichts ist gefährlich genug, er braucht ein Spidermankostüm. Ich will ja nichts kaufen, also musste die Stoffrestekiste herhalten. Der rote Jersey war schnell gefunden, allerdings schon etwas knapp, der blaue reichhaltig, dafür zu dunkel. Naja. Aus einer alten Ottobre habe ich zwei Schnitte gemacht, einen für ein Schlupfshirt, einen für eine weite Legging. Nachdem ich mit Gruseln festgestellt habe, dass Spiderman jedes Teil zweifarbig trägt, habe ich immer ein kleineres Stück vom Schnittteil in blau zugeschnitten. Das hat mir auch den roten Stoff gespart.

My God, it’s carnival again. And here come all the sorrows, a mum with boys may have. My girls had their costumes found quite quickly, but Johann? It has to be stylish, manly, frightening! Spiderman. I don’t want to buy costumes, hence I had to make one. I found red and blue cotton jerseys ( the red: not enough, the blue: too dark) and cut two Ottobre patterns for a tee and pants. As Spiderman prefers to wear twocolored clothes, I had to cut the patterns in two. Was a lot more work, but not impossible.

kragenzuschnitt

So sieht der Zwischenstand aus, denn gemustert war mein roter Stoff ja nicht. Also angemalt, mit einem schwarzen Giotto Decor Stift. Hält bis jetzt gut, schmilzt nicht, wenn ich von links bügle und ich muss noch das Ergebnis der Waschmaschine abwarten. Also Spinnen gemalt. Igitt.

Here comes a first result, now the painting started as my red jersey had no Spiderman design. I took a Giotto decor pen. It worked out quite well, I painted spiders. Ahem.

vorne bemalen

So, es wird. Mein kleiner Triumph: beide Jerseystoffe sind gute Baumwolle. Das heißt, vielleicht bleibt es kein Kostüm, sondern wandelt sich zum Pyjama. Mehrfachnutzung liebe ich.

Well, here it is. My personal profit: maybe this can be a new pajama, too, as I used cotton jersey.

spinne fertig

Nicht ganz wie im Original, das wurde auch bemängelt, aber zum Trost gab’s vom Discounter eine Spidermanmaske dazu. Das half. Es waren ein Sonntagnachmittag (Schnitt machen und zuschneiden) und ein Sonntagabend Arbeit (wegen der Zeichnerei) und Spiderman darf diesmal zum Creadienstag, zu Pamelopee, zu Meertje und zu Made4boys!

Was habt Ihr diese Woche gewerkelt?

Not quite like the original, but it’s ok (though Johann doesn’t think so), I bought a mask at the supermarket and he loves it. It took a whole Sunday from afternoon to night (cutting a pattern and painting). I hope he will wear it.

What did you make this week?

Spiderman fertig

Jetzt – Neu Gelesen

Claus Schulz, Jürgen Becker (Fotografien): Der Garten im Winter. Eine Spurenlese in faszinierender Vielfalt.

Genießen, wenn alles schläft

Jurist, Gartenliebhaber und Inhaber eines Gartengestaltungsunternehmens Claus Schulz hat in Jürgen Becker einen kongenialen Beobachter eines Gartens im Winterschlaf gefunden. Der Garten im Winter ist mehr als nur ein hübsches »Coffeetable-Buch«, es mahnt die Schönheit einer Jahreszeit an, die von den meisten Liebhabern von Flora ignoriert wird. Zu Unrecht, denn ich lasse mich von den berückenden Fotografien eines Dornröschenschlafs verzaubern (mehr Rezensionen zu tollen Büchern findet Ihr auch hier).

Sehr lyrisch beschreibt Claus Schulz einen Garten, der zu allen Jahreszeiten betörend schön ist. Doch es ist dem Winter mit Schnee und Frost zu verdanken, dass die Ergebnisse menschlicher Arbeit und natürlichen Wachstums geradezu unwirklich erscheinen. Schulz nimmt dem Garten im Winter die Trostlosigkeit, die einen sonst ambitionierten Gartenfreund in den grauen Monaten beim Anblick seines Hobbies überfällt.

Schlafes Bruder

Tod und Schlaf liegen in dieser Jahreszeit nah beieinander. Für alle, die auf Farben und Formen zwischen November und März nicht verzichten wollen, beschreibt Schulz genau Art und Gattung der fotografierten Pflanzen. Sehr sympathisch und dazu noch arbeitserleichternd ist, dass er den Garten in einer von der Natur selbst gewählten Form ruhen lässt. Während Gehölze durch Laubabwurf Gewicht und Wasserhaushalt reduzieren, schaffen es einige mutige Spätblüher nicht, sich der eisigen Hand des Frostes zu entziehen. Der Winter, ein Mausoleum für blühende Pflanzen.

Wenn das Grün der Blätter fehlt, fallen Strukturen umso mehr ins Auge. Gräser und Gehölze definieren den Anblick, der Formschnitt der Immergrünen erhält durch die Witterung ein weißes Kleid. Schön, wie Schulz alte Blütenstände überwintern lässt, sie lockern die strengen Formen der Äste und Zweige auf. Um den eigenen Garten ähnlich ansprechend zu gestalten, hat Schulz viele kreative Vorschläge parat, die sich vor allem auf die richtige Auswahl der Pflanzen beziehen. Unterschiedliche Rindenstrukturen und Gehölzfarben, sowie einige wenige Winterblüher verwandeln auch den winterlichen Garten in ein Paradies.

Zurückhaltung und Respekt

Dennoch sollte das Motto des Gärtners im Winter das der Winterruhe bleiben. Wer nun seinen Garten mit Schnitten und Aufräumarbeiten belastet, stört den wohlverdienten saisonalen Schlaf. Schließlich sollen die Pflanzen für den Frühling neue Kraft schöpfen. Der Winter bleibt eine »tabula rasa« für bevorstehende Frühlingsträume, die Ruhe sei nicht nur dem Garten, sondern auch dem Gärtner vergönnt. Von der Rolle des Gestalters in die des Beobachters gedrängt, sind ihm gottlob in gärtnerischer Hinsicht weitgehend die Hände gebunden. Es bleibt die Möglichkeit, den Winter zu genießen und zu betrachten.

Titelangaben:

Claus Schulz, Jürgen Becker (Fotografien): Der Garten im Winter. Eine Spurenlese in faszinierender Vielfalt.

München: Deutsche Verlags-Anstalt, 2014. 144 Seiten. 29,99 EUR.

Ein Augenblick – One Moment

Ein kleiner Augenblick, der Situationen widerspiegelt, die für uns in den letzten Tagen wichtig waren.  Wenn Ihr Lust habt, setzt einen Link in Eurem Kommentar, so dass wir unsere Augenblicke miteinander teilen können! Weil’s so schön war, ab damit zum Freutag!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, wir sehen uns wieder am Montag!

One moment, a mirror of situations that were important for us these days. If you want to, leave a link in your comments, so that we can share our moments!

I wish you a fabulous weekend, I’ll be back again on monday!

Drinnen und Draußen – In and Out

 

gartenblüte

Zwischendurch fällt Schnee und deckt zu, was die Sonne bereits hervorgelockt hat. Hier und da blüht es bereits in meinem Garten und ich muss mir immer wieder vorsage, dass erst Februar und noch immer Winter ist. Geduld. Ich muss genauso viel Geduld haben wie die Knospen, die sich schon entwickeln. Die Zeit nutzen, für drinnen um später Hand und Kopf frei zu haben für draußen. Wenn alles wieder beginnt.

Was habt Ihr diese Woche drinnen und draußen gemacht?

There’s a bit of snow in between the sunbeams. The plants in my garden misunderstand the sun and beginn to blossom. Too early, we all have to be patient in February. It’s still winter outside and I do have lots of work inside. Which has to be done until everything starts again.

What are you doing in and out this week?

 

knospen

 

frühblüher

falschblüher

 

efeufrucht

Auf meinem Tisch – On my Table

brotalt

Wieder einmal Resteküche. Ich  kann kaum verstehen, weshalb so viele Menschen so viel weg werfen. Eigentlich ist gutes Essen auch dann noch gut, wenn es übrig ist. Ich hatte einen ganzen Berg übrig. Altes Brot trockne ich prinzipiell, ich möchte ja nicht, dass es schimmelt. Nicht, dass mir das nie passieren würde, aber ich versuche, es zu verhindern.

Food rests again, but I hate to waste food. This time I had dried left over bread and made some pizza baguette with it.

baguettes alt

Diesmal habe ich getrocknete Baguettescheiben auf ein Backblech geworfen.

Just throw those dried baguettes on your baking pan.

wurschtalt

Salami und Schinken war auch noch übrig. Das habe ich geschnippelt.

Chop some left over salami.

wurst gehackt

Den Käserest habe ich klein gehobelt.

And some left over cheese.

käse gerieben mit wurst

 

Und alles mit gehackten Dosentomaten, Gewürzen und Salz vermischt.

Mix it with chopped canned tomatoes and season everything.

dosentomaten

Damit habe ich die Baguettescheiben bestrichen und im Ofen gegrillt auf 200 Grad Celsius. Dauert nur 10 min. Nachherfoto gibt es nicht, es war alles viel schneller aufgegessen, als ich kucken konnte. Johann nannte sie Pizzabrote. Stimmt ja auch. Sie dürfen zu Frollein Pfau wandern und ich wünsche allen einen tollen Mittwoch!

Was steht diese Woche auf Eurem Tisch?

Put it on the baguettes and grill it for 10 minutes on 200 degree centigrade. There’s no afterwards picture because it was eaten too quickly.

What’s  on your table this week?

brote belegen

Aus meiner Werkstatt – In my Studio

Resteshrug

Die Decke ist fertig und ich habe zuviel schwarze Wolle. Was super ist, denn Resteverwertung ist meine Lieblingsbeschäftigung. Vor Jahren hatte ich mir diesen grünen Shrug gestrickt, der mittlerweile in Auflösung begriffen ist und darüber hinaus bereits aus einem aufgedröselten Pullover bestand. Neuanfang.

My throw is finished and there is lots of black wool left. Which is great because I love working with my woll stash. I had made this green shawl years ago and by now it has decided  to pass away. Place for a new one.

Das Prinzip ist sehr einfach. Ihr strickt erst ca. 10 Reihen kraus rechts und bedenkt beim Anschlag, dass Ihr am Ende den Shrug faltet und Ihr aber auch keine Mördertrompetenärmel möchtet. Mein Shrug reicht von Ellenbogen zu Ellenbogen, wenn Ihr keinen alten zum Abmessen habt, darf ein netter Mensch Euch auch gern ein Maßband um die Schultern legen. Ich habe mit Nadeln Nr. 7 glatt rechts gestrickt und es ging echt schnell.

It’s an easy peasy project. You cast on as much stitches as you need (the shawl will be fold in half afterwards) and knit ca. 5  cm in garter stitch. My shawl ends at the elbows, maybe some tape measure is useful in case you don’t own an old shawl. I knit with needles size 7 and it went very quickly.

shrug fertig

So sieht er fertig aus. Für die Ärmel habe ich das Strickstück rechts auf rechts gelegt und links und rechts ca. 15 – 20 cm zugenäht.

This is what it looks like when finished. I folded it to the right sides and for the arms sewed 15 – 20 cm together.

shrug detail ecke

Hier sieht man, wo ich den Ausschnitt angestrickt habe. Das geht schnell mit der Rundstricknadel, für kraus rechts müsst Ihr aber natürlich eine Runde re und li Maschen im Wechsel stricken.

Schnelle Sache, die wunderbar um die Schultern wärmt und bei der Hausarbeit nicht nervt. Darf deshalb zu Meertje, zum Creadienstag und zu Crealopee!

Was werkelt Ihr diese Woche?

This is where I added a neckline. It’s made in rounds which means for garter stitch one round of straigth stitches and one purled in exchange. It’s a quick and fun project and so warm afterwards. Plus, it doesn’t disturb you when working at home.

What have you made this week?