Die Nächste bitte – Next Purse, please!

Endlich ist das nächste Projekt fertig. Oben auf dem Foto seht Ihr die verbleibenden zwei  Tischsets, oder was auch immer das war.

Wie schon bei der ersten Tasche habe ich eine Kleinkinderjeans angepasst und das Tischset (was auch immer) entsprechend angepasst. Weil jede Tasche ein Unikat ist und dieses Exemplar für den Laden gedacht war, habe ich es auch ganz anders verziert. Gefüttert sind sie auch alle, das Futter nähe ich immer von Hand an, bietet mir etwas Sicherheit und Kontrolle beim Führen des Fadens. Nun fehlt nur noch der Fotograf, der mir die Taschen für den Onlineshop aufhübscht.

Next project finished. Two more to go. Again I used a toddler jeans which I altered and of course there was some lining to be added by hand. Decoration had to be different, because, you know, I want those purses to be really special. No one like the other. Now I have to wait for the photographer…..

Verlinkt mit Creadienstag, Meertje, Pamelopee, HoT, Dienstagsdinge, Gusta, AlttrifftNeu, EiNaB und HappyRecycling!

Neu Gelesen

Redaktion essen & trinken: Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch.

Einstieg in den Orientexpress

Die findige Redaktion von essen & trinken hat mit Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch ein wunderbares Einstiegswerk für die orientalische Küche verfasst. Dass manche Rezepte sehr westlich klingen, schadet dabei gar nichts. Schließlich richtet sich das Kochbuch an all jene, die wie ich noch nicht so viel Erfahrung in orientalischer Küche haben. Ohne viel Brimborium darf man gleich in die Küchenaction starten und die Früchte der eigenen Arbeit genießen.

Was mich am meisten betrübt, wird gleich im Vorwort propagiert. Nirgends im Buch finde ich zu den Rezepten eine Erläuterung, was ich da eigentlich koche. Ist es afghanisch? Griechisch? Marokkanisch? Nein, die Redaktion vertritt die Ansicht, dass wild durcheinander gekocht werden darf, solange es schmeckt. Eigentlich finde ich das auch völlig in Ordnung. Bis ich irgendwann beim Schmökern merke, dass ich gerne die Geschichte hinter dem Rezept gekannt hätte.

Übersichtliche Gestaltung

Das Kochbuch ist hübsch aufgemacht und gestaltet, entspricht aber ansonsten im Layout durchaus den gängigen Kochbüchern. Vielleicht hätte sich das Thema zu etwas mehr exzessivem Design angeboten. Die Redaktion hat die Kapitel ansonsten durchaus sinnvoll aufgeteilt. Es gibt anfangs Kleinigkeiten zu essen, später dann Geflügel und Rind, dann Lamm, Fisch, Meeresfrüchte und Vegetarische Kost. Desserts fehlen, das fällt auf, aber vielleicht gibt es einfach keine orientalischen Desserts? Ach was….

Vieles, was hier gekocht wird, ist vegetarisch oder vegan. Mir gefällt vor allem der Zutatenreichtum. Weil es eben ein konventionelles Kochbuch ist, stehen die Chancen gut, dass die Zutaten auch erhältlich sind. Was habe ich schon an Kochbüchern rezensiert, die alle den Haken hatten, dass ich nichts von den Zutaten vor Ort kriege! In Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch werden außerdem gerade für besondere Gewürze immer wieder Bezugsquellen angegeben, und zwar unterschiedliche, falls mal ein Händler nicht in Frage kommen sollte.

Bekannte Gesichter und Neuland

Es wird querbeet gekocht, Bekanntes trifft auf Experimentelles. So ist fast für jeden etwas dabei. Unspektakulär, dafür kindersicher ist das Fladenbrot mit Lammhackfleich, der Rote -Bete Salat mit Nüssen und Salzzitronen schmeckt sicher auch vielen. Gerade bei den Vorspeisen und Kleinigkeiten gibt es Wiedererkennungswerte, wenn z.B. Weinblätter und Paprikaschoten gefüllt werden und mit Couscous und Hummus Dips zubereitet werden.

Diese Kleinigkeiten machen bei weitem das größte Kapitel aus, erstaunlich, nicht wahr? Man bekommt richtig Lust auf Abende mit Freunden und großen orientalischen Buffets mit vielen leckeren, nun ja, Kleinigkeiten! Bei den Hauptgerichten geht es dann entsprechend handfester zu und relativ schnell wird man über die Anschaffung einer Tajine, einem orientalischen Schmortopf, nachdenken. Viele orientalischen Gerichte werden darin zubereitet und ich weiß nicht, ob sie durch einen Dampfgarer oder eine Schmorpfanne ersetzt werden kann.

Abwechslungsreiche Rezepte

Bei den Hauptgerichten offenbaren sich kulinarische Unterschiede. Vorspeisen, die originell zubereitet sind, kennen wir ja schon aus dem mediterranen Umfeld. Doch die Hauptgerichte im Buch sind einfach oft sehr anders. Es wird viel mit Früchten gekocht, Feigen, Granatapfelkerne und Kresse geben sich die Hand bei Geflügel, genauso wie Minze, Auberginen und Mandeln. Man kann die Unterschiede förmlich riechen!

Toll, dass die Redaktion auch an die Selbermacher gedacht hat. Für das traditionelle nordafrikanische Gewürz Raz el Hanout gibt es im Buch eine Rezeptur, wer nicht mag, kauft ein. Mir gefällt vor allem, dass die Rezepte allesamt kochbar sind. Abwechslungsreich, viel Gemüse und Geschmacksbomben unter der Zunge – mehr will ich gar nicht!

Titelangaben:

Redaktion essen & trinken: Minze, Couscous und Falafel. Einfach orientalisch.

Köln: Fackelträger Verlag, 2017. 160 Seiten. 20 EUR.

 

Kunst und Handwerk, Upcycling

Unikate, Upcycling, Handarbeit, Kunsthandwerk, Schmuck

Buchfreude!

Buchfreude: ab zum Freutag!

Jessi Bloom: Mein Garten für freilaufende Hühner. Wie man einen schönen und hühnerfreundlichen Garten gestaltet.

Die Hühnerflüsterin

Jetzt ist die beste Zeit, über den Garten nachzudenken. Weihnachten ist vorüber, wir sind gut ins neue Jahr gestartet und der kalte Februar hält mich drinnen. Zeit für Jessi Blooms Mein Garten für freilaufende Hühner. Wie man einen schönen und hühnerfreundlichen Garten gestaltet. Ich habe das wundervolle Buch geradezu verschlungen und die schönen Hühnerfotos waren nur ein Teil der Freuden. Ich bin sicher, Jessi Bloom ist eine verwandte Seele.

Sie kennt die Hühner so gut. Zugegeben, es ist erst das zweite Hühnerbuch, das ich lese, doch ich bin sehr entzückt. Diesmal erhalte ich gar nicht so viele wissenschaftliche Informationen über Rassen und was weiß ich was. Dafür gibt es wohl bessere Hühnerbücher. Aber ich brauche auch all die Softfacts, die Jessi Bloom mir von den Hühnern vermitteln kann, mehr sogar als die Theorie. Und weil immer alles anders ist, hat Bloom viele andere Hühnergärten besucht und fotografiert.

Hühner und Garten als Kombination

Was Bloom macht, ist sehr interessant. Sie integriert ihre Hühner in ihren Familiengarten. Das hat Konsequenzen genauso, wie es nur unter bestimmten Voraussetzungen gelingt. Dass es harmonisch gelingt, ohne zerhackte Beete und panische Hühner, ist das Tolle an Blooms Konzept. Und dass es auf ganz verschiedene Weisen gelingen kann, zeigen die Biographien der Hühnerhalter, die jedem Kapitel vorangestellt sind.

Jahreszeitliche Überlegungen spielen bei Blooms Konzept eine große Rolle. Hühner fliegen nicht, sie suchen Zuflucht unter Stauden vor ihren Fressfeinden am Himmel. Das heißt aber auch, dass, wenn die Hühner auch im Winter draußen sein dürfen, sie immergrünen Schutz benötigen. Plötzlich kommt man ins Grübeln und sieht den eigenen englischen Rasen mit anderen Augen. Oder, wie in meinem Fall, findet das Gestrüpp an den Grundstücksgrenzen gar nicht mehr so schlimm.

Einen Hühnergarten gestalten

Wie sich das liebe Federvieh dann im Einzelnen wohlfühlen kann, erläutert Bloom im zweiten Teil des Buches. Hühner benötigen wie Menschen eine bestimmte Infrastruktur. Ich würde meine Blumen- und Gemüsebeete nur ungern scharrenden Hühnerfüßen opfern, also muss ich andere Stellen anbieten können, wo die Hühner graben dürfen. Trinkwasser muss zur Verfügung stehen und vielleicht soll es auch hühnerfreie Bereiche geben.

Ich lerne, dass ich auf meinen sechshundert Quadratmetern vielleicht nur drei Hühner halten kann, ohne dass mein Garten Schaden nimmt, das sollte doch zu machen sein. Unser abgeliebtes Spielhaus könnte ohne großen Aufwand zum Hühnerstall umgebaut werden. Aber brauche ich dann eine Stromleitung? Was, wenn das Trinkwasser im Winter gefriert? Wo baue ich Legenester ein? Ganz klar, ohne Umbau geht es nicht. Ein Plan muss her.

Beispiele aus dem bunten Leben

Blooms Beispiele befreundeter Hühnerhalter sind wundervoll. Manchmal zu wundervoll für mich, die ich neidvoll auf all die wunderschönen Gärten netter Menschen blicke. Jessi Bloom hat ein tolles und ein positives Hühnerhalterbuch verfasst. Aber ich habe auch dazu gelernt. Hühner sollen es doch auch gut haben. Ich möchte, dass sie meinen Garten lieben wie ich ihn liebe, ohne ihn kaputt zu machen.

Also werde ich mich langsam herantasten. Erst gestalte ich die bestehenden Elemente um. Ich will ein Gemüsegarteneck, wo vorher nur Buschwerk war, das aber dann als Schutz für die Hühner wegfällt. Ich brauche Sand und Erde zum Scharren, am besten mit Käfern und Würmern drin. Hühnertraktoren, kleine, transportable Hühnerställe, sind eine tolle Idee, wenn ich meinen Garten immer noch unter Kontrolle haben will. Und vielleicht warte ich noch, bis meine Kinder nicht rigoros barfuß laufen und in Hühnerkot treten. Wer ernsthaft über Hühner nachdenkt, wird Jessi Bloom brauchen.

Titelangaben:

Jessi Bloom: Mein Garten für freilaufende Hühner. Wie man einen schönen und hühnerfreundlichen Garten gestaltet.

Aus dem Englischen von Claudia Huber.

Bern: Haupt Verlag, 2017. 224 Seiten. 24,90 EUR.

 

Kunst und Handwerk, Upcycling

Unikate, Upcycling, Handarbeit, Kunsthandwerk, Schmuck

Ganz im Zeichen der Feder – Loving Peacocks

Meine Freundin hatte Geburtstag und es war Zeit, einen Scherz weiter auszubauen, den wir schon seit Jahren hin und her schieben: Federn. Sind Federn nicht etwas Tolles? Seit ich einen Goldfasan gesehen habe, ist es um mich geschehen. Am liebsten hätte ich Goldfasanschmuck gemacht, doch irgendwie fügte sich alles pfauenartig zusammen. Am längsten hab ich für das Armband gebraucht, trotz verschiedener Youtube Anleitungen hab ich nichts gepeilt und brauchte ein zweites Armband, damit alles ordentlich wird. Dafür passt es jetzt wunderbar zu den Ohrhängern aus Federn und Perlen. Sie sind herrlich leicht. Federleicht sogar.

Den Kopfschmuck hätte ich fast vergessen. Dabei liebt meine Freundin aufwendige Hochsteckfrisuren. Ein bisschen Glitzer für mehr Art Deco und ich bin gespannt auf Ihren nächsten Auftritt.

This came out to be some sort of peacock birthday. I needed a present for a friend and we both love feathers. So, yes peacock. The most difficult part was the bracelet. It took me a second one to get it right. But now? Isn’t it just nice? I made a paper basket for packing and added a pair of earrings – easy to make – and a bit of hair fancy. That was the easy peasy part. As I said, the bracelet…. Anyway, there’s going to be a peacock party soon, I hope.

Hübsch verpacken wollte ich auch noch alles, also habe ich Papierkörbe geflochten, der erste wurde zu groß, aber der aus braunen Papierrollen hat perfekt gepasst. Ein bisschen Platz war noch für Küchenleckerlis und Selbstgemachtes und die Spange war eine wunderbare Verpackungsdekoration.

Ab zum Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge, Gusta, AlttrifftNeu, HappyRecycling, EiNaB und Pamelopee!

Kunst und Handwerk, Upcycling

Unikate, Upcycling, Handarbeit, Kunsthandwerk, Schmuck

Neu Gelesen

Maaike Koster & Emma Sibley: Urbane Botanik. Zimmerpflanzen für moderne Gärtner

Aus Pflanzenliebe

Maaike Koster und Emma Sibley haben mit Urbane Botanik. Zimmerpflanzen für moderne Gärtner ein ganz und gar wunderbares Buch geschrieben. Bibliophile Zimmergärtner werden es lieben, die feinen, treffenden Illustrationen begleitet vom Wichtigsten, was man über die Pflanzen wissen sollte. Nun ist es wirklich gar nicht mehr schwierig, selbst in den kleinsten Wohnungen grüne Paradiese zu erschaffen.

Die Autorinnen sparen sich umständliche Vorworte und Einführungen ins Thema. Zimmerpflanzen sind schließlich nicht unbekannt. Oder doch? Von wie vielen Pflanzen, die bei uns in den Wohnungen wachsen, kennen wir Namen und Bedürfnisse? Ich habe viele geschenkt bekommen, andere begleiten mich schon mein Leben lang. Nur von einigen kenne ich Namen und Charaktereigenschaften. Doch ich liebe sie alle.

Jeder kann einen grünen Daumen haben

Mir liegt besonders Kosters und Sibleys Kernbotschaft am Herzen: Einen grünen Daumen zu haben, hat nichts mit Kunst oder individueller Begabung zu tun. Manchmal reicht ein gutes Buch, in dem das Wesentliche zu einer Pflanze steht, um einem die Augen zu öffnen, oft genügt es einfach schon, die Pflanzen zu beobachten. Pflanzen suchen sich in der tropischen Natur ihre Nischen, in denen sie gedeihen können.

Soll es ihnen bei uns gut gehen, macht es Sinn, diese Nischen nachzuempfinden. Wie leicht das manchmal geht, erläutern die Autorinnen in Urbane Botanik. Zimmerpflanzen für moderne Gärtner ausführlich. Es gibt Schattenpflanzen, die auch in Fluren gedeihen, Sumpffarne, die gerne nasse Topferde haben und natürlich die pflegeleichten Sukkulenten, die es nicht krumm nehmen, wenn die Wassergabe einmal länger ausbleibt.

Ästhetisch und informativ

Das Besondere an Urbane Botanik ist die schöne Kombination aus Information und Buchkunst. Maaike Koster ist eine begnadete Grafikerin, die in zarten Aquarellstrichen die Eigenheiten jeder Pflanze verdeutlicht. Ihre Kunst bewegt sich zwischen naiver Malerei und der peniblen Genauigkeit einer Merian, jede Pflanze ist sofort erkennbar charakterisiert. Ihre Illustrationen machen das Buch zu einem wundervollen Geschenk für Menschen, die sich gerne einen Zimmerpflanzengarten zulegen würden.

Wer sich nicht vom schönen Design des Buches trennen kann, behält es für sich und kann sich dank der einfachen inhaltlichen Aufteilung gut zurechtfinden. Letztendlich sind die bekanntesten Zimmerpflanzen in wenige Kapitel aufgeteilt: Sukkulenten, Kakteen, Blühpflanzen und Grünpflanzen. Man wird häufig auf bekannte Pflanzen stoßen, viele davon kannte ich nicht mit Namen. Nun kann ich nicht nur wissen, wie meine Pflanzen heißen, sondern sehe auch, was ihnen gut tut. In meinem Haushalt wird Urbane Botanik zum ständigen Begleiter.

Titelangaben:

Maaike Koster & Emma Sibley: Urbane Botanik. Zimmerpflanzen für moderne Gärtner

Aus dem Englischen von Eva Korte.

Münster: LV-Buch, 2017. 158 Seiten. 25 EUR.

 

Kunst und Handwerk, Upcycling

Unikate, Upcycling, Handarbeit, Kunsthandwerk, Schmuck

Buchfreude

Verlinkt mit Freutag!

Hilary Grant: Inselmaschen. 30 spannende Strickanleitungen im nordischen Stil für moderne Mützen, Handschuhe und Pullover.

Winterchic!

Ist auch bei Euch der Weihnachtsstress vorbei? Dann schnell ran an die Nadeln, solange es noch Winter ist! In Hilary Grants Inselmaschen. 30 spannende Strickanleitungen im nordischen Stil für moderne Mützen, Handschuhe und Pullover finden sich wundervolle Projekte für graue Abende und Nachmittage. Tolle Muster, verschiedenste Ausführungen und wer mag, darf auch richtig viel arbeiten.

Hilary Grant vereint in ihren Entwürfen die Eindrücke der rauen schottischen Orkney Inseln mit den farbenfrohen Mustern der Fair Isle Technik. Einige Projekte in ihrem Buch sind klein genug, um einen Nachmittag zu füllen und sind auch ohne großes Strick Know-How durchführbar. Andere wiederum, komplexe Fair-Isle Muster an Pullovern, werden viele Stunden brauchen, um vollendet zu werden. Damit ist für alle etwas dabei und wer die Technik noch nicht kennt, kann sich ihr langsam nähern.

Verschiedene Schwierigkeitsgrade

Prinzipiell gibt es wie in den meisten Strickbüchern eine Einführung in die Technik. Persönlich nerven mich diese Seiten immer, doch ich verstehe schon, dass es Menschen gibt, die beim Kauf dieses Buches vielleicht das erste Mal in ihrem Leben ein paar Nadeln in der Hand halten werden. Für sie sind wohl auch die eher langweiligen Projekte wie die Bommelmütze im Rippenmuster gedacht.

Ach die Patenthandschuhe überzeugen mich nicht, die schönen Fotos dafür schon. Aber schließlich kann ich Fotos nicht stricken. Dann wird es aber auch schon interessant. Grant entwirft Mützen, Stulpen und Fäustlinge in sehr grafischen Mustern, die an die Fair-Isle Muster erinnern. Für jedes Muster, beispielsweise das Pfeilmuster, gibt es unterschiedliche Projekte. Mützen, Pulswärmer, Loops, von zwei grafischen Mustern auch Pullover.

Tolle Farben, tolle Grafik

Grant gelingt es, traditionelle Technik mit moderner Optik zu verbinden. Ihre Entwürfe haben nichts mehr mit den muffigen Norwegerpullovern aus den siebziger Jahren zu tun. In wunderschönen Farben, die trotzdem nicht an Natürlichkeit verlieren, variieren die grafischen Strukturen an modernen Mützen und Loops. Mir fehlen ein bisschen anspruchsvollere Entwürfe für Jacken oder Fingerhandschuhe, aber ich will nicht nörgeln.

An sich finde ich es toll, anspruchsvolle Designs zu stricken, im Moment ist mir zuviel Grobstrick in simplen Techniken unterwegs und für Hilary Grants Maschen braucht es regelmäßiges Garn und geschickte Finger. Wer die Technik beherrscht, kann sicher selbst variieren und hat nun viele Muster vorliegen, die sich anwenden lassen. Ich für meinen Teil werde wieder mein Spinnrad anwerfen, denn die meisten Muster sind in Nadelstärke 3mm gestrickt. Feine Strickwaren, die leicht anliegen und unter Jacken passen. Ich werde es lieben!

Titelangaben:

Hilary Grant: Inselmaschen. 30 spannende Strickanleitungen im nordischen Stil für moderne Mützen, Handschuhe und Pullover.

Übersetzt von Christine Heinzius.

Münster: LV-Buch, 2017. 144 Seiten. 18 EUR.

MMI – Messe!

 

Ahhh! Falsche Halle! Ich Dummdödel….

MMI – Messe Frankfurt. Und eigentlich wollte ich zur Creativeworld. Da war ich am Schluss auch. Augenschockerlebnisse gab es anfangs, als ich durch die Christmasworld gelaufen bin, um dahin zu gelangen, wohin ich eigentlich wollte. Dann habe ich massenweise fotografiert, weil ich dachte, mir glaubt das doch kein Schwein.

Auf der Creativeworld habe ich vergessen, zu fotografieren. So beschäftigt war ich. Danke, dass mein Mann mich gefahren hat. So kam Jakob auch noch zu einer Socke. Die zweite muss ich diese Woche abends stricken. Beim Nachdenken über meinen Messebesuch…..

Eines ist geschafft! – One Project Finished

 

Ihr erinnert Euch? Nun ist wenigstens ein Projekt von letzter Woche fertig. Ich habe begonnen, Papierperlen zu drehen. Einige davon bildeten die Grundlage eines Rosenkranzes – die Erstkommunionszeit naht, ich habe selbst wieder ein Erstkommunionkind und denke über passende Geschenke nach. Geschenkpapiere sind oft so hübsch und werden einfach weggeworfen, es bricht mir das Herz! Lieber habe ich sie zerschnitten und kleine Perlen daraus gerollt, die ich dann in der Werkstatt lackiert habe, damit der Rosenkranz stabil bleibt.

Ich finde, er ist mir gut gelungen. Bunt, fröhlich, kindgerecht und aus nachhaltiger Produktion. Mein Mann hat wiedereinmal für mich fotografiert und so gibt es auch noch wirklich schöne Produktbilder, was will man mehr….

Verlinkt mit Creadienstag, Pamelopee, Dienstagsdinge, HoT, EiNaB, HappyRecycling, Gusta und AlttrifftNeu!

Do you remember? At least one job is finished. I started making paper beads last week and now made a rosary. We have a holy communion party here in no time and I need presents. I love gift wrapping papers, they are so beautiful and yet are thrown away. They made up really nice beads, which I varnished to make them more sturdy. Well, paper love…..

Kunst und Handwerk, Upcycling

Unikate, Upcycling, Handarbeit, Kunsthandwerk, Schmuck