Archiv der Kategorie: Urlaub

Im Hochzeitsmodus – Weddings going on

Wie immer ist der Sommer die Zeit im Jahr, die mir vollkommen durch die Finger gleitet. Was im Januar noch so weit weg scheint, stürmt nun auf mich ein und ich kann kaum Luft holen.

Diese Woche habe ich begonnen, mich auf eine Hochzeit vorzubereiten. Mein Bruder heiratet in den Sommerferien in Spanien und meine Mädels dürfen Brautjungfern sein. Die Braut wünschte sich weiße Kleider für die Mädchen und nun bin ich am nähen.

Natürlich gibt es nur Upcycling in diesem Haus, es mussten also jede Menge alter Bettlaken und ein Spitzenvorhang herhalten. Den Vorhang mag ich wirklich gern, ich habe mir schon letztes Jahr ein Kleid daraus genäht. Dieses Mal sind die Mädels dran. Zugeschnitten sind beide Kleider, genäht ist im Moment nur Charlottes .

Die Jungs brauchen noch graue Hosen und eigentlich sollte ich ein buntes langes Abendkleid haben, nachdem schwarz auf der Hochzeit verpönt ist. Ihr seht, es gibt Arbeit im Hause und das parallel zur Mahd und zur Kirschenernte. Habe ich schon erwähnt, dass ich wahnsinnig werde?

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It’s again a very busy time of the year. Although, there’s always a lot going on around here. We are invited to my brother’s wedding in August and hence my girls, who will be bridesmaids, were asked to wear something white. Yes, I can. I took some old linen and curtains and then made one dress. One. Well, I need two. And pants for the boys and an evening gown for that old girl…… Which means a lot of work besides my orchard, the shop, the cherries and school…..

MMI – Glasmanufakturen

Immer noch ein Eindruck aus den Sommerferien! Es war faszinierend, den Mitarbeitern der Glashütte beim Glasmachen zuzusehen. Die Führung dauerte knapp eine Stunde, kostete nicht viel und wer mag, kann für 5 EUR zusätzlich sich selbst am Glasmachen versuchen. Natürlich wollten wir. Gar nicht so schwer und gar nicht so leicht, kann ich euch sagen. Man bekommt schnell irgendein Ergebnis und es ist selten so eben und schön wie das der Glasmacher. Toll, wenn man sieht, dass im Endeffekt das Handwerk seit 500 Jahren genau gleich funktioniert. Natürlich wollte ich wissen, wie sich so ein Traditionsunternehmen in der globalisierten Welt halten kann. Es geht, sagten mir die Mitarbeiter, weil die Inhaber der Glashütte sich klar auf Manufakturproduktion spezialisiert haben. Diese Glaszylinder auf den Fotos gehen nach Frankreich, zu einem großen Modehaus. Ich bin begeistert.

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MMI – Lübben

Ich habe noch immer so viele Geschichten aus unseren Sommerferien, es ist unglaublich, wie erfüllt wir dieses Jahr waren. Heute möchte ich Euch Impressionen aus Lübben zeigen, einer kleinen Stadt im Spreewald, die offensichtlich alles richtig gemacht hat. Der Spreewald und seine Kanäle bleiben erhalten und touristisch erschlossen, und die Lübbener haben einen wunderschönen Stadtpark mit so vielen verschiedenen Spielplätzen, dass man neidisch werden kann. Dass die Lübbener ihre Stadt lieben, konnte man sehen. Der Park war mehr als gut besucht und das absolute Highlight war der Wasserspielplatz. Sehr kluge Leute haben einen Teil der Spree nur ein bisschen umgeleitet, damit Kinder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen können – planschen. Das alles kostenlos, schön und wunderbar in Schuss gehalten. So etwas würde ich mir für jede Stadt wünschen!

Ab zu Frollein Pfau damit!

 

MMI – Beeskow

Wir hatten so einen netten Vormittag in der Burganlage von Beeskow. Ein kleines Museum mit einer Gerhard Hauptmann Ausstellung, Opernworkshop im Burghof, ein Mitmachmuseum über mittelalterliches Handwerk. Aber alles, was meine Kinder interessiert hat, war der Folterkeller! Friederike hat fotografiert, ich möchte noch zusätzlich auf den sauber gewischten und gefliesten Boden hinweisen (was für ein hübsches Verlies) und meine Stirn über so manche Infotafel runzeln. Hm. Seht selbst!

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MMI – Wandern am Treppelsee

Es ist selten, dass wir so intensive Ferien haben! Als wir dieses Jahr beschlossen hatten, das eigene Land zu entdecken und mehr zu wandern, wussten wir noch gar nicht, wie viel Spaß uns das machen würde. Nun geht es los und jede Tour ist etwas Besonderes. Unsere Ferienwoche als Familie verbrachten wir im Schlaubertal in Brandenburg in der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und es genossen, plötzlich auf Slow Motion umschalten zu müssen. Ich zehre noch immer von diesen entschleunigten Tagen.

Die Gegend dort ist so ganz anders als alles, das ich bisher kannte und die großen Seen und flachen Täler haben uns schon fasziniert. Stundenlang an einem See spazieren, das haben wir lange nicht mehr gemacht. Perfektes Wetter, Stille und Wasser. Welch ein Glück!

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Auf Schusters Rappen – Walking Again

Diesmal stand die Schertelshöhle auf dem Programm . Nach dem Blautopfdrama war ich gespannt, wie weit Buch und Realität diesmal auseinander liegen würden, doch es ging echt. Drei Stunden waren angegeben, vier waren wir unterwegs. Von der Papiermühle in Wiesensteig die Fils entlang bis zur Quelle, dann durchs Hasental hinauf zur Schertelshöhle. Wie man an den Fotos sieht, war es nicht besonders anstrengend oder steil. Einziger Wermutstropfen: man musste fast den gleichen Weg zurück. Dafür konnten wir in der eiskalten Filsquelle unsere heißen Füße abkühlen und das ist auch was wert. Die Schertelshöhle ist super begehbar und gut ausgeleuchtet und jede unserer Wanderungen hatte etwas geboten, das für kleine Kinder wichtig ist: Burg, Höhle, Wasser. Fazit: wann wandern wir endlich wieder, fragte Jakob. Bald, sagten Hans und ich.

We have been on a three hours walk to the Schertels Cave near Wiesensteig this time and enjoyed it a lot . The path was not at all exhausting to walk on and the cold water helped to cool hot feet…. The cave itself was save to walk in and of course spectacular due to its size. The kids enjoyed the combination of the cold water, cool cave and sunny meadows very much. Well, we’ll keep walking, I guess.

 

Straßenhäkeln – Crochet on the Road

So was mache ich, wenn ich Stunden lang im Auto sitze. Weil wir Kinder aus den Ferien in Bayern abholen. Oder weil wir zum Wandern fahren. Häkeln, Stricken, was auch immer.

Diesmal: Ich hatte Blaues Garn aus einem aufgetrennten Pullover, gewaschen, gespannt und aufgewickelt. Und viele Sockenwollreste. Also: Gemischt und Häkelmützen in ganz verschiedenen Größen gemacht, mit Nadel sechs, fünf Maschen im Anschlag und dann in Runden weiter. Je nachdem habe ich drei oder vier Runden zugenommen. Ich habe mir überlegt, dass ich für mein Wintergeschäft die Mützen getrennt vom Schmuck verkaufe. Wer mag, kann sie pimpen mit Blümchen, Pompons und so weiter. Mal sehen, was draus wird.

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I’ve been driving around a lot. Better, sitting aroudn while Hans was driving so  I could crochet. I made a lot of hats out of recycled yarn and sock yarn left overs. Reduces my stash. For decorating, I made fake fur pompons and flowers. Do you think it will work?

Auf meinem Tisch – On my Table

Es war so heiß bei uns zum Teil, dass ich Probleme hatte, mir für meine Küche was zu überlegen. Niemand mochte wirklich etwas Warmes essen.

Also: Gazpacho gemacht. Gleich in der Früh habe ich zwei Liter Brühe aufgekocht und in den Kühlschrank gestellt. Eigentlich sollten nur grüne Zutaten in die Gazpacho, aber mir ist das ja immer egal. Ich hatte Gurken, Kräuter, Basilikum, Tomaten und Paprika. Ich habe mit dem Blender alles klein geschnitten, aber nicht püriert und es kamen noch nach Gusto Öl und Essig dazu. Und ein bisschen Chili. Die kalte Suppe hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und schmeckt jedes Mal herrlich frisch.

Auf zu MMI und Gusta!

It was so hot the last few days I had difficulties to come up with something for lunch. It turned out that gazpacho was the meal of the week and I made a pot of vegetable broth, let it cool and added lots of chopped veggies. What I had, like cucumbers, tomatoes, pepper, basil and some herbs. Also a bit of vinegar and olive oil. And some chili. I keep it in the fridge for several days and just take what I need. It‘ s wonderfully refreshing each time.

Auf zum Wandern!

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Frei nach Goethe sind wir an den Blautopf gefahren und es wahr wunderschön! Heiß und deshalb toll, dass wir durch den Wald gewandert sind, anstrengend, weil wir natürlich irgendeine Markierung falsch verstanden hatten und statt zweieinhalb fünf Stunden gelaufen sind und beeindruckend, wenn man bedenkt, wie schön es grad einmal ums Eck ist.

Blaubeuren allein ist total hübsch und wären unsere Jungs ein klein wenig älter, hätten wir noch einen Stadtbummel gemacht. So aber war der Wald toll, die Baumpilze riesig, Kletterfelsen und alte Burgruinen atemberaubend. Und ganz oben haben wir einen Spielplatz mit Grillstelle gefunden. Allerdings wollte niemand bei 35°C in der Sonne sitzen und Grillen. Hm. Der Rückweg war mit eineinhalb Stunden lächerlich und dass meine zwei Jungs die Strecke ohne Murren und Getragen werden gelaufen sind, beeindruckt mich auch. Die Blau sieht von oben so schön aus! Und sie ist so klar, dass jede Menge Forellen drin schwimmen. Wir haben uns nur nicht getraut, die Füße reinzuhängen, ein Wermutstropfen. …..

Die Schönheit gabs umsonst, die Freude auch, gekostet hat nur das Eis und der Sprit…

MMI – Die heiße Schlacht am kalten Buffet

Küchenschlacht3 Die Weihnachtsferien haben uns wirklich gut getan. Sogar für ein üppiges Mittagessen mit Freunden blieb noch Zeit. Und wie es immer so ist: es war sooo eine Mühe, alles schön und ästhetisch herzurichten und den Kindern für einen Tag Küchenspielverbot zu geben und es war so eine endlose Sauerei, als alles vorüber war. Ich habe wie immer bayerisch gekocht, also Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und Krautsalat und meine Freundinnen waren für Nachtisch, Glühwein und Antipasti zuständig. Was für eine elende Schlacht. Wir haben Stunden lang gesessen und gegessen und  uns über Gott und die Welt unterhalten. Plötzlich hatten wir echten Urlaub. Ich liebe es und schicke mein Chaos zu Frollein PfauKüchenschlacht2

I loved the holidays. A few days off were wonderful for the whole family and we even found time for a gathering with friends. And food. As always, it was a two days work to make the house look charming and as always it didn’t look the same when it was over. I made a Bavarian roasted pork with dumplings and kale and my friends had to bring everything else. What a neverending feast it was.  We sat and ate and talked and then ate some more. Suddenly we relaxed. Really. Talking about god and the world and sitting with friends and good food. What else can you be longing for?

 

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