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Es wird gebastelt für Halloween – Halloween Preparations Going On

Jakob flippt völlig aus. Seit es abends früher dunkel wird, will er Geschichten von Halloween hören. Oder den Rauhnächten. Oder der wilden Jagd. Oder von Monstern. Wir haben schon Fledermäuse aus Klopapierrollen gemacht, ganz zu schweigen von hunderten von Papiergespenstern, die nach einmal unten durch gehen sich ins Nirvana zurückbeamen. Dann war ein bisschen Pause und nun kam meine Herbstlieferung von Baker Ross. Nun sind wir zurück im Spiel, denn in der Packung waren massenweise Monsterpompons, Kürbislaternen, Fensterbilder.

Und Jakob schneidet und bastelt, dass es eine Freude ist. Hin und wieder findet sich ein Geschwisterkind, das auch Lust hat, meistens findet sich Friederike und am allermeisten sitzt er neben mir in der Werkstatt und malt und schneidet, dass es eine Freude ist. Was soll ich da sagen, aus Niederbayern und rauhnachtgeprägt? Happy Halloween!

Jakob is totally freaking out. Since darkness is covering this old house pretty early in the evening, he loves to hear stories of Halloween or monsters. We already made paper roll bats or paper ghosts, which vanished as quick as they were made. Jakob paused a while and then came the package by BakerRoss. Now we’re back in, making monster balls, pumpkin lanterns and window pictures.

Jakob keeps on cutting and drawing and crafting. Some time or other, a  sibling will join him, mostly Friederike, but more often than not he would sit beside me in the studio and craft on and on. Well, happy Halloween!

 

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Aus meiner Werkstatt – In my Studio

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Eine Kette hing wieder in der Werkstatt. Etwas kürzer, aber es dauerte fast genauso lang, bis ich diese Skulptur fertig gemacht hatte. Nachdem ich auf Blau – Braun- und Grüntöne verzichten wollte, war Färben unumgänglich und für ganze 16 Wochen lagen leere, aber bunt gefärbte Pet-Flaschen in der Werkstatt. Diesmal habe ich bei 50 Flaschen aufgehört zu zählen. Dabei hatte ich eigentlich gedacht, dass eine kürzere Skulptur sehr viel schneller zu machen sein sollte. Tja. Gedacht eben. Aber wenn man keine Pfandflaschen zerschneiden will, dauert es ganz schön lange, bis man genügend pfandfreie durchsichtige Pet- Flaschen zusammenhat, die dann auch noch mit Lasur gefärbt werden und lange Trocknungsphasen durchlaufen. Egal, irgendwann hat alles ein Ende und nun hängt die Skulptur im Hausflur und wartet auf neue Besitzer.

Verlinkt wird mit Gusta, Creadienstag, Meertje, Pamelopee, Dienstagsdinge, HoT und HappyRecycling!

Another chain was hanging around in the studio. Though it was shorter, the second sculpture took me almost as long as the first one. As I wanted to leave out all Blues, Browns and Greens, I simply had to dye all plastic bottles. I stopped counting at fifty bottles. Well. I don’t cut deposit bottles, hence it takes a lot longer to collect all the bottles and dye them and let them dry. Well, there’s an end to everything and now a new sculpture is waiting for someone downstairs. 

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Neu Gelesen

Aurélie Drouet: Möbel bauen aus Holz und Naturmaterialien

Mein Freund, der Baum

Aurélie Drouets Möbel bauen aus Holz und Naturmaterialien liest sich wie ein wundervoller Ausstellungskatalog. Junge, ambitionierte Designer und Architekten, vorwiegend aus Frankreich, stellen hier ihre Gedankenspiele zu Möbel und Beleuchtung vor. Wohl dem, der wie ich eine Obstwiese mit vielen alten Bäumen hat. In Windeseile lassen sich aus altem Holz etliche Sitzmöbel, Lampen oder Garderoben bauen, die Heim und Garten verschönern.

Im gerade angesagten reduzierten Wohnstil mit wenigen Farbtönen und kargem Möbeldesign fügen sich die Entwürfe ganz unterschiedlicher Designer und Architekten wunderbar ein. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass solche Stücke immer solitär wirken, so wie sie auch fotografiert werden. Bevor man also wild darauf lossägt, wird man sich überlegen, wo die zukünftigen Preziosen ihren Platz finden könnten.

Birke und Eiche für den Wohnbereich

Der erste Wermutstropfen folgt schnell: während ich nur mit Apfelbaum und Kirsche punkten kann, werden im Buch Treibholz, Birke und Eiche verarbeitet. Ganz klar: das Gefühl, eigenes Holz ohne Probleme verarbeiten zu können, schwindet deutlich. Also mache ich mit diesem Buch, was ich mit allem anderen auch mache: Ideen sammeln. Die Konsole aus Holzlatten mit Schieferbelag zum Beispiel überblättere ich. Kein Schieferabbau auf der Obstwiese.

Der Treibholzlampenschirm dagegen, perfekt bleich in Beton gegossen, könnte auch aus einer alten Weide gemacht sein oder, falls das Holz zu weich wäre, aus altem Apfelbaum. Mir hat es vor allem der Betonsockel angetan, der die Stehlampe robust und dezent gleichzeitig gestaltet. Kann auch sein, dass die türkisen Lampenschirme ein bisschen was damit zu tun haben, dass ein Trigger bei mir anspringt.

Helle Farben, wenige Farbtupfer

Das Designprinzip in Möbel bauen aus Holz und Naturmaterialien ist denkbar einfach. Die Möbel werden naturbelassen gebaut und beim Finish wird mit einigen wenigen Farbakzenten Extravaganz herbeigezaubert. Ich sage nur: Türkis. Egal, ob auf Lampenschirmen, in Utensilos oder auf Stühlen aus Baumstämmen, ständig läuft einem diese Farbe über den Weg. Kombiniert mit hellen Holztönen, Grau, Weiß und Beton sehen die Stücke dann wirklich fabelhaft aus.

Einige schnelle Entwürfe gibt es auch: ich liebe die Garderobe aus einem Ast, einfach an beiden Seiten mit einem schönen Baumwollripsband von der Decke abgehängt. Genial für meinen Laden, für den ich noch den perfekten Kleiderständer suche. Nun habe ich ihn gefunden. Ich finde auch die Lampen aus Kokosnuss toll, aber ich denke nicht, dass ich sie machen werde. Ich habe immer Schwierigkeiten damit, Nahrungsmittel zu verbasteln.

Große Möbel, kleine Basteleien

Was mir besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit, mit kleineren Projekten sofort zu beginnen. Sei es der eben erwähnte Garderobenast oder ein Pouf aus Schafswolle, Utensilos aus Bambusrohren oder Kerzenständer aus dicken Ästen. Das geht schnell, der Bedarf an Spezialwerkzeug hält sich in Grenzen und das Resultat ist sehr hübsch. Wer übers Wochenende sein Zuhause verschönern will, wird hier bestimmt fündig, alle anderen Projekte sind etwas für Tüftler und Motorsägenbesitzer.

Titelangaben:

Aurélie Drouet: Möbel bauen aus Holz und Naturmaterialien

Aus dem Französischen von Petra Bös.

Münster: LV-Buch, 2016. 192 Seiten. 19,95 EUR.

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Septembergrün – September’s Green

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Habt Ihr es gemerkt? Das Licht wird anders. Die Sonne steht tiefer und in das Septembergrün mischt sich die Ahnung vom herbstlichen Gold. Wenn ich jetzt durch meinen Garten gehe ist das schon wie ein kleiner Abschied. mit einem großen Seufzer. Denn ich muss noch so viel schneiden (sieht man, oder) und umpflanzen, dass ich gar nicht weiß, wo mir der Kopf steht. Immerhin läuft die Apfelernte auf Hochtouren und ich habe ausgerechnet, dass ich dieses Jahr gerne 20 Liter Apfelessig haben möchte. Die Dörräpfel haben auch nicht gereicht. Ich sag ja. Septembergrün ist meine letzte Oase, bevor ich mit Riesenschritten in den Herbst und den Winter jage.

Did you see it? The light looks differently. The sun stands deeper and if you look into September’s Green you already get the notion of gold and autumn. When I walk through the garden, it is as if I have to say goodbye already. With a sigh. Because I have to cut a lot (you can see that) and change plants or plant new flowers and I really don’t know where to start. Plus, it’s apple time and I want to have more vinegar and dried apples and pies. Well, like I said, September’s green is my last chance to rest before running into autumn and winter.

 

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Manamana!

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Ich versuche ja durchaus, Sinnvolles zu produzieren. Meistens jedenfalls. Manchmal aber geht ein Gaul mit mir durch und ich mache einfach nur sinnloses Zeug. Leider macht Sinnlosigkeit oft deutlich mehr Spaß. Jakob und ich haben ein Plastikflaschenprojekt begonnen, noch nicht beendet, aber ein vorzeigbares Zwischenergebnis erreicht. Jakob nennt es: Manamana.

Weil…..

er die Muppetshow liebt und der grüne Kerl ein bisschen wie der aussieht, der Manamana singt – sagt er (denn das Original ist lila und grün angezogen, nicht grün…). Meine Lieblingsstelle ist übrigens die Muppetversion von Lullaby of Birldland

Dafür habe ich große Wasserflaschen genommen und Schlitze hineingemacht. Die Hoffnung: vielleicht kann ich so eine Äolsharfe bauen. Dann wie immer mit Küchenrolle zugekleistert und anschließend bemalt. Damit sie draußen stehen können, habe ich alles mit Klarlack wetterfest lackiert.

Usually I try to make useful stuff. Most of the time. But sometimes I’m getting cocky and I ony make senseless stuff. Which is a lot of fun. Jakob and I am working on a plastic bottle project, it’s not finished, but we have some intermediate results already: Jakob calls it: Manamana.

Because….

he loves the Muppet Show and that green guy looks  a bit like the one singing Mananmana, he says (while the original guy is dressed green and has a purple face….). My favorite moment is the part where he interprets Lullaby of Birdland….

I took big water bottles and made slits, hoping to be able to build a wind harp. The I covered it with tissue and painted it. For outside usage make sure to put varnish on it.

 

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Fürs Gesicht: eine alte Kindersonnenbrille und MASSENWEISE Netze von Zwiebeln, Kartoffeln, Knoblauch etc. Ich glaube, ich habe mindestens zwei Monate gesammelt. Mülltechnisch ist es gut, dass ich noch weit vom Selbstversorger entfernt bin, auch wenn es mich manchmal ärgert. Kaum war der Kopf fertig, haben wir eine Fotosession damit gemacht. Was soll ich sagen – ein ganzer Nachmittag Spaß!

Theoretisch wurde er dann auf einem Besenstiel hinterm Hochbeet montiert und sollte pfeifen. Tut er aber nicht und der Kopf ist abgerissen. Also: reparieren und denken!

Es lebe Manamana!

Ich verlinke mit Meertje, HappyRecycling, Gusta, Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge, Made4Boys und Pamelopee!

The face: old kids sun glasses, a lot of onion and potato nets that were collected for two month. As soon as the face was finished, we had a session outside. Like I said: lots of fun.

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Neu Gelesen

Mark Diacono: Huhn & Ei. Haltung, Rassen und Rezepte

Ich wollt, ich hätt ein Huhn

Hühner sind einfach toll. Meine Tante hatte Hühner und ich war immer fasziniert vom Gegacker und Geflatter der gefiederten Damen, die den großen Obstgarten meiner Tante durchforsten durften. Mark Diacono muss Ähnliches erlebt haben, denn in Huhn & Ei spricht er mit großer Zuneigung von seiner Geflügelfarm. Er ist Eigentümer der Otter Farm in East Devon, England, der ersten Klimawandelfarm der Insel und verfasste eine wundervolle Übersicht über Hühner, ihre Haltung und ihre Zubereitung.

Natürlich liest man dieses Buch von Mark Diacono nicht einfach so. Ich überlege seit langem, ob Hühner für mich nicht ideal wären. Ich weiß nicht einmal, ob ich ein besonders engagierter Tierfreund bin, aber der Gedanke, Hühner zu halten, lässt mich nicht mehr los. Ich brauche viele Eier im Alltag, all die Kuchen, Kekse und Nudeln wollen zubereitet werden. Und ich weiß, wie gut Fleisch und Eier aus Biohaltung schmecken.

Rassen und Eigenheiten

Viel mehr weiß ich aber nicht. Da passte Diaconos Huhn & Ei perfekt in mein Beuteschema. Zu wenig Information für Wildentschlossene, aber für Einsteiger und zur Erstinformation die perfekte Lektüre. Wie gesagt, Hühner sind toll. Wie toll, das erklärt Diacono in einem ersten Teil. Er informiert über verschiedene Rassen und deren spezifische Eigenheiten, wie zum Beispiel die Legefreudigkeit oder die Fleischmenge.

Und er gibt einen Überblick über die Unmengen an Züchtungen, Hybridformen, Unterschiede zwischen Arten und deren Vor- und Nachteile. Zu beachten ist, dass er nicht unbedingt typisch deutsche Hühnerrassen betrachtet, schließlich stammt er aus Großbritannien. Ich finde aber, für die Orientierungsphase ist es genug. Über die biologischen Details war ich im Unklaren, dank Diacono weiß ich nun, wie das mit dem Huhn und dem Ei funktioniert.

Haltung und Pflege

Überhaupt, das Ei. Es ist ein Faszinosum. Die Kalkschale ist luftdurchlässig und schützt das Küken trotzdem, auch unbefruchtete Eier bleiben lange frisch und können noch einundzwanzig Tage nach dem Legedatum verzehrt werden. Und ich lerne, wie wichtig auch in der Hühnerhaltung Hygiene und Organisation sind. Erstaunlich, wie gut Hühner für sich sorgen können und ebenso erstaunlich, wie viel man mit unsachgemäßer Haltung anrichten kann.

Auch über Ställe, Futter und Auslaufbedarf gibt Diacono Auskunft. Wieder erfährt man Grundlegendes über verschiedene Hühnerställe, Brutapparate und warum man Küken besser vom Rest der Schar trennen sollte. Es gibt keine Baupläne für Hühnerställe zum Selberbauen, aber sehr wohl den Hinweis, dass sie selbst gebaut werden können. Selbst wenn ich dieses ständige Anreissen von einzelnen Themenbereichen unbefriedigend finde, werde ich wieder gut rundum informiert.

Basiswissen und Rezepte

Das ist wundervoll. Ich erfahre so viel über die Rassen, die Krankheiten von Hühnern und die Aufzucht von Küken, dass ich das Kapitel über ihre Schlachtung kaum ertrage. Wenn man Diacono ein dreiviertel Buch lang durch die Hühnerzucht folgt, möchte man am Ende keine Henne töten. Genau deswegen aber will ich mir doch Hühner anschaffen. Ermunternd sind daher die Rezepte am Schluss. Lecker und unprätentiös. Jedes einzelne davon würde ich gerne ausprobieren.

Bis dahin aber gibt mir Diacono vor allem zu denken. Wenn er schreibt, dass Hühnerhaltung mit Gemüseanbau nicht zu vergleichen ist, weil man immer noch mit Tieren und nicht Pflanzen zu tun hat, spricht er etwas sehr Wichtiges an: die Achtung vor allem Lebendigen. Zumindest im nächsten Jahr werde ich wohl nicht unter die Hühnerhalter gehen. Erst will ich noch meinen Gemüsegarten und die Obstwiese instand setzen. Aber ich wüsste schon genau, wo meine gefiederten Damen wohnen würden.

Titelangaben:

Mark Diacono: Huhn & Ei. Haltung, Rassen und Rezepte.

Aus dem Englischen von Susanne Bonn.

Aarau: AT-Verlag, 2015. 256 Seiten. 19,95 EUR.

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Gemalt wie gedruckt – Painted as if Printed

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Der Alltag hat mich fast wieder und langsam muss ich mich daran gewöhnen, wieder auf Kommando kreativ zu sein. Während der Ferien habe ich hauptsächlich gestrickt – was super ist, denn dazu komme ich viel zu wenig, aber ich brauche eben einfach viele Sachen für meinen Laden.

I have to get back to normal. Which means being creative whenever it is needed, not just knitting for fun. I need a lot of things for my shop.

Bevor ich damit anfange, erst einmal ein Freundschaftsprojekt. Meine Große ist auf einen Graffitigeburtstag eingeladen und sie wird ein Graffitishirt schenken – damit es gefällt, durfte die Mama der Freundin mit aussuchen. So. So weit, so gut. Dann hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich beschloss, eine passende Karte zu gestalten. Dank Pinterest fand ich ein Motiv und das habe ich dann abgemalt.

But first,  a friendship project. My big girl is invited to a graffiti birthday and she will give a graffiti shirt. To make sure we chose the right one, the friend’s mother helped us picking the shirt. Well. Then I decided to craft a greeting card, got my motive thanks to Pinterest and started copying. 

Meine  tollen Fasermaler von Edding liegen sonst eher still in der Ecke, offensichtlich bereits entdeckt von meinen Kindern, denn es fehlen ein paar Stifte. Ich habe endlich wissen wollen, wozu sie fähig sind und bin sehr zufrieden. Die Farbpalette ist reichhaltig, wenn man die große Packung nimmt und das gute an den Farben ist, dass sie sehr kontrolliert ineinander verlaufen, wenn man noch einmal drübergeht. Ich finde, es sieht fast aus wie gedruckt und bin sehr zufrieden. Außerdem schreiben die Farben kaum durch, obwohl ich viele Schichten Farbe gemalt habe.  Ein typisches fast noch Ferienprodukt, denn schön zu malen, kostet Zeit. In diesem Fall über eine Stunde. Die Fasermaler bekommt Ihr zum Beispiel hier.

Ich verlinke mit Pamelopee, MamaKreativ und Froh und Kreativ!

I picked up my pens by Edding which usually sleep in a corner and wanted to know what they were able to do. Lots of colors, because I bought the large version and they really come out very nice. I guess it looks almost as if printed and I am quite content. Plus, the colors don’t mess the backside of the paper. It was more or less a typical holiday project, because it took a lot of time. Over an hour. Well, I hope, that girl will have a lot of fun with our shirt and card.

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Aus meiner Werkstatt – In my Studio

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Ich habe endlich wieder für meinen Laden genäht. Wenn ich mich mal zum Nähen aufraffe und mein Nähzimmer aufräume, dann geht es eigentlich immer schnell, selbst wenn es eine fitzelige Arbeit ist. Diesmal hab ich die große HOBO – Tasche von Amy Butler genäht, eigentlich schon das zweite Mal. Gut, denn nun kenne ich ja alle Fehler im Schnitt und die gibt es wirklich. Zum Beispiel ist das Schnittteil für den Träger nicht lang genug, was mir einigermaßen Ärger gemacht hat bei der ersten Tasche. Diesmal habe ich alle Taschenteile zugeschnitten, abgemessen und den Träger dann nach Maß zugeschnitten. Besser. Mein Upcycling – Tip: Statt Taschenvlies habe ich ein altes Handtuch zerschnitten. Tut es auch und Schont die Müllberge. Memo an mich: die nächste Variante braucht eine Innentasche. Die Fächer, die im Schnitt vorgesehen waren, habe ich nicht genäht, weil ich nach der ersten Tasche gesehen habe, dass ich sie gar nicht benutze.

Wel,, I finally managed to sew something for the shop. It’s easy peasy, as soon as I get myself motivated and as soon as I tidy up my studio. This time I made the HOBO bag by Amy Butler, a second time and I managed to extinct all the flaws from the first try. Like the handles, which are way too short for the bag. I first cut out all pattern pieces and then measured the handle. Better. For the Upcyclers: why not use an old towel as lining? Cheap and save for the environment. I forgot to make an inside bag for phone and money. Next time.

Here are the fabric parts as cut out:

Hier also der Zuschnitt:

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So sehen die Taschenteile aus, wenn sie aneinander genäht sind. 

That’s what the parts look like when sewn together.

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Das ganze habe ich zweimal genäht.

Make that twice.

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Das Innenfutter habe ich gleich an den Tascheneingriff genäht. Letztes Mal hatte ich damit auch Galama.

I stitched the lining to the opening right now to have less of a mess.

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Ober- und Futterstoff der Taschengriffe habe ich zuerst an die Taschenseiten genäht und zum Schluss links auf links aneinander gesteppt, damit ich nichts wenden muss. Im Originalschnitt wird verstürzt, doch die Öffnung in der Tasche kann gar nicht so groß sein, dass die Griffe auch noch mit rein passen.

First, I stitched the handle to both lining and cover fabric and finally stitched it left sides together, no turning because the bag is just too big for that.

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Zur Not habe ich alles mit Zickzackstich eingefasst, damit es bleibt, wo es ist.

A little zigzag keeps it in place.

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So sieht sie fertig aus. War aufwändig, aber sieht doch total nach Hippiesommer aus, oder?

That’s it. Isn’t it just a pleasure to look at all that flowers?

Ich verlinke mit Creadienstag, Meertje, Pamelopee, HoT, Gusta, Dienstagsdinge und TaschenundTäschchen!

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