Gartenarbeit – Working in the Garden

Oh Gott – es ist immer das selbe: elendsviel zu tun. Den Winter über hatte ich im Garten so schön Pause und nun muss ich mich ranhalten. Da merke ich wieder, dass 600qm Garten und 2000qm Obstwiese einfach viel Arbeit sind. Ich versuche, aufzuteilen. Mal hier, mal dort. Kaum regnet es nicht  und die Temperaturen sind erträglich, bin ich draußen. Ich habe mir vorgenommen, ein Schattenbeet anzulegen, das Laub aus den Beeten etwas zu entfernen, einen Strauch wegzuschneiden und mein Hochbeet umzuorganisieren. Die Kinder haben Spaß dabei. Nebenher musste unser Ahorn geschnitten werden und die geraden Schösslinge habe ich zurechtgesägt und entrindet. Lasst Euch überraschen, was daraus wird, noch liegen sie zum Trocknen auf der Terrasse. Überall schauen Triebe und Blätter heraus und ich  bin schon so gespannt, zu sehen, was alles es über den Winter geschafft hat.

Komm, Frühling, komm!

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Oh my gosh  – it’s the same procedure as every year. A lot of work outside. I had nothing to do outside in the garden in winter, but that is what you see right now. And I guess, a 600qm garden plus  2000 qm orchard are a lot for one mama. I try to divide: today in the garden, tomorrow in the orchard. As soon as it’s warm enough and not raining, I am outside. There is a new shadow bed to be raised, the old leaves have to be removed from the bed, my raised bed has to be organised and the maple tree has to be cut. Well, a lot of work for me and more fun for the kids, they love the chaos and the thought of green. Just as I do. Come, spring! 

Farbe in der Werkstatt – Color in my Studio

In meiner Werkstatt sieht es schlimm aus. Ich brauche demnächst mal zwei Vormittage zum Klar-Schiff – machen, das sehe ich schon. In der Zwischenzeit allerdings arbeite ich an meinem nächsten Schaufensterprojekt. Theoretisch hätte ich gern, dass es bunt und voller Farbe wird. Theoretisch. Praktisch ist das ganz schön schwer, denn alles, was selbstgemacht ist, hat mit einem Haufen Arbeit zu tun. Diesmal habe ich mich für Girlanden entschieden. Bei unserem Eierkonsum fallen viele Kartons an. Ich nehme sie für alles Mögliche: zum Sortieren, im Garten zum Mulchen und eben auch zum Basteln. Deshalb habe ich nur die Spitzen ausgeschnitten und eingefärbt. Das mache ich meist, wenn ich auch etwas anderes anmale, damit ich nicht nur wegen der Kartons Farbe verbrauche. Mit Perlen und Schusterzwirn aufgefädelt, geben sie sehr hübsche Girlanden, die an zarte Blüten erinnern. Hm. Nur, dass ich viele davon brauche, um mein Schaufenster zu füllen. Mal sehen, ob ich es schaffe….

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My studio is such a mess. Which means I definitely need to mornings for cleaning and tidying up. In the meantime I work on a new shop window projects. I want to have a colorful window and I need something for my windows to hang it. Which makes flower garlands, made of egg boxes. I cut them and color them and then thread them on a thin twine with beads in between. Looks so lovely. But I have to make tons of them to fill a window. Let’s see, if I make it! 

Neu Gelesen

Kalinka Meesenburg: Bock auf Stock. Das Naturbastelbuch

Heureka!

Vielen Dank an Kalinka Meesenburg, die mit ihrem Bastelbuch Bock auf Stock. Das Naturbastelbuch endlich einmal gezeigt hat, dass Erwachsene durchaus in der Lage sind, ihre Kinder zu verstehen. Ist die Stockliebe von Kindern nicht etwas verblüffendes? Meine Jungs sammeln Stöcke wo sie gehen und stehen. Und seit ich eine Obstwiese habe, brauche ich auch ständig für irgendetwas einen Stock.

Eigentlich wussten wir das doch schon sehr lange: dass Stöcke toll sind. Als Kunstobjekt, zur Dekoration, zum Stützen junger Pflanzen und gaukeliger Blumen, als Schwerter, Kochlöffel und Luftgitarren, nichts ist so breit einsatzfähig wie ein Stecken. Kalinka Meesenburg weiß das als Mama von drei Jungs und hat sich auf das Spiel eingelassen. Entstanden ist dadurch ein Bastelbuch, das man eigentlich auch als großes Brainstorming lesen kann. Was lässt sich mit Stöcken alles machen?

Verspielte Kreativität

In ihren Gedanken zum Stock an sich bleibt Frau Meesenburg immer nah an den Kindern. Schließlich sollen sie ihre Stöcke selbst verbasteln können, wenn auch manchmal die Hilfe Erwachsener notwendig ist. Die Ideen, die herausgekommen sind, sind nicht immer die allerneuesten, aber immer sehr nett umgesetzt, so dass aus einem schnöden Stock am Ende immer ein schönes Spielzeug oder Dekorationsobjekt wird.

Aus Stöcken werden Tierchen gebastelt, die mit Farbe, Kleber und Bastelmaterial zu Insekten und Fantasiewesen aufgemöbelt werden, praktische Wanderstäbe werden dank Schleifpapier und Farbe zu Objekten, die auch ins Haus dürfen, Stöcke werden zu Angelspielen umfunktioniert, mit Magneten ausgestattet, zu Schlangen und Jedischwertern verbastelt. Ich sehe, dass Jungs und Mädchen gleichermaßen glücklich werden mit dem Stockbuch und von Waffen über Steckenpferde und Feenwohnungen ist alles drin und gerecht verteilt.

Schönheit in der Natur

Letztendlich geht es darum, die Eltern sehen zu lassen, was die Kinder sehen und mein einziger, aber gewichtiger Kritikpunkt ist, weshalb es denn nicht den Kindern überlassen wird, wie ein Stockspiel sein darf. Denn, ehrlich gesagt, die Stöcke meiner Jungs sind auch in unbemaltem Zustand Jedischwerter und so ist der Zierrat doch sehr auf die Eltern ausgelegt. Wir halten es schließlich nicht aus, so etwas krümelndes und unordentliches wie einen Stock daheim zu haben.

Unsere Kinder stört die Rohheit der Natur selten, sie sehen Pferde und Schwerter auch im unbehandelten Stock. Insofern schränken wir wohl ihre Fantasie ein, wenn ihnen klar gemacht wird, dass nur ein verzierter hübscher Stock etwas wert ist. Trotzdem mag ich die Projekte sehr. Für mich sind es Projekte für Regentage oder für die vielen lauen faulen Feriennachmittage, an denen meine Kinder mit ihrer Zeit nichts anzufangen wissen. Sich dann schöne Dinge aus dem zu bauen, was man in Wald und Flur gefunden hat, ist doch etwas wunderbares.

Titelangaben:

Kalinka Meesenburg: Bock auf Stock. Das Naturbastelbuch

Igling: Edition Michael Fischer, 2016. 80 Seiten. 14,99 EUR.

Baumschnitt

So sieht es im Moment auf meiner Obstwiese aus. Der Frühling ist hier noch nicht ganz angekommen, aber ich versuche, das Jahr vorzubereiten. Ich habe mittlerweile sechs Obstbäume geschnitten, doch einiges fehlt noch und begonnen, ein Beet vorzubereiten. Mit meinem eingeschränkten Gemüsegarten bietet es sich an, große Pflanzen wie Kartoffeln und Topinampur gleich auf die Wiese zu verlagern, mal sehen was passiert. Ich habe mich für ein Mulchbeet entschieden, das ich noch einfassen muss. Im Moment fahre ich nur einmal in der Woche auf die Wiese um zu arbeiten, noch reicht das, denn es gibt nichts zu ernten und die Sägerei ist anstrengend. Aber ich mag meine Wiese und freue mich auf ein neues Obstwiesenjahr!

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This is what the orchard looks like right now. Spring has not quite arrived yet, but I try to get everything prepared for the year. Which includes a lot of trees to be cut, some beds to be prepared and some dreaming to be done. Once a week is enough for the moment but I know I will have to work more and harder. Love that orchard.

Vorbereitungen für Ostern

Was macht man, wenn es regnet und der Jüngste krank ist? Kneten, richtig. Der Kleine mit Salzteig und die große mit Fimo. Ich habe Fimoschnickschnack bestellt und ausprobiert und an einem verregneten Freitag durchgewerkelt – massenweise große und kleine Kreuze sind entstanden, bald ist Ostern und Erstkommunion und auch meine Kinder dürfen sich was aussuchen. Die Vorlagen vorzubereiten war nicht schwer und pro Kreuz brauchte ich ca. 20 Minuten – Backen und Lackieren nicht eingerechnet. Mist, diese kleinen Dinger sind doch empfindlicher zu handhaben als man glauben möchte, doch das Resultat ist toll!

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What do you do when it’s raining and your youngest is ill? Make a dough, right. Jakob worked with play dough and I with polymer clay. I got some add ons to try out and worked that whole rainy Friday. I made  a lot of crosses, small and large, it’s easter soon and the first communion is not far away plus my own kids are allowed to choose one. Making samplers was easy but it took me 20 minutes to make one pendant, plus baking and varnishing. Those mini polymer clay things are not easy to handle but I like the result!

 

Neu Gelesen

Bas Kast: Und plötzlich macht es Klick! Das Handwerk der Kreativität oder wie die guten Ideen in

den Kopf kommen.

Über die Entzauberung des Genies

Der Psychologe Bas Kast möchte mit Und plötzlich macht es Klick! Das Handwerk der Kreativität oder wie die guten Ideen in den Kopf kommen den althergebrachten Nimbus der Genialität entzaubern. Was zeichnet einen kreativen Menschen aus und weshalb gibt es so wenige davon? Bas Kast erläutert Funktionsweisen eines kreativen Gehirns und gibt all denen Hoffnung, die ihr bislang wenig kreatives Leben etwas aufmöbeln möchten. VIOLA STOCKER ging in die Schule der Genies.

In lockerem Plauderton, der sonst nur amerikanischen Wissenschaftlern geläufig ist, nähert Kast sich dem Dilemma all jener, die in den eigenen Fußstapfen stecken geblieben sind. Wer nicht mehr weiter weiß, dem fällt nichts ein und Bas Kast verwendet die ersten vier Kapitel seines Buches darauf, nicht nur dieses Dilemma zu schildern sondern auch aufzudecken, wie die Wissenschaft bisher Kreativität erforscht.

Von Intelligenztests und Kreativitätstests

Das menschliche Gehirn ist perfekt auf den Alltag abgestimmt. Die innere Uhr sagt, wann man etwas tun sollte, wie eine Situation wahrscheinlich gestaltet ist und wo in einem Restaurant die Toiletten sind. Es gibt viele Muster für Menschen, Situationen und Räume, die unser Gehirn abgespeichert und verinnerlicht hat, so dass die Muster jederzeit abrufbar sind. Von Grußformeln bis zur Orientierung an einem unbekannten Ort helfen diese Muster dem Menschen, zu überleben. Aber sie schränken auch ein.

Bas Kast beschreibt viele psychologische und neurologische Tests, mit denen sich Kreativität messen lässt. Schnell steht fest: Wo Muster ablaufen, schläft das kreative Gehirn. Es wird erst wach, wenn die Muster nicht mehr stimmig sind. Datenbrillen, die alternative Realitäten zeigen, bringen das Gehirn durcheinander. Wer in einer virtuellen Realität agiert, erwartet die gleichen Muster wie in der analogen Welt. Was, wenn aber eine Flasche, statt vom Tisch zu fallen, nach oben fliegt? Wenn Dinge in der Entfernung größer statt kleiner werden? Was geschieht nun im Gehirn?

Aufbrechen von Gewohnheiten

Für die Recherchen zu seinem Buch hat Bas Kast Wissenschaftler in Europa und den Vereinigten Staaten besucht, die sich in teils langjährigen Studien mit Kreativität auseinandersetzen. Zudem analysiert er die Biographien berühmter kreativer Wissenschaftler und Künstler, um Muster zu finden für deren Schaffenskraft. Wie die oben genannte Testsituation bereits nahelegt, werden kreative Segmente dann im Gehirn aktiviert, wenn es gelingt, Gewohnheiten und Muster aufzubrechen.

Doch entgegen aller Klischees vom weltabgewandten Genie, entsteht Kreativität auch durch Kommunikation und soziale Interaktion. Zugewandte Menschen, die sich mit anderen über ihre Denkmuster unterhalten können, finden eher schnelle kreative Lösungen für ein Problem als narzisstische Einzelgänger und das erstaunlicherweise unabhängig von der jeweiligen individuellen Intelligenz.

Inspiration und Transpiration

Was unterscheiden aber ein Genie von einem Durchschnittskreativen? Bas Kast bleibt auch hier am Boden: zehn Jahre Übung, so Kast, braucht im Durchschnitt ein Genie von der Entwicklung einer Idee bis zum genialen Durchbruch. Wer also seine ganz persönliche kreative Nische findet, ist klar im Vorteil. Denn nur jemand, der liebt, was er tut, kann sich motivieren, in diese Materie immer tiefer einzutauchen. So konnte Einstein seine Relativitätstheorie entwickeln und aus einem herumstreunenden Taugenichts namens Darwin wurde der wichtigste Evolutionstheoretiker seiner Zeit. Sie alle hatten, so betont Kast, ihre kreative Nische gefunden und sich intensiv damit auseinandergesetzt.

Für den Durchschnittsbürger bedeutet das Ernüchterung und Hoffnung zugleich: Kreativität lässt sich nicht erlernen, denn auch bei allem Training sollte eine Grundbegabung vorhanden sein, die selbstverständlich wie alles andere auch unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Ohne Talent lässt sich nicht kreativ werden. Dann sollte man sich seiner Talente bewusst werden und zwar unabhängig vom eigenen Wunschdenken. Ein Gesangstalent lässt sich erst dann trainieren, wenn eine Stimme vorhanden ist. Wer aber seine Begabung entdeckt und fördert, für den ist das letzte Kapitel in Bas Kasts Buch eine große Anregung: Entspannungstraining, Offenheit und Austausch sind der Grundstein der eigenen Kreativität, die dann jeder für sich vertiefen kann.

Titelangaben:

Bas Kast: Und plötzlich macht es Klick! Das Handwerk der Kreativität oder wie die guten Ideen in

den Kopf kommen.

Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, 2015. 272 Seiten. 19,99 EUR.

Guten Morgen, Garten! – Good Morning, Garden!

Wenn es mal nicht regnet, dann kann ich schon auf einen Streifzug durch meinen Garten gehen. An Tagen, an denen die Sonne scheint, ist der Frühling spürbar nahe und ich halte es kaum mehr aus. Und siehe da: überall lugt schon etwas Grünes zwischen den Laubblättern hervor. Mal kucken, ob ich dieses Jahr das Laub liegen lasse, es ist so ein guter Mulch für meine Pflanzen, vor allem, weil Buchenlaub den Boden nicht so sauer macht wie z.B. Nusslaub. Besonders schön ist es aber nicht. Meine Pflanzen scheinen damit wenig Probleme zu haben, überall schauen schon die Narzissenspitzen zwischen dem Laub hervor. Ich hab soo Lust auf Gartenarbeit! Geht es Euch auch so?

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Whenever the rain stops I go for a walk in the garden. When the sun shines I can feel spring right around the corner. Lots of green is emerging between the leaves. I wonder wether I should leave the beech leaves on the ground or not. Could be great for the soil but doesn’t look so. The plants seem to have no problems to start growing. I would love to begin with my work outside. A few days more, I guess.

Neues Schaufenster – New Shop Window

Den ganzen trüben Januar über habe  ich für dieses Schaufenster gearbeitet. Ich wollte viele Kerzen haben, denn am Weißen Sonntag wird hier Erstkommunion gefeiert und wer weiß, vielleicht braucht jemand noch eine Kerze? Eine ist schon verkauft, der Rest steht im Fenster. Schon lustig, nach wie wenig Aufwand manchmal Dinge aussehen, für die man ewig gebraucht hat. Erst Mittw Februar hatte ich alle Kerzen beinander. Und das, obwohl ich schon letzten Sommer ein paar Taufkerzen gemacht hatte. Ist es nicht verrückt? Die Kerzen mache ich nur vormittags, wenn keine schreienden Kinder um mich rum sind und ich denken kann. Manchmal denke ich mir was aus (wie den Blätterbaum), manchmal sind die Ideen anderer genial. Manchmal erinnere ich mich an meine Kindheit (wie die Kerze ganz rechts unten). Insgesamt stelle ich fest: Kerzen mag ich einfach.

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All that cold January long I have been working on that shop window. I wanted to have a whole lot of candles because as a catholic mama I know there’s a holy communion comming up after easter. Maybe someone wants a candle?  I already sold one, the rest remains in the shop window. It’s funny how easy -peasy the candles are sometimes looking although they were time consuming to make. I work in the mornings without kids, so to be able to think and be creative. Sometimes I come up with an idea (like the tree), sometime others had an idea and sometimes I remember my childhood (the right one below). To sum it up: I love candles.