PET Skulptur DIY – PET Sculpture DIY

Letzte Woche war ich im Glück – völlig unerwartet habe ich zwei große Säcke mit pfandfreien PET-Flaschen bekommen, die jemand nicht den Weltmeeren aufbürden wollte. Sie durften  bei mir in der Werkstatt sich einer Beauty-Behandlung unterziehen – Reinigung mit Waschbenzin und all so was. Insgesamt waren es um die vierzig Flaschen.

Ich habe schon das letzte halbe Jahr eine zwei Meter hohe Skulptur gebaut und freue mich jeden Tag an ihr. Diesmal sollte es die kleine Schwester werden.

So habe ich es gemacht: Kette im Baumarkt in der gewünschten Länge besorgt und in der Werkstatt aufgehängt.

Alle Flaschen geputzt und mit dem Teppichmesser erst den Boden abgeschnitten, dann die Flasche in ca. 2 cm breite Streifen in Spiralen geschnitten. Die Endlosspiralen werden dann auf die gewünschte Länge zugeschnitten, gelocht und mit Kabelbindern an der Kette befestigt.

Ganz am Schluss kriegt die Skulptur einen Haarschnitt und wird auf die Form getrimmt, die sie endgültig haben soll. Ich habe schon eine Skulptur im Hausflur und eine vor der Haustür, seit einem Jahr trotzt sie Wind, Wetter und Vandalen…..

Nun gibt es eine kleine Schwester, eine Eisprinzessin!

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Auch für den Laden war ich fleißig. Das gibt es diese Woche neu:

 

Upcycling Papieretui, Handgemacht, Unikat, Geschenk, Upcycling Tasche, Upcycling Geschenk, Elegante Upcycling Tasche

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Upcycling Clutch, Papierclutch, Flechttasche, Flechtclutch, Handgemacht, Unikat, Geschenk, Theatertasche

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Upcycling Papierkorb, Geflochtener Korb aus Papierrollen, Unikat, Handgemacht, Geschenk, Korb aus Papier, Upcycling Korb

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Upcycling Krawatte, Jeanskrawatte, Herrenaccessoire, Männergeschenk, Handgemacht, Unikat, handgenäht

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Kronkorken Upcycling, Kronkorkenring, Statement Ring, Unikat, Geschenk, Handgemacht, Kronkorkenschmuck

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Kunst und Handwerk, Upcycling

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Neu Gelesen

Nicole Grom: Irina und das sprechende Bild.

Einmal ins Märchenland und zurück

Wer mag, darf in Nicole Groms Irina und das sprechende Bild alte Bekannte aus der slawischen Märchenweld entdecken. Parallelen zu einem bekannten deutschen Kinderbuchautor sind ebenfalls nicht ausgeschlossen. Bei so viel Vorhersehbarkeit und bei aller Banalität des Themas, nämlich der Kraft der Stärke zur Veränderung im Selbst, ist es wirklich ein Wunder, dass der Autorin ein freundliches und nettes Kinderbuch gelungen ist.

Die Kraft zur Veränderung des Lebens steckt im Selbst. Was im Märchen gang und gäbe ist, wurde längst zum amerikanischen Traum und findet sich nun wieder bei Irina und das sprechende Bild. Dabei bräuchte es gar keine so hoch trabenden Absichten, um das Kinderbuch von Nicole Groms zu einer spannenden Lektüre zu machen. Zugegeben, der Markt ist hart umkämpft und gegen die Altgranden wie Astrid Lindgren und Otfried Preußler ist leider immer noch kein Kraut gewachsen.

Raus aus dem Trott

Die kleine Irina langweilt sich zu Tode. Seit dem Tod ihrer geliebten Mutter versteckt sich der Vater hinter seinen Tresen im Handelskontor und Irina soll alles lernen, was man braucht, um eine gute Partie zu sein. Ihr Freund Valentin, ein Straßenjunge, passt so gar nicht ins Konzept. Aber selbst er schafft es nur selten, Irina aus ihrem Alltag zu befreien. Irina wünscht sich ein Wunder, eines, das sie aus ihrem Käfig herausholt.

Es kommt in Form einer Brieftaube, die Irina an Bord eines Bauerngespanns schickt, um ein Bild bei einem Einsiedler abzuholen. Die Reise dorthin ist ziemlich umständlich, nicht zu sprechen von einem ominösen Skelett, das Irina übersetzt. Doch der Einsiedler entpuppt sich als gestresster Menschenfreund, der Irina ein schwarzes Bild mit der Inschrift »Das sprechende Bild« übergibt und mangels Erklärungsmöglichkeiten weiter zur Baba Jaga schickt, die ihr helfen soll, den geheimnisvollen Ort Ridnitsirednuwsad zu finden.

Odyssee durch die Sagenwelt

Vom Einsiedler zur Baba Jaga, von dort in eine Stadt mit einem gescheiterten Puppenspieler, vom Puppenspieler zum Müller, der in eine Nixe verliebt ist und im großen Bogen in die Stadt des Großschnurres, der nach dem Tod seiner Ehefrau nur noch rückwärtssprechen kann zurück in die Heimat. Nicole Grom hat ein Märchen geschrieben auf Basis einer Sage, die schwer an den starken Wanja erinnert, der ebenfalls nichtsahnend auszog, um schließlich die Prinzessin zu freien.

Manche Handlungsstränge sind nur angerissen, wie der der Baba Jaga, die zur Witzfigur verkommt, oder der des Räubers, der Irina auf Schritt und Tritt verfolgt oder der des Müllers, der schließlich mit Irinas Hilfe die Nixe ehelichen darf. Auch der Schluß, in dem sich Ridnitsirednuwsad als Vorort der Heimatstadt und Sitz eines frustrierten Malers, des Onkels von Valentin, entpuppt, wirkt konstruiert.

Zu hoch gegriffen, doch gut gefallen

Nicole will von allem zu viel. Ihre Irina ist eine Mischung aus Pippi Langstrumpf und Momo, aus dem starken Wanja und der kleinen Hexe. Es hätte gereicht, sich auf einen Aspekt zu konzentrieren. Man hätte auch die Geschichte nicht pseudophilosophisch überlagern müssen, wenn man sich am Ende nur fragt, was an der Geschichte denn wundervoll gewesen sein könnte und selbst ein Eremit keine Antwort weiß.

Irina und das sprechende Bild ist trotzdem ein interessantes Kinderbuch. Vor allem, weil Niole Grom über eine schöne Sprache verfügt, der es gelingt, die Geschichte um Irinas Wunder glaubhaft zu erzählen. Man ließt gerne weiter, trotz manch hochgezogener Augenbraue bleibt der Spannungsbogen erhalten. Auch wenn man Erzähltraditionen wiedererkennt, sind sie gut nachempfunden. Vor allem wünsche ich der Autorin, dass sie ihre Stimme findet, in der sie ganz eigene Kinderbüche verfassen wird. Denn das kann sie.

Titelangaben:

Nicole Grom: Irina und das sprechende Bild

Plochingen: Kiel und Feder Verlag, 2017. 212 Seiten. 10,99 EUR.

 

Kunst und Handwerk, Upcycling

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Buchfreude!

Auf damit zum Freutag!

Duden: Das Grundschullexikon. Entdecken, Verstehen, Mitmachen.

Wissen wollen

Wenn Kinder neugierig sind, fragen sie im Normalfall die Eltern. Wenn die nicht weiterwissen, hilft ein Lexikon. Davon gibt es viele und in durchaus unterschiedlicher Qualität. Wenn also der Dudenverlag mit Das Grundschullexikon. Entdecken, Verstehen, Mitmachen seine eigene Version herausgibt, hat er einen Ruf zu verlieren. Gut, dass er die Herausforderung angenommen und mit Bravour bestanden hat.

Das Grundschullexikon ist ganz schön groß und ganz schön schwer, kein Wunder, bei all den vielen Fragen, die ein Kind so hat. Also beginne ich mit dem kleinen, aber feinen Extrateil, einem Mitmachlexikon, das als Heft im Cover versteckt ist. Hier darf gekritzelt und gerätselt werden und für so manche Frage wird man durchs große Lexikon blättern müssen. Schön, wenn Lernen und Wissen so einfach und freudvoll vermittelt wird. Allein dieses Heft macht das Grundschullexikon zu einem Schatz.

Funktionierendes Kompendium

Das Grundschullexikon erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll vielmehr Kinder der Klassen drei bis vier in die Lage versetzen, gezielt Wissen zu erwerben und Schulwissen zu bündeln und zu vertiefen. Das heißt, auch Schulfähigkeiten, wie sie zum Beispiel in der PISA – Studie geprüft werden, spielen eine Rolle. Der letzte Teil des Lexikons befasst sich also auf über zwanzig Seiten mit Schulwissen.

Grundrechenarten, Rechtschreibung, Grammatik, Sachunterricht. Viele Aspekte aus dem länderübergreifenden Lehrplan werden kompakt dargestellt und sind so immer abrufbar. Die Hauptfächer Deutsch, Mathematik, Englisch und auch die Nebenfächer Musik und Sachunterricht erhalten dabei besonderes Gewicht, dass zu Kunst nichts dabei ist, finde ich zwar schade, ist aber definitiv auch nicht unbedingt notwendig.

Anleitung zur Selbstätigkeit

Ein wunderbarer Einstieg ins Lexikon ist die Frage, wie selbiges überhaupt von Kindern benutzt werden kann. Auf zwei Seiten wird knapp erklärt, was eine Stichwortsuche ist, wie man ein Register benutzt und wozu die Sonderseiten im Lexikon gut sind. Gerade in der digitalisierten Welt ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Was mache ich mit einem Sachbuch? Auch erste Anleitungen für Präsentationen und Referate sind vorhanden, der Einstieg in die Bearbeitung eines Themas wird kindgerecht erklärt.

Das Lexikon ist ein funktionierendes Hilfwerk. Von A-bis Z, von Aal bis Zwilling werden Begriffe kurz erklärt und dargestellt, auch schwierige Sachverhalte wie AIDS oder Tod werden nicht ausgelassen. Immer wieder gibt es Sonderthemen wie »Berufe«, »Uhr«, »Klima«, »Religiöse Feste« oder »Medien«, bei denen Rückblicke in die Vergangenheit oder besondere Schwerpunkte den ersten Leseeindruck vertiefen. Man kann also – nicht nur als Kind- mit dem Lexikon richtig arbeiten und viel dazu lernen. Dass der Spaßfaktor nicht zu kurz kommt, ist besonderes Verdienst des Verlags.

Titelangaben:

Duden: Das Grundschullexikon. Entdecken, Verstehen, Mitmachen.

Berlin: Duden Verlag, 2017. 320 Seiten. 25 EUR.

 

Kunst und Handwerk, Upcycling

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MMI – Den Nikolaus!

So ein Zufall, dass es dieses Jahr ausgerechnet den Mittwoch trifft! Da erledigt sich die Frage nach dem passenden Post von ganz allein…

Ich habe am Vorabend die Säckchen meiner Kinder gefüllt, zwei Säckchen stammen noch aus meiner Kindheit, eins hab ich bestickt als Mädchen, das aufwändigere meine Mama. Jedes von uns fünf Kindern hatte ein eigenes Säckchen. Nachdem ich im Moment noch die einzige Enkelkinderlieferantin bin, durfte ich außer meinem noch das zweite haben. Das Säckchen für Johann habe ich auf grünes Leinen gestickt – daher ist es so unregelmäßig. Jakob bekam zum ersten Nikolaus ein neues Säckchen in grünem Stickstoff.

Gefüllt habe ich mit selbstgemachten Karamellen, selbstgemachter Schokolade, Äpfel, Orangen, einem Buch aus dem Antiquariat, einem T-Shirt, zwei Legopacks vom Flohmarkt und einem Schokonikolaus. Man muss sich ja nicht ständig überhäufen, aber ein Säckchen muss sein, schließlich waren tatsächlich alle Kinder brav…… Groß verstecken werde ich die Säckchen nicht, aber auf den Stühlen fallen sie auch nicht gleich auf, oder? Einen schönen Nikolaus wünsche ich Euch!

Verlinkt mit Weihnachtszauber und MMI!

 

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Papieradventskranz

Advent! Endlich brennt die erste Kerze – First Candle, First Winter Weekend….

Trotz all der Arbeit hatten wir einen schönen ersten Advent! Es hat sogar geschneit! Der Schneemann war klein und schnell verschmolzen, aber für einen Nachmittag im Garten zu Gast!

Wir haben es sogar geschafft, unser Fenster weihnachtlich zu dekorieren mit handgeflochtenen Bäumchen und selbstgefalteten Sternen und Kugeln. Viele kleine Hände waren fleissig.

Für mein Winterkind bin ich derweil fleissig am Arbeiten. Weil Friederike so verliebt ist in meine Papierkörbe ,   mache ich ihr einen zum Geburtstag. Diesmal wird er eckig, damit er perfekt ins Regal passt. Mal sehen, womit ich ihn fülle…..

Endlich haben wir es auch geschafft, die restlichen Körbe zu fotografieren und in den Onlineshop zu stellen, bevor ich sie alle im Laden verkauft habe. Hinaus in die Welt mit ihnen!

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We had some first winter weekend, I can tell you – the kids even had some snow to play with. We did a lot of decorating indoors with handmade trees and wreaths and of course a lot of cookies to eat. It was a feast and is hard to repeat. These days I work on a basket for my winter girl who fell in love with my paper baskets and wants one for her own. Let‘ s see how I get it done and filled. I even had time to work on the shop and fill it with new baskets before they are sold out offline. Go out there….

Upcycling Korb groß, Papierkorb, Aufbewahrungskorb

Upcycling Korb groß, Papierkorb, Aufbewahrungskorb

Upcycling Korb, Papierkorb, Aufbewahrungskorb

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Upcycling Korb, Papierkorb, Zeitungupcycling

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Papierkorb, Upcycling Korb, Zeitungupcycling

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Neu Gelesen

Michael Weckerle: Clean Eating to go. 50 natürliche und gesunde Rezepte für unterwegs.

Gutes für den Körper

Kochen ist Trend. Gut kochen auch. Kein Problem, wenn man am Wochenende mit Freunden einen schönen Tag verbringt. Aber im Alltag? Gutes für zwischendurch und unterwegs stellt Michael Weckerle in Clean Eating to go. 50 natürliche und gesunde Rezepte für unterwegs vor. Die Vesperboxen dürfen sich auf Leckereien aus der eigenen Küche freuen, die sich auch immer wieder gut vorbereiten lassen.

Ernährungsberater Weckerle setzt sich auf seinem Blog www.eat-clean.de mit bewusster und gesunder Ernährung im Alltag auseinander. Was bedeutet »Clean eating« also? Im Endeffekt dürfen sich alle fleißigen Selbermacher freuen, ich also auch. Weckerle bezeichnet mit »Clean Eating« Gerichte, die ohne verarbeitete Lebensmittel zubereitet werden. Im klassischen Fall koche ich Brühe selbst, die ich dann als Brühe einer Suppe zugebe.

Liebevolles Essen

Der Unterschied zum klassischen Selberkochen besteht vor allem darin, dass Weckerle seiner Bentobox genauso viel Aufmerksamkeit zukommen lässt wie dem Abendessen mit Freunden. Dank der wundervollen Redaktion der Edition Michael Fischer mutet das Kochbuch an wie ein kleiner Schatz und letztendlich sind die Rezepte darin auch wertvoll. Dabei muss niemand auf etwas verzichten, Fleischesser kommen genauso auf ihre Kosten wie Veganer oder Vegetarier.

Dabei sind die Kapitel aufgeteilt in den Bereich des Frühstücks, wo Smoothies und Müslis aller Art dominieren, eine kleine Pause am Vormittag, in der schnelle Energielieferanten wie Suppen und Salate, gern auf asiatische oder orientalische Weise zubereitet werden und dann natürlich auch die klassische Brotzeit auf die Hand. Hier gibt es alles außer dem schnöden Wurstbrot. Rote- Bete Sandwich mit Ziegenkäse zum Beispiel oder ein Clubsandwich mit Huhn, Pulled Lachs Burger und Fish und Chips.

Rezepte für viele

Letztendlich sind gerade die Rezepte für Brot, Brötchen oder Waffeln universell einsetzbar auch außerhalb einer Bentobox. Wenn man die Zutatenliste multipliziert, lassen sich auch vollwertige Mittag-oder Abendessen für die ganze Familie zubereiten. Letztendlich ist es der Aufwand an Zutaten und Zeit, die es für mich immer schwierig machen, sehr abwechslungsreich zu kochen. Und es ist natürlich auch ein Unterschied, ob man die Bentobox für sich selbst packt oder für vier nörgelige Kinder. Aber das ist eine andere Geschichte.

Titelangaben:

Michael Weckerle: Clean Eating to go. 50 natürliche und gesunde Rezepte für unterwegs.

Igling: Edition Michael Fischer, 2016. 128 Seiten. 16,99 EUR.

 

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Neu Gelesen

Buchfreude am Freutag!

Sonja Buchhop: Kulinarische Weihnachtsreise. Festtage in heimischen Länderküchen.

Weihnachten kann kommen!

Das wirklich Sympathische an Sonja Buchhops Kochbuch Kulinarische Weihnachtsreise. Festtage in heimischen Länderküchen ist die Tatsache, dass man auf ziemlich authentische Art und Weise in hiesige Küchen schauen darf und sich dran freuen kann, wie individuell Menschen in diesem Land Weihnachten mit ihren Lieben feiern. Sie hat es wirklich geschafft, aus jedem Bundesland jemanden zu finden, der Haus und Hof für sie geöffnet hat und sich in die Kochtöpfe gucken ließ.

Es ist auch der talentierten Food-Fotografin Indra Kaldewey zu verdanken, dass die teils sehr traditionellen Rezepte so schön in Szene gesetzt sind. Weihnachtsliebhaberin Sonja Buchhop hat viele verschiedene Menschen besucht und zu ihren Weihnachtstraditionen befragt. Zu den illustren Protagonisten gehören eine Biersommelière aus Baden Württemberg, eine Cafébesitzerin aus Bayern, Foodtrucker aus Nordrhein-Westfalen, eine Foodfotografin aus Niedersachsen, eine Weinkönigin aus Rheinland-Pfalz, eine Kräuterfrau aus Brandenburg und ein Chefkoch aus Mecklenburg – Vorpommern. Zusammen mit vielen anderen ist eine faszinierende Kochtopfschau entstanden.

Lust auf Heimat

Was am stärksten beeindruckt ist die Tatsache, wie schön unser Land doch ist, wie erstaunlich und unterschiedlich die Menschen und ihre Geschichten. Fernab von allen Klischees, die man mit bestimmten Bundesländern verbindet, geht es hier einfach nur darum, sympathischen Menschen über die Schulter zu schauen und wie in einer Peepshow kleine Einblicke in ihr Leben zu erhalten. Geschichten vom Alltag und Berufen gehören dazu, wie kleine Anekdoten und Persönliches.

Während die Rezepte sehr unterschiedlich sind und vom »Bieramisu« über »Dibbeldabbes mit Apfelmus« oder »Grünkohl mit Kasseler und Graupen« bis hin zum Wildragout, Quittenpralinen, Saumagen-Burger, und Wokgemüse alles an Geschmäckern quer über den Globus vereinen, bleibt bei all den Geschichten die eine Komponente gleich: Weihnachten feiern Familien gemeinsam. Es ist dies eine sehr rührende Botschaft, die Sonja Buchhop vermittelt. Wie schön es ist, Zeit miteinander zu verbringen.

Kulinarische Peepshow

Kulinarische Weihnachtsreise. Festtage in heimischen Länderküchen vereint also viele Aspekte in sich, was das Buch zu einem sehr netten Geschenk für liebe Menschen macht. Der eine oder andere findet vielleicht ein neues Lieblingsrezept, viele werden beschliessen, die eigenen Traditionen mehr zu genießen und manch einer wird sich gewiss wie ich selbst freuen, in einem Land leben zu dürfen, in dem so viele unterschiedliche Geschichten beheimatet sein können. Wer gerne nachkochen möchte, trifft auf erprobte Rezepte aus dem Leben der Anderen, die immer nachkochbar sind. Dadurch, dass jeder Gastgeber eine Menüfolge zusammengestellt hat, passen immer alle Gerichte zusammen, niemand muss überlegen, was vorher und nachher kommen sollte. Es weihnachtet!

Titelangaben:

Sonja Buchhop: Kulinarische Weihnachtsreise. Festtage in heimischen Länderküchen.

Clenze: Edition Limosa, 2017. 160 Seiten. 29,90 EUR.

Kunst und Handwerk, Upcycling

Unikate, Upcycling, Handarbeit, Kunsthandwerk, Schmuck

MMI – Adventsvorbereitungen!

Denn das mag ich heute: Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Das Haus muss geschmückt werden, die Jungs nehmen sich der Fenster an. Welch eine Überraschung ist jeder einzelne Stern, den man wunderbar aus alten Katalogseiten zuschneiden kann! Der große Bruder darf falten und aufzeichnen, der Kleine schneidet und faltet auf. Ein richtiger Sternschnuppenregen fliegt schon übers Wohnzimmer, während meine Große mir in der Küche beim Backen hilft. Holländisches Kaffeegebäck, heißt das Rezept und es wird  gespritzt und dann mit Marmelade gefüllt und in Schokolade eingetaucht. Meine Kinder lieben es jetzt schon und jedes Stück hat eine Nummer….

Ab zu Frollein Pfau und zum Weihnachtszauber!

 

PET Lichterkette

Werkrausch – Born to craft wild

»Abschließen! « , sagt mein Mann immer mit Blick auf meinen tausend Parallelprojekte. Vermelde gehorsamst: habe abgeschlossen.

He always says: »close the deal«. Well, I did it. At least regarding lots of my parallel projects.

Blaue Tasche, Tea Cozy, Mütze sind fertig. Dafür entstanden noch ein paar Lichterketten im Frust – Glitzer tut gut bei Frust und neues Garn und ein neuer Korb. Und ein bisschen Schmuck.  Also jede Menge hübscher Sachen, die ich meinem Mann frech zum Fotografieren hingelegt habe. Ich habe viele Begabungen, gute Fotos zu machen, gehört nicht dazu. Aber für meinen Onlineshop sollen all die Unikate auch hübsch aussehen und dank meines Exklusivfotografen werden sie perfekt in Szene gesetzt.

Like that blue paperbag, the tea cozy, the cap.  As there was time left, I did some basket weaving, glitter light making, yarn spinning and jewellery. Yes. I said to him »Honey, could you please do the pictures« (I’m not good in that) and he did for my shop.  

Für die Lichterkette habe ich PET – Flaschen zerschnitten und geschmolzen – fragt nicht, wie oft ich mir die Finger verbrannt habe. Aber sie sind ganz klein und glitzerig und fein und ich weiß nicht was.

I cut some PET bottles for the  fairy lights and burned my fingers a lot. But I love those tiny flowers very much.

Am neuen Papierkorb fasziniert mich der Schwung. Vielleicht für kreative Projekte, die dort etwas ruhen wollen? Wie zum Beispiel die Hosentasche, an der ich grad nähe?

And I like that new swinging paper basket. Maybe some of my craft projects will take a rest in there….

Und endlich habe ich es geschafft, meine handgesponnenen Garne ordentlich zu beschriften, Zeit wars. Und schwupps, ist eine Woche vorbei…..

Verlinkt mit Weihnachtszauber, Creadienstag, Dienstagsdinge, HoT, Meertje, Gusta, EiNaB, HappyRecycling, alttrifftneu, fannysliebste……

Neu Gelesen

Bärbel Oftring: Double – Use Gärtnern. 100 Gartenpflanzen mit Mehrfachnutzen.

Planungsgrundlagen für jeden Naturliebhaber

Bärbel Oftrings Double – Use Gärtnern. 100 Gartenpflanzen mit Mehrfachnutzen ist eine Offenbarung. Ich kenne bereits viele Bücher der Biologin, vor allem solche, die sich an junge Leser richten. Hier aber zeigt die Autorin, dass sie lebt, was sie predigt: Naturschutz in seiner allerschönsten Form. Dass Pflanzen gut für die Umwelt sind, wissen wir. Gerade wer einen kleinen Garten anlegt wird sich freuen, wenn er hier eine Anleitung erhält, wie sich ein Garten gestalten lässt, der für Flora und Fauna, Mensch und Tier seine Nutzen hat.

Nach einer kurzen Einleitung, in der das Konzept des Mehrfachnutzens noch einmal umrissen wird und verschiedene Nutzentypen vorgestellt werden, geht es gleich an die Einteilung der Pflanzen. Oftring gliedert sie in »Gehölze«, »Stauden« und »ein- bis zweijährige Pflanzen«. Im Anhang vermitteln Glossar und Tabelle eine nochmalige Übersicht und so lässt sich Oftrings Gartenbuch gut im Alltag benutzen.

Nachdenken im Winter

Eigentlich sinnvoll, dass ich es nicht geschafft habe, Oftrings Buch im Frühling zu lesen. Da war die Planungszeit ja bereits vorbei und ich mitten in den Vorbereitungen für die nächste Saison. Nun kann ich mir Gedanken über meinen Garten und meine Wiese machen. Ein erstes Resultat habe ich schon: mehr Gehölze auf der Wiesengrenze, um meinen Besitz zu markieren, Tieren ein neues Zuhause zu geben und ernten zu können.

Haselnuss und Kornellkirsche werden es bei mir, ich ziehe Stecklinge, das braucht Zeit. Oftring beschreibt vergessene oder manchmal lästige Pflanzen so liebevoll, dass völlig klar ist, dass wir Menschen auf dem falschen Dampfer sind. Viele Stauden und Gehölze, die sie vorstellt, wachsen bereits in meinem Garten und auf meiner Wiese und es geht für mich eigentlich mehr darum, die verschiedenen Nutzen kennen zu lernen.

Pflanzen sind Tausendkönner

Heidekraut zum Beispiel ist ein Gehölz, mit dem man nicht nur Insekten unterstützt, sondern das sich für die Sirupzubereitung genauso eignet wie als Tee, als Badezusatz oder zum Färben. Das wusste ich einfach nicht und manche Pflanzen lassen mich schlicht sprachlos zurück. Mit Efeu wasche ich zur Zeit und das sehr erfolgreich, daher ist mir dieser Pflanzennutzen genau wie die Kornelle oder die Hasel bereits bekannt. Dass Efeu ein perfekter und schonender Bestand einer wirksamen Außendämmung ist, wusste ich nicht!

Natürlich gibt es Genies wie Apfelbäume, die nicht nur die übliche Doppelseite zur Erläuterung der verschiedenen Nutzen füllen, sondern gleich zwei Doppelseiten benötigen. Dass auch die Rose ein solches Genie ist, konnte man vermuten und hoffen, genau wie der Holunder. Oftring stellt nach demselben Prinzip auch Stauden und Einjährige mit Mehrfachnutzen vor, viele sind bekannt, doch bei jeder Pflanze findet sich mindestens ein Nutzen, der mir unbekannt war.

Ein Gewinn für Mensch und Natur

Es profitieren alle von Oftrings Buch und einmal mehr wird deutlich, dass die Opposition Mensch versus Natur eigentlich gar keine ist. Dieselben Pflanzen bringen uns unterschiedlichen Nutzen, Mensch, Tier und Flora profitieren aber auf jeweils ihre Weise. Dank der profunden Kenntnis Oftrings wird auch klar, wo was gerne wächst und warum, so dass es möglich ist, den eigenen Garten entsprechend zu gestalten.

Titelangaben:

Bärbel Oftring: Double – Use Gärtnern. 100 Gartenpflanzen mit Mehrfachnutzen.

Bern: Haupt Verlag 2017. 224 Seiten. 29,90 EUR.