Archiv der Kategorie: Nähen

RUMS – Kleid

Jetzt bin ich dran! Ab und an hätte ich auch gern neue Klamotten und diesmal habe ich einen Schnitt abgeändert aus einer Oktoberburda. Ich brauchte ein Kleid mit geradem Schnitt, rundem Halsausschnitt und kurzen Ärmeln ohne Schnickschnack. Ich wollte ein Mondriankleid von Yves Saint – Laurent. Mein Schnitt war in viele Einzelstücke und viel zu eng anliegend. Aber eigentlich habe ich ihn nur zur Orientierung für das Oberteil gebraucht. Ich habe alle Schnittteile aneinandergelegt und dann Pi-mal-Daumen Weite zugegeben. Viel Weite.

Ich bin zufrieden, vor allem weil mein schöner Tapetenkordstoff mich so sehr an diese Zeit erinnert!

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Vorbereitung für die nächste Saison – Seasonal Preparations

Ich mag das böse Wort noch gar nicht aussprechen: Winter.

Aber da ich nun mal einen Laden habe, kann ich nicht erst im Winter Wintersachen machen. Also quäle ich mich quer durchs Jahr. Meine Mützen habe ich an Pfingsten gehäkelt (bei dreißig Grad!), in schönstem Herbstwetter habe ich mich an einen Adventskalender gemacht.

I don’t want to say that bad, bad word: winter. But it’s coming soon and I can’t start making seasonal stuff for my shop in winter. Hence I crocheted hats in summer and I sewed an advents calendar in autumn.

Ich hatte nämlich grade nochmal ein paar Hemden geschenkt bekommen und einmal quer durchgezählt – es reichte für vierundzwanzig Säckchen. Ich habe nur die Manschetten abgeschnitten und es sind auch nicht alle Säckchen ganz gleich groß – schließlich waren auch die Hemden unterschiedlich.

I took only a part of the sleeves from the shirts I had been given. It was an easy peasy thing yet time consuming with all that short seams and ironing and fixing the snaps. But I got it done and now it’s quite a happy sort of calendar waiting to be filled with goodies…..

Aber vierundzwangzig Mal habe ich die Manschetten zusammengenäht, gebügelt und mit Snaps an ein hübsches silbernes Band geknöpft. Das macht meinen Adventskalender waschbar, die Säckchen können getauscht werden und zum Befüllen abgenommen werden. Ich habe auf Zahlen verzichtet, auf meinen Adventskalendersäckchen sind auch keine drauf, meine Kinder öffnen einfach eins nach dem anderen. Hier passt sogar ein bisschen mehr als eine Kleinigkeit hinein….

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Altes Hemd, neue Tunika – Old Shirt, New Tunic

Der Kragen sei abgestoßen meinte mein Mann und fügte hinzu, das ginge gar nicht. So?

No one wants to have a torn collar, do you. Well, I do. Because.

Kein Riss im Hemd, kein Fleck daran, nur ein abgestoßener Kragen. Den kann ich ja abtrennen, oder? Ich habe ziemlich viel abgetrennt, diesmal. Um den Kragen herum habe ich so großzügig abgeschnitten, dass ein kleiner V-Ausschnitt entstand, die Weite habe ich auch reguliert und unter der Brusttasche habe ich das ganze Hemd auseinandergeschnitten. Die untere Weite ließ ich, aber die Armausschnitte habe ich enger gemacht. Auch die Ärmel habe ich gekürzt, die Armkugel aber einigermaßen gelassen. Dann habe ich alles wieder zusammengenäht, nur verkehrt herum.

As long as only the collar is torn and not the shirt, I can do a whole lot with it. I cut a lot this time, to be honest. Cut away the collar to make a V-neckline, cut away the lower part under the breast pocket and cut away the sleeves. And stitched it together again, in parts vice versa and a bit slimmer.

Die vordere Knopfleiste vom Unterteil habe ich hinten angenäht, die Seitennähte geschlossen. Weil das Unterteil nun weiter war als das Oberteil, brauchte ich hinten und vorne zwei kleine Falten. Das sieht aber eigentlich auch sehr hübsch aus. Die Ärmel habe ich sehr knapp umgenäht und eingesetzt, zwei kleine Falten geben ihnen etwas Verspieltes. Den Ausschnitt habe ich mit einem Schrägband verstürzt, weil weiß oft nicht gleich weiß ist, habe ich mich für ein farbiges Band entschieden.

Hence the buttons were placed on the back, the sleeves shortened to cute girlie short sleeves and the neckline was trimmed with a colorful ribbon. And with some work and time, a beautiful new tunic now hangs in the shop. Well, I love to sew without pattern. And I’m eager to know, what autumn will bring in sewing……

So. Es war ziemlich pfriemelig, aber nun hängt eine neue, freundliche Tunika im Laden und ich bin begeistert, was man alles so ganz ohne Schnitt nähen kann. Mal sehen, was der Herbst noch für Upcycling Mode bringt…..

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Weg mit den Resten – Stash busting

Ich weiß wohl, dass ich das nie schaffe, aber die Hoffnung stirbt zuletzt – meist habe ich mehr Stoffreste auf dem Haufen, als ich wegarbeiten kann. Und nachdem ich auch nicht täglich für den Laden nähe, ist das manchmal schwierig….

I know I never will be able to get it done, but I still have some hope. Usually I get more leftover clothes and linens than I could ever get sewn.

Diesmal hat es mir eine bunt gemusterte, grüne Tischdecke angetan. Sie ist eckig und ich wollte gerne die Grundstruktur für den Rock erhalten. Ich habe eine Jeans gefunden, die eine neue Bestimmung sucht, und um die Taschen herum ausgeschnitten. Ich habe einfach einen Schlitz in die Deckenmitte gemacht und ihn an den Seiten so weit vergrößert, dass ich die Jeans problemlos daran festnähen konnte. Die Taschen habe ich ausgespart, sie sollten ja benutzbar sein, und nachher separat festgesteppt.

This time I fell in love with a green patterned tablecloth. As it is a square one I thought it might be nice to keep this structure for the a skirt. I found a pair of blue jeans looking for a new life and cut it round its back pockets. I cut a slit in the midth of the tablecloth and fit the blue jeans in. I stitchted the pockets at last from the outside, as I wanted them to be really used.

Zum Aufhübschen und für den perfekten Spätsommergipsylook habe ich noch eine dunkelrote Quastenborte rundherum angenäht. Jetzt hängt der Rock fertig an der Puppe im Laden, denn die Jeans hat Größe 33 und passt mir leider nicht. Ein Unglück eigentlich.

For some gipsy decoration I added a purple red ribbon with pompons. And had to hang it in the job as the skirt didn’t fit me. Unfortunately.

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Balkon Challenge: die Sessel. My Balcony -The Chairs!

Erst musste dieser öde Boden irgendwie begehbar gemacht werden. Kein Spaß, nicht besonders ästhetisch, aber es funktioniert. Nun kommt der nette Teil. Wir haben über die Jahre gemerkt, dass wir auf unserem Balkon nicht essen. Wenn wir draußen essen, haben wir meist Gäste oder es ist heiß und für beides ist der Balkon ungeeignet. Aber abends ein Gläschen Wein? Perfekt! Aber dazu sind normale Stühle zu unbequem. Also wollten wir eine Art Lounge bauen. Zwischendurch waren wir auch im Möbelhaus, nur, um festzustellen, dass uns die Sachen entweder nicht gefallen oder zu teuer sind. Also haben wir nachgedacht.

First we had to fix that floor. Wasn’t funny, but absolutely doable. Well, then came the pretty part. As we don’t eat on the balcony, but love to drink a glass of wine outside, we opted for lounge chairs. Using what we had, Hans came up with two old lounge  chairs from the former Bulgarian embassy in Berlin. They have a funny history and we are so lucky were able to save them from being thrown away during the renovation of the embassy after the downfall of the iron wall. Hans was working in Berlin then and lucky enough to grip that pair of chairs.

In den unendlichen Weiten unseres Kellers standen zwei alte Ledersessel. Schön waren sie nicht mehr, der Bezug überall aufgerissen und alt. Aber sie haben eine verrückte Geschichte:

Es sind dies nämlich Sessel aus der Empfangshalle der ehemaligen bulgarischen Botschaft in Berlin.  Nach dem Mauerfall haben viele Ostblockstaaten ihre Botschaften saniert – auch innen. Das SOS- Kinderdorf Berufsbildungszentrum im Wedding bekam den Auftrag und mein Mann hatte dort gearbeitet. Die alten Empfangsmöbel sollten weggeworfen werden. So sind sie bei uns gelandet.

Der Bezug? Wir haben lange überlegt. Eigentlich das gleiche Dilemma. Einen tollen Bezugsstoff kaufen, damit unsere Kinder ihn verschandeln? Da haben wir schon lieber alte Vorhänge zerschnitten. Das waren mal unsere Schlafzimmervorhänge. Die Stuhlkörper haben wir einfach getackert, die Kissen habe ich mit Hotelverschlüssen bezogen. Außer ca. 200 Tackerklammern haben wir nichts investiert. Ach ja, und Faden.

The covering? Again: we used what we had. Like our old curtains, now turned into a new cover for two chairs. We covered the bodies without sewing, but the cushions were sewn extra. Adding some green plants and I now have a lovely space outside!

Jetzt stehen sie auf dem Balkon und ich freue mich jeden Tag. Über den Sommer habe ich auch meine Zimmerpflanzen rausgestellt, sie freuen sich über Frischluft und ich freue mich über eine grüne Oase.

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Kopfblumen – Flowers on my Head

Dies ist der letzte Teil meiner Schaufensterblumen – solche nämlich, die sich auf die Haare neuer Besitzerinnen freuen!

This is the last part of my flower trilogy  – namely that of the flowers waiting for fresh hair…..

Aus Futterstoffresten habe ich verschieden große Kreise zugeschnitten, die ich dann wiederrum fünfmal eingeschnitten habe, es ergeben sich so fünf Blütenblätter. Jeder Kreis wird in großem Abstand über eine Kerzenflamme gehalten. Aufpassen, dass nichts Feuer fängt! Die Futterstoffe schmelzen oft willkürlich in eine sehr schöne Blütenform. Manchmal brennen sie auch, dann überlege ich mir etwas anderes.

I took some polyester lining left overs and cut them in circles with again five cuts in each of them. If you are careful and hold them above a candle light, they will – hopefully – melt in a flower shape. Some just burn and I have to think of another method for those.

Wenn Ihr genügend Blüten habt, werden immer vier oder fünf zerschmolzene Blütenblätter zusammengenäht und mit einer Perle innen fixiert.

As soon as you have enough circles, sew them toghether and fix a pretty bead in the middle.

Ich habe hier Haarreifen geklebt, es wären aber natürlich auch Haarspangen oder Haargummis denkbar. Die Blüten habe ich mit Heißkleber an die Haarreifen geklebt. Es braucht etwas Fingerspitzengefühl, aber es hält gut!

 

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This time I made alice bands, but you cut of course do some slides or hair ties. I used hot glue for the bands and it’s a bit hot and tricky, but works out just fine!

Flapper Update

So, es geht weiter in die nächste Runde. Mein Flapperkostüm gestaltet sich aufwändig. Ich bin mir nicht immer sicher, wie gut ich das finde.

Well, it’s going on, that flapper sewing. I’m not sure wether I like that time consuming costume.

Zum Feintuning kommt das Kleid in den Laden, weil dort meine Puppe steht. Ich habe gewühlt und schwarze Fransen gefunden. Ich glaube, ein bisschen Schwarz oben und unten schadet der Lichtoptik nichts, oder was meint Ihr?

I finished the dress in the shop on the dress form. I sewed some fringe to the seam and also to the neckline.

Erst einmal habe ich unten rum zwei Reihen Fransen angenäht, dann oben. Ich habe mir eine neue Ausschnittlinie gebastelt und hatte entsprechend eine Lücke. Das entstandene Dreieck habe ich mit kleinen Wachsperlen ausgestickt. Das war vielleicht eine Arbeit….

As I changed the neckline I had a triangle to fill and stitched lots of beads to it. It was such a damned task.

Aber nun bin ich fertig. Mein Kopfschmuck, den ich noch hatte, gefällt mir nicht, ich werde mir noch ein Stirnband basteln. Und ich glaube, ich will schwarze Schuhe und Handschuhe. Das habe ich alles noch nicht, also gibt es wohl nochmal ein Update. Ihr Armen!

Now I’m done with the dress. I don’t like the headpiece I wear so I’ll probably make one more flapper style. And I guess I will wear black shoes and gloves, so stay tuned again!

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Reise in die Vergangenheit – A Trip to the Past

Grad begebe ich mich auf eine Reise in die Vergangenheit. Ich liebe singen und mein Chor ist wild entschlossen, im Mai ein Swingkonzert zu stemmen. Das Programm wird toll und es ist Ehrensache, dass wir alles durchgestalten. Mit Choreographie und Kostümen im Stil der 20er Jahre. Eigentlich für mich kein Problem, weil ich gern tanze und sowieso ein 20er Jahre Outfit habe. Aber: es ist schwarz. (Hallo? Klar ist es schwarz). Weil meine Damen aber gern von Bühnenscheinwerfern in wechselnden Farben angestrahlt werden möchten, muss es weiß sein. Oh je!

I’m on a trip to the past right now. I love to sing and my choir is determined to host a Swing Concert reminding of the roaring twenties. With costumes and dancing and all. I love it. But: we were told to get a white Flapper dress. White? Hello? They said it had to do with the light on stage, so well. White.

So, hier meine Challenge: Die Wahrscheinlichkeit, dass ich irgendwann wieder in ein weißes Charlestonkleid schlüpfe, geht gegen null. Also will ich nichts investieren. Oder nur wenig. Man nehme:

As I don’t think I will wear that dress anymore after, I don’t want to invest a lot of money. So I took:

den Vorhang, den mir meine Nachbarin zum Zerschneiden gebracht hat. Die Blüten sind weiß und in Häkeloptik. Cool, oder?

an old curtain I got from my neighbour. Has some sorts of crochet flowers on it. Isn’t that cool?

Dazu: ein altes weißes Baumwollbettlaken, denn schließlich sieht man durch Häkeloptik durch.

Plus: old white linen, as the curtain is transparent.

Dann: einen anderen weißen Organzavorhang, denn ich brauche auch sowas wie einen Futterstoff, da ich ja tanzen muss.

Plus: another curtain, made of polyester, which I will use as lining.

Den Reißverschluss habe ich aus einem alten Kopfkissen herausgetrennt.

I took the zipper out of an old cushion top.

Garn muss ich kaufen.

Yarn I had to buy, of course.

Der Schnitt: ein süßes Kleid aus der Ottobre 2/2008. Kein Flapperschnitt, weil: mein Körper vier Kinder zur Welt gebracht hat, ich nicht 25 Jahre alt bin und mehr als 50 kg wiege. Also: eher eine leichte A-Linie. Damit es trotzdem aussieht wie aus den Zwanzigerjahren: A-LInie abschwächen, Länge einkürzen und einen Beinausschnitt in der vorderen Mitte hinzaubern.

Gut zum Tanzen, nichts wird zwicken und meine dickste Stelle ist weniger auffällig.

The pattern is from Ottrobre 2/2008, but not Flapper like. Because I gave birth to four kids and nothing on me looks like a 25 year old flapper. I weakened the A-line design, shortened the pattern and cut in a slit in the front middle.

Zugeschnitten und alles vernäht, es war z.T. etwas aufwändig mit den vielen Schichten, weil ich aufpassen musste, dass mir z.B. der Reißverschluss nicht abhanden kam, aber es hat geklappt. Mein Rohmodell ist fertig.

Keine Spaghettiträger, guter Schnitt.

Aber: es sieht null !!!! nach 20er Jahre aus. Eher wie ein Brautkleid. Und der Beinausschnitt ist zu wenig auffällig. Leute, hier ist Arbeit gefragt, wenn ich jemals  auf die Bühne will. Morgen geht es weiter!

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The sewing was easy as I knew the pattern very well, I just had to take care I always got all the different fabric layers. Now I have a raw model.

But: it doesn’t look at all like a flapper dress. More of a wedding gown. I have a lot more work to do if I want to wear it on stage. Will tell you tomorrow, stay tuned!

Kostüm Update – Costume Update

Das wird ein schwieriger Post für mich, denn er ist noch gar nicht fertig. Und wenn überhaupt, wird er auch nur richtig knapp fertig. Aber es gibt, zwei Wochen vor den Faschingsfeiern meiner Kinder, einen Zwischenstand. Die Bedingung von meiner Seite ist, dass ich meinen Kindern dann helfe, wenn sie mir auch helfen. Friederike hat das gestern getan. Den ganzen Vormittag lang, als ich von einer tödlichen Sonntagsmüdigkeit befallen war. Sie hat die Küche gesaugt, die Treppen gefegt, den Tisch abgeräumt und wieder gedeckt, Dörräpfel eingeräumt, Apfelschnitze geschnippelt und mit mir Mittagessen gekocht. Sie war sooo lieb. Da habe ich ihr versprochen, dass ich mich revanchiere. Mit ihrem Kostüm. Friederike will eine griechische Göttin im Fasching werden. Oder die schöne Helena. Wir haben einen alten Vorhang zerschnitten und einen schrägen Ausschnitt gebastelt. Sie hat genäht und den Gummi eingezogen. Zur Seitennaht konnte sie sich nicht mehr überwinden.  Nun kam mein Part.

This is a tricky post. Because I can’t finish it right now. If ever. It is some kind of in between result, with one of three costumes finished. Friederike had great fun in helping me a lot yesterday and this was her reward. I promised her to help with her Greek goddess costume. You need an old curtain, a crazy tie, some christmas ribbons, snaps, bottle caps and an Alice band.  I just arranged the curtain on her directly. Elastic strap helped with the neckline. And I cut off the seam while she was standing there. You needn’t be so correct with a Mardi Gras costume, right? I cut off the tie just right and made a snap in it. Now she had a belt. I used some off the left over curtain to make a tunic shawl. Different Christmas ribbons were used for the seam and the shawl and make it look really dramatic. The leftovers were used for the Alice band, together with a whole lot of hot glue, a bottle cap, quilling strips and beads. Isn’t she just lovely? I hope she wants no statement collier, because batman and a knight are waiting downstairs to get done……

Wir brauchten einen Griechengürtel. Gut, dass Hans gerade alte Krawatten aus den 70ern wegwerfen wollte. Ist der wahnsinnig?????

Ich habe die Krawatte abgeschnitten, wo ich wollte und an Friederikes Taille angepasst. Snaps rein- perfekt. Dann der Saum. Erst einmal grob abgeschnitten, dann auf den Boden gelegt und gerade nachgeschnitten. Wir haben ein Weihnachtsgeschenkband in bordeaux gefunden, das perfekt war. Also habe ich es unten angenäht. Ich finde übrigens, dass man bei Faschingskostümen nicht alles perfekt nähen und versäubern muss. Ich muss schnell machen. Friederike wollte noch einen Tunikalook haben. Also habe ich vom abgeschnittenen Saum ein Stück genommen, zurechtgeschnitten und mit goldenem Geschenkband eingefasst. Mit einem Rest vom roten Geschenkband habe ich es in Falten gelegt und an der Schulter festgenäht.

Eine Herausforderung war das Diadem. Ich habe einen gelben Haarreif mit goldenen Geschenkbandresten umwickelt (ich liebe Heißkleber) und zwei Streifen Weihnachtsquillingpapier gefunden. Daraus habe ich Zacken geformt und sie am Haarreifen festgeklebt. Ein goldener Kronkorken kam in die Mitte und alles habe ich mit pinken und türkisen Punkten verziert.

Die Armspange ist auch aus Geschenkband und mit Snaps knapp zu schließen. Ich hoffe, sie will kein Collier mehr von mir, denn Batman und ein Ritter warten noch auf mich.

 Das ist der Anfang von Batmans Gürtel. Gelb bemalte Tetrapaks. Man darf noch gespannt sein.

That’s the beginning of Batman’s belt. Yellow painted LPGs. Stay tuned for more Batman pictures. 

Vom Ritterkostüm ist bereits der Helm fertig. Danke an den Förderverein der Grundschule, der mir seinen Schokokussmüll geschenkt hat. Viele silberne Verpackungen. Na????

Thank’s to a lot of moms from school I was able to finish my knight’s helmet. Silver packaging? Thank you! 

Ich habe ungefähr fünf Verpackungen gebraucht. Erst einmal habe ich fünf Mützenteile ausgeschnitten und aneinandergetackert. Es gibt bestimmt elegantere Methoden, aber keine schnellere. Dann musste Jakob probieren und ich habe den Hut angepasst.

I needed five silver boxes to make that helmet, thinking of some sort of cap at first. Fixed it somehow and let Jakob try it on. 

 

So sah der Helm zwischendurch aus. Nicht sehr spektakulär, oder? Ich habe mich gegen ein Visier entschieden, die Kinder klappen das nur so lange runter und hoch, bis es kaputt ist. Also: ein Nasenhelm.

Now my helmet didn’t look very knight like. Hence I decided to add some nasal protection to make it more spectacular.

Gut, oder? Arbeitsdauer: 30 Minuten. Weil ich denken musste. Ich brauche jetzt noch die Tunika, evtl. Arm-und Beinschoner und evtl. einen Umhang, falls ihm der rote von uns noch nicht passt.

Didn’t it come out great? It took me 30 minutes to make the helmet, thinking included. Well, I got some more work to do, I can tell you….

Und heute das letzte Update kurz vor knapp. Batmans Gürtel habe ich fertiggestellt und Batman musste schwer leiden – zum Versäubern des Umhangs blieb mir keine Zeit. Einfach ausgeschnitten und mit Snaps geschlossen. Batman ist trotzdem hoch zufrieden und posiert mit seiner Waffe. Nun muss er nur noch  bis Freitag gesund werden. Himmelherrgott.

This is the last update before Mardi Gras. I was able to finish Batman’s belt and just let the cape left unneatened. Just cut it out and closed it with snaps. Batman is happy nevertheless and has to get rid of his cold until Friday. I hate it. 

Dafür ist mein Ritter fertig. Die Tunika habe ich aus dem Kopf zugeschnitten und zusammengenäht und sie auch prompt zu klein gemacht. Dabei sah das Krawattenkreuz so schön aus. Was tun? Also habe ich die Seitennähte wieder aufgetrennt, nach innen eingenäht und aus dem Rest der Krawatte einen Gürtel gemacht. Trick 17, wie meine Mama sagen würde. Mein Ritter ist grad gesund, ich warte aber schon auf den Husten pünktlich zum Faschingsfest. Zum Mäusemelken.

I got my knight finished, too. I sewed the tunic somehow and it was too small. Ahem. Had to open the seams again and fix everything with a belt. I love old ties. They made a great cross plus a belt. Hence: never throw away old ties. You will need them. Now I am waiting for the next kid to get that cold. Hate it. I just said that, didn’t I?

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Lauter Narren – Mardi Gras

Niemand in diesem Haus hat gerade viel Zeit zum Quatschen. Gut, dass ich noch keine Gartenarbeit habe, so kann ich meinen Kindern helfen. Aber das meiste müssen sie selbst machen, schließlich will ich mich nicht im Fasching verkleiden, meine Kinder aber schon. Johann baut sich ein Batmankostüm. Ein altes Shirt wird mit Logo verziert (wir haben ein Ausmalbild zur Kartonschablone umfunktioniert), Außerdem baut er sich eine Batmanwaffe (zu meinem Leidwesen) und Friederike wird eine Griechin und näht sich ein asymmetrisches Kleid aus einem alten Vorhang. Soweit der Stand der Dinge, denn Jakob will wieder Ritter sein und ist gewachsen. Außerdem braucht er was Schwarzes, sagt er. Mama muss noch denken. An Weiberfastnacht bin ich fällig, da feiern alle Kinder Fasching in den Schulen und im Kindergarten.

Auf damit zum Creadienstag, zu HappyRecyling, Dienstagsdinge, HoT, Gusta, Meertje und Pamelopee!

There’s no time for talking in here right now. Thanks God there’s nothing to do in the garden and it’s quiet in the shop. Hence I can help those kids with their Mardi Gras costumes. They have to make them on their own, which is some sort of discussion each year, but then they get creative. Johann is in for Batman, painting old shirts and building weapons, Friederike wants to be a Greek goddess in a beautiful dress made out of an old curtain and Jakob decided to be a knight again. A black knight this time and here I have a lot of work as this one can’t sew. Well, I have one week left. I’ll make something, I guess.